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mel1401

DIL
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About mel1401

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  1.   Ich hab nur gesagt wie es ist. Lediglich auf der Intensivstation gibt es helfende Mittel, denn wenn der Patient verstorben ist, dann braucht er nichts mehr... Also muß alles versucht werden, um das Sterben aufzuhalten.   Ich möchte mal drauf hinweisen, das es für die Ladenkette Cancer-Research die Zerstörung ihres Geschäftsmodells bedeuten würde, wenn man tatsächlich offziell ein Mittel gegen Krebsleiden finden würde. Für gewissen Leute wäre ein wirksames Krebsmittel (das es eigentlich schon gibt) tödlich, dann würde eine fröhlich sprudelnde Geldquelle über Nacht versiegen. Die Cancer-Research wird deshalb niemals ein wirksames Mittel präsentieren.     Wow, so viel conspiracy theory und Ignoranz in einem Beitrag, ich bin beeindruckt!
  2. Unter Naturheilkunde fallen auch ganz einfache Dinge wie ein Kamillentee. Dass das und aehnliche Rezepte bei einer Erkaeltung genauso hilft wie eine Paracetamol ist ziemlich gut erwiesen. Du meinst wahrscheinlich Homoeopathie, das meine ich aber nicht. Fuer Kamillentee muss ich aber nicht zum Arzt (fuer die Paracetamol auch nicht). Fuer meine neuropathischen Schmerzen habe ich auch ohne Alternativmedizin (hier mal ne Definition des Begriffs, so wird der verstanden und deswegen hab ich da gleich Herpes gekriegt: http://en.wikipedia.org/wiki/Alternative_medicine) ganz viele verschiedene Sachen von meinem Schulmediziner gekriegt: neben Schmerzmittel auch Physio, CBT, Schmerzklinik, transcutaneous electrical nerve stimulation (da ist evidence eher duerftig, aber grosse Studien stehen noch aus) und viel sympathy. Wenn du das unter alternativ verstehst, dann stimme ich zu.
  3. Also ganz ehrlich, wenn ich zu meinem Arzt gehe will ich auf keinen Fall Naturheilkunde! Auch in der Schulmedizin gibts mehr als nur Schmerzmittel, ein woowoo doctor von der NHS bezahlen zu lassen ginge mir definitiv zu weit. Evidence based oder nicht von der NHS finanziert, my two cents.
  4. Ich habe die Erfahrung auch gemacht, dass die jungen Aerzte wieder mehr "alte Schule" sind. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen (von meinem abgebrochenen Studium, wo ich auch einen Kurs zusammen mit Medizinstudis hatte, und einem Job an einer health faculty), dass jetzt viel Wert auch bedside manner und Patientenselbstbestimmung in der Ausbildung gelegt wird. Hoffentlich ist das langfristig haltbar.
  5. Ich habe da so-und-so Erfahrungen gemacht. Mein jetziger Arzt ist ganz, ganz toll. Der ist noch recht jung, total engagiert und hat die beste bedside manner ever. Die Aerztin davor war auch so, leider war die nur locum. Die alteingesessenen Aerzte, die ich hier so gesehen hab waren meist eher hands off, was wohl einfach lange gang und gaebe in der NHS war. Allerdings waren dann die nurse practitioners immer super, und die fassen einen auch an. Ich mag das System mit denen sowieso, weil die gut ausgebildet sind, recht gut verdienen (finde ich prinzipiell wichtig fuer Jobs, die wie nursing ja sehr hart und auch mal fies sein koennen), aber die NHS nicht totbluten und das System effizient erhalten. Die besten Aerzte sind uns oft in A&E begegnet, und die tun mir einfach nur noch Leid wegen Ueberarbeitung und Chaoszustaenden, aber das ist ein anderes Thema. Probier mal, ob du einen von den anderen Aerzten in der surgery sehen kannst. Ich habe alle so lange durchprobiert bis mir mein Jetziger richtig gefiel (leider muss ich da auch oefter hin).
  6. Hab das, inklusive dem Patch, total ohne Probleme installiert, zu hause und auf der Arbeit. Vielleicht hatte ich Glueck?
  7. Ich glaub auch, dass das Gewohnheitssache von Kindertagen ist (obwohl ich als Kind mit grosser Begeisterung kalten Pfefferminztee getrunken hab, das kam ja grad auch mal vor ). Uebergeschaeumt bin ich mit dem Wasser noch nie, wobei ich auch lieber etwas stiller als Supersprudel mag. Das Ashbeck-Wasser ist da genau richtig. Man kann der Flasche das hier ja auch nicht ansehen, wie doll sie sprudelt, irgenwie sind sie alle gruen.
  8. Das Problem mit dem nicht gestillten Durst bei stillem Wasser hab ich auch. Ist komisch, oder? Bei mir gibts immer Ashbeck von Tesco, einfach weil der Tesco-Mann bei uns die Lebensmittel bringt, dann muss ich das Wasser nicht schleppen. Lidl haben wir leider hier keins, und auch kein Aldi.
  9. Also, bei der Einstellung wundern mich deine Probleme gar nicht mehr...
  10. https://www.gov.uk/paye-forms-p45-p60-p11d/p45 http://www.cliffordtowers.com/what-is-a-form-sa302-and-how-do-you-get-one-from-hmrc/ Google is your friend.
  11.   Ich fand das total interessant, danke. :) Anscheinend verdiene ich ueberdurchschnittlich fuer meinen Job, das hoert man doch gern. ;)
  12. Man mach als Angestellter hier keine Steuererklaerung, damit ist die einfache Frage beantwortet. :) Wenn du weisst, was du verdienst, kannst du hier rausfinden, was die Abzuege sind: http://www.listentotaxman.com/Generell zahlt man weniger Steuern und andere Abgaben als in Dtld.   Gehst du denn nach London, ohne vorher zu wissen, was du hier verdienen wirst? Ist ne ernstgemeinte Frage, keine Kritik. :) Hast du so ca ne Idee, was der Arbeitgeber zu zahlen bereit ist?   Fuer ne Idee, was man an Miete so zu erwarten hat empfiehlt sich hier zu stoebern: http://www.rightmove.co.uk/Ein bissel Info darueber, wo welcher Stadtteil ist brauchst du auch. Da hilft die tube map ein bissel, und Google: http://www.tfl.gov.uk/maps/track   Hast du ungefaehr ne Idee, welcher Stadteil dir gefaellt? Warst du schon mal hier und hast dich in die Richtung umgeschaut?   Und lastly, kleine persoenliche Anmerkung: Ich arbeite seit ueber sieben Jahren hier im Marketing usw. und bin von £65,000 weit entfernt (auch von £40,000, leider), aber ich arbeite auch im not for profit sector. Mit zwei Gehaeltern waere das natuerlich kein Problem, da dranzukommen. (Man kann aber auch ausserhalb zone 1 und 2 noch wohnen ohne jeden Tag Stunden unterwegs zu sein, kommt halt drauf an, wo das Buero ist.)    
  13.   Jeder, der arbeitet, braucht ne NINO, auch als Selbststaendiger! Du zahlst ja Steuern, ohne NINO geht das nicht. Als Selbststaendiger brauchst du auch noch mehr Gedoens, fang mal hier an: https://www.gov.uk/business-tax/self-employed   Die NHS Nummer kriegst du in der Post sobald du dich beim GP angemeldet hast. Auch das solltest du auf jeden Fall tun. Hier findest du den naechsten bei dir: http://www.nhs.uk/Service-Search/GP/LocationSearch/4
  14. Deni93, gute Einstellung, lass dir bloss nicht ausreden, zu studieren was du willst. Ich arbeite fuer eine charity, zur Zeit im comms-Bereich mit admin. Habe urspruenglich immer im marketing gearbeitet, was mir alleine nicht wirklich genug war/ist (deswegen habe ich jetzt nen etwas komischen Job, bei einer Organisation wo das zufaelligerweise geht). Mir liegt administrative Arbeit, hat auch lange gedauert, bis ich das festgestellt hab. Aber wichtiger ist mir die Branche, ich komm mit den Einstellungen im not-for-profit Sektor am besten klar. Hab auch schon fuer eine Uni gearbeitet, das war auch ok. Allerdings hatte ich zwischendurch auch vor, nochmal ganz umzuschulen und dietitian zu werden. Dafuer hab ich Access-Kurs an Birkbeck gemacht, das war super (quasi Abi in Bio und Chemie) und dann 1 1/2 Jahre Dietetics studiert. Dann hab ich aber festgestellt. dass das fuer mich nicht das Richtige war (viele Gruende, die Uni war einer, das Fach ein anderer, die schlechte Situation fuer Arbeit in der NHS ein dritter). Aber ich habe vor, ab Herbst part time Biomedicine an Birkbeck zu machen, weil ich (erstaunlicherweise) sciences ganz gut kann und interessant finde. Hab ich auch erst mir Ende 20 festgestellt. Was ich dann damit mache, keine Ahnung, ich mache es tatsaechlich erstmal aus Spass, weil es halt geht.
  15.   Mich wuerde ja mal interessieren, was ihr alle so studiert habt, die ihr hier so kritisch seid? Oder habt ihr Ausbildung gemacht? Beides natuerlich total ok, aber ihr wisst schon, dass es mit Ausbildung hier nicht so weit her ist bisher. Und ich weiss nicht, ob euch das so klar ist, aber in UK ist "Ein Studienabschluss", egal erstmal, was das Fach ist, Vorraussetzung fuer sehr viele Jobs. Ob das heute noch so sinnvoll ist, wo ja fast jeder studiert, ist ja eine andere Frage. Dass das in Dtld anders ist, wissen auch die meisten  -schon alleine deswegen, weil ein BA/BSc hier drei Jahre dauert, man in Dtld aber ja bis vor kurzem mit Magister oder Diplom locker sechs bis acht Jahre (manche auch laenger) beschaeftigt war.   Und leider gibt es auch zig arbeitslose Akademiker, die BWL studiert haben. Und was sollen die machen, die sich BWL, Medizin, Ingenieur usw einfach nicht zutrauen, oder die das einfach einen Dreck interessiert? Wenn es doch moeglich ist, soll man dann nicht lieber etwas vernuenftig zu Ende studieren und gut abschliessen, was man mag? Und wenn man dann auch hinterher erstmal in nem Job anfaengt, der peanuts bezahlt. Das System ist hier ja auch wirklich so, dass in vielen Jobs das Einsteigergehalt ein Witz ist, weil davon ausgegangen wird, dass der gerade fertige Student noch nicht viel kann. In so einem Job lernt man ja dann aber auch total viel und steigt ganz schnell im Gehalt an. (Wieder ich als Beispiel, bitte nicht wieder denken, dass ich nicht verstehe, dass das statistisch irrelevant ist: Nach meinem ersten Jahr hier hat sich, beim gleichen Arbeitgeber, mein Gehalt verdoppelt.)   Und abschliessend auch nochmal EIN BEISPIEL zu sinnvoller Ausbildung, sinnlosem Studium und Gehalt: Meine Schwester hat mit 16 eine Ausbildung angefangen, ganz normal Buerokauffrau. Sie ist jetzt 32, arbeitet also seit 16 Jahren. Ich arbeite seit bald acht Jahren, und verdiene seit ca. vier Jahren mehr als sie (auch umgerechnet auf unterschiedliche Lebenshaltungskosten hier und in Dtld.) Was ich damit sagen will: es kommt nicht so sehr darauf an, was ich studiere oder lerne, es kommt darauf an was ich als Einzelner dann damit mache. Natuerlich kann man sich nicht einfach hinsetzen und darauf warten, dass einem alles zufliegt. Harte Arbeit und Einsatz ist gefragt, total egal in welchem Bereich. Und solange man das nicht vergisst (und auch nicht vergisst, dass trotz harter Arbeit nicht alles immer genauso wird, wie man sich das vorgestellt hat) kann man meiner Meinung nach auch erst mal das studieren, was einen interessiert, nebenbei Erfahrungen sammeln, vielleicht rausfinden, was man wirklich mal machen will, und sich dann Schritt fuer Schritt dahin bewegen.
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