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kaufmann

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Everything posted by kaufmann

  1. Liebe Natalie, Du kannst Dich selbst beglückwünschen, weil Du die besten Voraussetzungen mitbringst, nach London zu kommen und hier zu arbeiten. In Deiner Lage gehst Du auch im Gegensatz zu den meisten anderen Ankömmlingen kein Risiko ein. Also, verliere keine Zeit, bevor der Brexit kommt. Vorbehaltlich von Besonderheiten in Deinem Fall, die ich nicht kenne, empfiehlt sich bei Dir folgendes : 1) Sage Deinem Arbeitgeber in Deutschland dass er bei seinem Betriebsstätten-Finanzamt eine Lohnsteuer-Freistellungsbescheinigung anfordern soll. Wenn er diese erhalten hat, kann er Dein Bruttogehalt immer auf Dein Konto in London überweisen. Es unterliegt nicht mehr der deutschen Besteuerung. Weise ihn darauf hin, dass er auch den Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben, den er bisher an das deutsche FA überwiesen hat, nach London mitüberweist. Das sind für ihn keine Zusatzkosten, weil er dies bisher in D auch tun musste. 2) Dann meldest Du Dich in D beim Einwohnermeldeamt ab. Das musst Du tun, weil Du sonst gegen das Meldegesetz verstossen würdest. Es ist Aufgabe Deines AG, Dich bei der Krankenkasse abzumelden. Es ist empfehlenswert, wenn Du das überprüfst und Dir von der KK eine Abmeldebestätigung geben lässt. 3) Wenn Du das erledigt hast, kannst Du Dich beruhigt ins Flugzeug setzen und Dich von Deinem Freund in London in Empfang nehmen lassen. Du hast ja keine Wohnungssorgen. Anmelden brauchst Du Dich im UK nicht; es gibt kein Meldeamt. Dein Freund kann Dir zeigen, wie Du eine NINO (National Insurance No.) bekommst und Dich bei einem GP (Arzt) anmelden. Du bist automatisch beim NHS krankenversichert. Krankenkassen-Beiträge gibt es im UK nicht. Wie das alles geht, weiss er schon, das brauchen wir hier nicht zu erläutern (Auch wie Du ein Konto in London eröffnest). 4) Da Du nun in London arbeitest und in D keine Steuern und Abgaben mehr bezahlst, will natürlich das UK-Finanzamt (HMRC) entsprechende Abgaben von Dir haben. Du musst deshalb HMRC darüber informieren, dass Du nun in London arbeitest und von Deinem AG aus D regelmässig Einkünfte hast. Du informierst HMRC darüber (Schreiben an HM Revenue & Customs, Pay As You Earn, PO Box 1970, Liverpool L75 1WX). Dein Freund kann Dir dabei helfen und HMRC wird Dich dann informieren, wie sie die Abgaben von Dir haben möchten (evtl. jährliche Eink.-Steuererklärung, Abschlags/Vorauszahlungen; ohne Kenntnis Deines Einkommens kann man dies hier nicht sagen). Wie gesagt, achte darauf, dass Du HMRC nachweisbar informiert und entsprechenden Kontakt hergestellt hast. Das ist wichtig. Resümee : Du wirst in London wesentlich mehr von Deinem Gehalt netto haben, weil hier die Steuern und Sozialabgaben niedriger sind als in D. Krankenkassen-Beiträge gibt es wie gesagt im UK nicht. Wenn es Dir in London nicht mehr gefallen sollte, fliegst Du einfach wieder nach D zurück, informierst Deinen AG und meldest Dich beim Meldeamt und der KK wieder an. Evtl. nötige Korrespondenz mit UK-Stellen kannst Du von D aus erledigen. P.S.: Ich habe früher des öfteren Beiträge in diesem Forum getätigt; seit geraumer Zeit bin nicht mehr aktiv. Das hier ist ein Ausnahmefall. Wie ich erst jetzt sehe, habe ich viele mails bekommen, die ich nicht beantwortet habe. Dafür möchte ich mich entschuldigen und bitte, von weiteren PNs/mails abzusehen.
  2. Die Bildzeitung (hier die aus Österreich) war schon immer eine zuverlaeesige Quelle nicht vorurteibehafteter Berichterstattung.     Nehmen wir halt das Original :   http://www.nytimes.com/2016/01/10/opinion/sunday/germany-on-the-brink.html   http://www.focus.de/politik/deutschland/presseschau-zu-uebergriffen-in-koeln-new-york-times-angela-merkel-muss-gehen_id_5202888.html
  3. http://www.krone.at/Welt/New_York_Times_zur_Asylkrise_Merkel_must_go!-Ruecktritt_gefordert-Story-490442
  4. Lt. Dr. Müller-Vogg hat die All Welcome-Angela Merkel intern bei einem kürzlichen Kabinettsstreit genervt von sich gegeben :   ........" Es ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin. Jetzt sind sie halt da ".......   So kann man auch dem Wohle des deutschen Volkes dienen und Schaden von ihm wenden.   Resteuropa und die Welt staunt.    
  5. Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden........sowahr mir Gott helfe   Dabei fallen auch schon mal Späne, dass müssen die Mieter schon verstehen. Auch eine steuerzahlende Krankenschwester im Nachtdienst.
  6. Angela und Lothar geben sich nun gegenseitig die Schuld und der linke (vor kurzem noch "Welcome")-Spiegel lässt plötzlich auch Nicht-Jubel-Leserkommentare zu. How come ?   http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-thomas-de-maiziere-sieht-schuld-fuer-krise-bei-angela-merkel-a-1054665.html
  7. Mieterin Bettina Halbey soll sich nicht so anstellen http://www.welt.de/politik/deutschland/article146825325/Fuer-Fluechtlinge-gekuendigt-Das-war-wie-ein-Tritt.html
  8. Im Gegenteil-Sagen ist Merkel geübt. Je nachdem wie's passt. Vor zwei Jahren hörte man von ihr : "Multikulti ist gescheitert'. Vor einigen Monaten dann : 'Der Islam gehört zu Deutschland".   Nun ist absolutes Gutmenschentum dran. Europa und die Welt staunt.   http://www.derwesten.de/politik/gesundheitskarte-fuer-fluechtlinge-jetzt-auch-in-nrw-id11036197.html   Einer der besten Sätze in obigem Link, den ich in meinem Leben je gehört habe, ist   .........da die Gesundheitskosten vom Steuerzahler übernommen würden, habe das neue Modell für die übrigen Versicherten „keine Folgen“.........
  9. Da musst Du Dich aber beeilen, wenn Du noch einen MRT-Termin in D bekommen willst.   Warum ?   Weil alle Flüchtlinge eine normale deutsche Krankenversicherungs-Karte bekommen sollen.    
  10.   Im Jahre 2014 hielten sich lt. Innenministerium in D Ende Juni 143.000 Ausreisepflichtige auf (meist abgelehnte Asylbewerber).   Davon wurden 5.700 tatsächlich abgeschoben. Also etwa 4%.   Der Rest ist geblieben.   2014 war im Vergleich zu jetzt ja gar nichts. Gottseidank weiss Muslim-Fan Merkel :.....Wir schaffen das....   Sie meint nicht sich selbst dabei.  Den deutschen Steuerzahler, versteht sich. Mit einem aufmunternden Klaps auf dessen Schultern geht das schon. Griechenland ging doch auch.
  11. Deutschland braucht Zuwanderung, um die Sozialsysteme zu erhalten. Kein Zweifel. Das ist eine grosse Herausforderung, die angegangen werden muss.   Die Frage ist halt, wer zuwandern soll.   Einfach jeder, egal welcher Herkunft, Bildung, religiöser Ansicht ? Wahllos chaotisch wie jetzt nur nach Deutschland ? 500.000, 1 Million, 20 Millionen ? Anzahl ....nach oben offen..... wie die Sozialromantikern Merkel grossmundig verkündete ? Ohne Überprüfung und über die Köpfe der Bevölkerung hinweg ? Ist das die Rettung der Sozialsysteme ?   Oder sorgfältig ausgewählt, wie die USA, Kanada, Australien, Japan etc. es machen ? Sind diese Länder dumm und nur die Deutschen wieder mal gescheit ?   Vor Australien ertrinken keine Flüchtlinge mehr.   Im Mittelmeer nach wie vor.   Von den arabischen Bruderstaaten ist nichts zu hören. Saudi Arabien und Konsorten sind reich, haben Platz, liegen nebenan, sprechen dieselbe Sprache, die Frauen haben keine Modeprobleme..   Das wäre doch das Naheliegendste. Warum wird da niemand aufgenommen ? Sind diese Bruderstaaten vielleicht mit der arabischen Mentalität besser vertraut und haben nachvollziehbare Gründe ? An irgendetwas muss das doch liegen.            
  12. Churchill hatte offenbar recht, als er sagte .......Die Deutschen hat man entweder an der Gurgel oder zu Füssen........   Die erste Version hatten wir bereits, mit den bekannten Folgen für die Deutschen. Damals wollte man der Welt durch militärisches Gehabe zeigen, wie stark man ist. Niemand ist eingeschritten und hat das Unglück abgewendet.   Nun ist offenbar Version zwei in Form der Multikulti-Träumerin Merkel dran und man will zeigen, wie unvergleichlich gut man diesmal im Gegensatz zu den anderen Ländern ist.   Wie früher, nur diesmal unvergleichlich gut, einzigartig in Europa. Dem eigenen Volk wird unter Mithilfe der Medien beigebracht, was es zu denken hat. Wie man Andersdenkende bezeichnet, ist bekannt.   Europa ringsherum und die Welt staunt. Deutschland ist wiederum einzigartig. Nur im anderen Extrem und offenbar "bonkers" geworden (Zeitungskommentar). Vernünftiges Mittelmass geht nicht.   Hoffentlich gelingt es diesmal, Vernunft einkehren zu lassen und rechtzeitig zur Realität zurückzufinden.   Es wäre schön, wenn das gelingen würde :   https://www.change.org/p/wir-fordern-das-misstrauensvotum-gegen-frau-merkel-sofortige-amtsenthebung-frau-merkels.   Sonst müssen es halt die Wahlen, leider erst 2017 zeigen; hoffentlich diesmal nicht zu spät.        
  13. Gesetzliche Altersrenten werden im Wohnsitzland besteuert; also im Falle Deiner Mutter im UK, sobald sie da wohnhaft ist. Zu beantragen ist die Rente bei der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin; drv@bund.de. Tel. 030-8651. *)   Hinweis : Es ist dringend zu empfehlen, die Rente direkt auf ein Konto ins UK überweisen zu lassen. Geht die Rente nämlich zunächst auf ein Konto in D, hat der deutsche Fiskus darauf Zugriff (sofern keine Bestätigung von HMRC beigebracht wird, dass dieser das Besteuerungsrecht wahrnimmt). Bei einer direkten Überweisung ins UK entfällt dieses Risiko und das deutsche Finanzamt kann nicht mehr darauf zugreifen.   Der Erlös aus dem Verkauf ihrer Eigentumswohnung ist im UK steuerfrei, da dieser (und damit Zufluss des Ertrages) noch zu einem Zeitpunkt stattfand, als sie noch nicht im UK wohnhaft war. Am besten ist es, im UK bei einer Bank ein kostenloses Euro-Konto einzurichten und den Betrag per SEPA-Überweisung in Euro kostenlos überweisen zu lassen. Dabei fallen weder Umrechnungskosten noch Bankspesen an. Dies ist auch für die Überweisung der monatlichen Renten zu empfehlen. Sie kann dann je nach Bedarf im UK Eurobeträge in bar abheben und dann bei der günstigsten Stelle in GBP wechseln. In London ist dies der günstigste Weg. Inwieweit dies an Deinem Wohnort gestaltet werden kann, musst Du herausfinden.   Wenn Deine Mutter nur noch Renten bezieht (und keine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit im UK aufnimmt), kommt sie automatisch in die sogenannte Krankenversicherung der Rentner in D, wobei bei gesetzlichen Renten die Deutsche Rentenversicherung die Hälfte der Beiträge übernimmt. Sie ist dann in D weiterhin gesetzlich krankenversichert. Ob sie dann noch zusätzlich ihre Bundeswehr-und/oder ihre private K-Versicherung haben möchte, müsst ihr selbst entscheiden. Normalerweise braucht man dann sowas nicht.   *) Bei Leistungen/Renten aus einem Beamtenverhältnis kann es besondere Regeln geben. Da müsste man eure genauen Einzelheiten kennen; zu beachten ist da der Artikel 18 DBA D/UK. Das Besteuerungsrecht kann da u.U. von Obigem abweichen. Da müsst ihr euch mit dem betreffenden Leistungsträger in Verbindung setzen.            
  14. Weil Du als Arbeitnehmer normalerweise keine machen musst. Die Ansprüche des Staates sind mit der einbehaltenen Lohnsteuer abgegolten.   Für alle weiteren ist die Abgabefrist längst abgelaufen. Für 2013 und 2014 brauchst/kannst Du keine Eink.-St.-Erklärung machen, weil Du in D nicht wohnhaft warst und keine Einnahmen hattest, wie ich annehme.   Die einzige, die Du hättest machen müssen, ist die für 2012, weil eine solche für das "Jahr des Wegzugs" fällig wird. Viele Arbeitnehmer wissen/machen dies nicht und hören auch vom FA nichts mehr, weil die Finanzämter derartiges gar nicht wissen und mengenmässig nicht kontrollieren können. Das zeigt die Praxis.   Weil Du aber korrekt bist, machst Du das nicht so. Du informierst das FA und fragst, ob und wie Du die Ek.-St.-Erkl. für das abgelaufene Jahr 2012 nachreichen kannst.   Kompliment für Deine Weltreise und Dein gutes Englisch. Bist Du zweisprachig aufgewachsen ?    
  15. Das ist in D so geregelt :   Ich gehe davon aus, dass Du Arbeitnehmerin bist. Wenn dem so ist, ist es Aufgabe Deines Arbeitgebers, Dich zum Ende Deines Arbeitsverhältnisses bei der gesetzlichen Krankenkasse abzumelden. Überprüfe das und lasse der Krankenkasse eine Kopie Deiner Wohnsitzabmeldung aus D zukommen.   Dann tritt automatisch der §19, Abs, 2 des Sozialgesetzbuches V in Kraft, der da sagt :   (2) Endet die Mitgliedschaft Versicherungspflichtiger, besteht Anspruch auf Leistungen längstens für einen Monat nach dem Ende der Mitgliedschaft, solange keine Erwerbstätigkeit ausgeübt wird.   Daran müssen sich alle Krankenkassen halten.   Du solltest allerdings darauf achten, dass Du vor Ablauf dieses Monats im UK eingetroffen und Dich bei einem GP angemeldet hast. Sollte das nämlich nicht so sein, würde ein lückenloser Übergang der gesetzlichen Krankenversicherungen in der EU nicht mehr greifen. Das sollte nämlich innerhalb der EU so sein, um später Vorversicherungszeiten nachweisen zu können.   Mehr hast Du nicht zu tun. Ein E104 oder ein anderes Formular brauchst Du nicht. Nachzuzahlen ist da nichts.   Das E104 ist für eine spätere Rückkehr nach D gedacht. Das stellt Dir dann die brit. Gesundheitsbehörde NHS für die deutsche Krankenkasse als Nachweis einer lückenlosen K-Versicherung in der EU aus.   Sprich mit jemanden bei der KK, der sich damit auskennt bzw. informiere denjenigen entsprechend.
  16. Dein AG in D hat im UK keine Niederlassung (Betriebsstätte), d. h. das Geld wird Dir aus D ins UK überwiesen.   Wenn das so ist, musst Du Dich beim HMRC als selbständig anmelden (online) und am (Steuer)-Jahresende ein Eink.-St.-Erklärung abgeben. Dass in diesem Jahr evtl. nur ein einmaligen Vorgang stattfindet, ist unerheblich.   Allein die Tatsache, dass Du aus dem Ausland Geld für eine Erwerbstätigkeit erhältst, verpflichtet Dich zur Abgabe einer Erklärung im UK.
  17. Man könnte sicherlich alle Dinge durchgehen und beantworten. Nur sind das alles individuelle Besonderheiten, deren Beurteilung Zeit und Sorgfalt benötigen, was hier im Internet nicht umzusetzen ist. Deshalb nur einige Hinweise :   Ein Non-Dom-Status ist für Leute sinnvoll, die über ausländisches Einkommen/Vermögen ab einer bestimmten Grössenordnung verfügen. Für einen durchschnittlichen Arbeitnehmer macht dieser Status in der Regel wenig Sinn.   Ausserdem ist die wichtigste Voraussetzung, dass der Lebensmittelpunkt eindeutig im UK ist. Die geschilderten Umstände deuten nicht unbedingt darauf hin. Deshalb und in Unkenntnis genauer Details würde ich raten, mit dem Verkauf des Grundstückes bis nach Rückkehr nach D zu warten.   Es tut mir leid, dass ich nur so kurz antworte; Grund siehe oben.
  18. Unter Vorbehalt von Einzelheiten Deines Einkommens, die ich nicht kenne, sieht es so aus :   Du musst in D für 2014 eine Einkommensteuererklärung abgeben, in der Du diese Kapitalerträge aufführen musst. Diese werden progressiv besteuert, da Dein Wohnsitz zur Zeit der Thesaurierung noch im UK war und dem UK-Taxman das Recht der Besteuerung zugestanden hätte (auch wenn er dies nicht getan hat).   Sollten Deine weltweiten Kapitalerträge (inkl. dieser UK-Erträge)  unter die D-Freigrenze von € 801,00 fallen, entsteht keine Steuer.
  19.   Das könnte ich natürlich machen. Nur : Es handelt sich um ein völlig kostenloses Euro-Konto einer grossen Bank in London. Ich möchte dafür aber im weltweiten Internet nicht Reklame machen und die Bank dadurch auf den Geschmack bringen, in Zukunft evtl. dafür Gebühren zu verlangen.   Zum zweiten ist eine Voraussetzung für ein solches Konto der Wohnsitz im UK. Solange Du in D wohnst, ist es deshalb müssig darüber zu sprechen.   Ich schlage deshalb vor, dass Du Dich meldest, wenn Du im UK tatsächlich wohnhaft geworden bist und ich werde Dir die Bank per PN nennen.  
  20.   Wenn sowohl das Konto in D als auch das im UK Dir persönlich gehören, entfällt die Meldepflicht. Man betrachtet dies als Umschichtung von Vermögen innerhalb eigener Konten. Das ist meldefrei, auch wenn man in D wohnt. Meldepflichtig würde es allerdings dann, wenn man von dem UK-Konto später eine grössere Zahlung (etwa Immobilienkauf etc.) auf ein fremdes Konto vornimmt (und in D wohnt).   Am besten transferiert man €-Beträge aus D ins UK, wenn man im UK ein kostenloses €-Konto einrichtet. Dann erhält man bei SEPA-Überweisungen den vollen €-Betrag im UK ohne jegliche Abzüge. Man kann dann je nach Bedarf Teilbeträge abheben und bei ausgewählten Händlern lokal umwechseln. Es gibt in London welche, die dies fast zum Referenzkurs machen.   Ich selbst erhalte seit zehn Jahren regelmässig €-Zahlungen aus dem €-Raum und verfahre so. Mit Bank-Transfer-Wechselgebühren habe ich nichts zu tun.                  
  21. Sowas hatten wir schon des öfteren hier. Ist alles nicht so schwierig.   Ihr seid also nach GB gezogen und arbeitet im UK weiterhin als Arbeitnehmer für euren AG in D. Dieser hat keine Niederlassung im UK (Betriebsstätte) und das Geld bekommt ihr von ihm direkt aus D. Ist das so ?   Wenn ja, dann geht das so :   Euer AG muss in D bei seinem Betriebsstätten-Finanzamt in D einen Antrag auf eine Lohnsteuer-Freistellung stellen. Das heisst, er braucht nach Erhalt derselben in D für euer Gehalt keine Lohnsteuer mehr abzuführen. Er muss euch stattdessen das Brutto-Gehalt direkt ins UK überweisen. Ihr müsst darauf achten, dass er zusätzlich auch den AG-Anteil der Sozialabgaben mitüberweist.   Eure Aufgabe im UK ist, HMRC mitzuteilen, dass ihr im UK wohnt und arbeitet und dass ihr von eurem AG aus D regelmässig ein Gehalt bekommt. HMRC wird sich die Einzelheiten ansehen und euch mitteilen, wie hoch die Steuern sind und wie sie diese  gerne hätten (monatlich, vierteljährlich mit entspr. Vorauszahlungen etc.). Wie schon erwähnt, ist es wichtig, dass euer D-AG den AG-Anteil mitüberweist. HMRC will nämlich die Gesamt (NI)-Abgaben von euch haben.   Am besten informiert ihr HMRC vorab per email (helpdesk@ir-efile.gov.uk) und per Post (HM Revenue and Customs, BX9 1AS United Kingdom). Die Postadresse ist vollständig (keine Ortsangabe). Den Brief sendet ihr "recorded", damit ihr einen Nachweis habt. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch anrufen (0300 200 3310, outside UK 0044 161 931 9070).   Damit habt ihr eure Aufgabe erfüllt und könnt die Antwort abwarten.
  22. Also, zusammengefasst für @Tatjana77, damit sie nicht verwirrt ist :   Teil 1) Sie besorgt für ihren Sohn erstmal eine sogenannte "Provisional Driving Licence" (online oder über einen Antrag beim Postamt). Wenn sie die hat, besorgt sie sich Lernmaterial für die theoretische Prüfung (gibt's in Buchhandlungen). Wenn der Sohn meint, für die Prüfung fit zu sein, macht er dafür einen Termin bei einem "Driving Theory Test Centre". Hat er die theoretische Prüfung bestanden, kommt   Teil 2) Er bereitet sich auf die praktische Prüfung vor. Dafür hat er zwei Jahre Zeit. Das Besondere und Vorteilhafte daran ist im UK, dass weder für die theoretische noch für die praktische Prüfung eine Fahrschule oder Fahrlehrer (Instructor) notwendig ist. Sie soll sich da nicht falsch informieren und abzocken lassen. Sie bringt lediglich vorne und hinten am Auto einen roten L-Aufkleber an (für Learner). Dann schliesst sie bei einer Versicherung eine "Learner Driving Insurance" für den Sohn ab. Die gibt's für Wochen oder Monate, je nach Bedarf.   Dann kann sie ihrem Sohn selbst Fahrstunden geben und mit ihm im eigenen Fahrzeug herumfahren (nicht auf Motorways). Alleine darf er nicht fahren. Sie selbst muss seit mindestens 3 Jahren einen UK-oder EU-Führerschein besitzen und für das betreffende Fahrzeug eine Fahrberechtigung haben. Wenn sie und der Sohn der Meinung sind, für den praktischen Test fit zu sein, kann sie ihn bei einem "Practical Test Centre" zur Prüfung anmelden. Die Prüfung kann er im eigenen Fahrzeug absolvieren, mit dem er geübt hat und vertraut ist.   Niemand wird ihn nach einer Fahrschule oder Fahrstunden fragen. Empfehlenswert ist evtl. für eine oder zwei Stunden einen Fahrlehrer für Motorways zu nehmen, da ein solcher dafür zugelassen ist.   Das sind die groben Rahmenbedingungen. Einzelheiten sollte sie ergoogeln : https://www.gov.uk/driving-lessons-who-can-teach-you.   Evtl. schottische Besonderheiten sind von Obigem natürlich ausgenommen.            
  23. Man will, dass ein Student auch wirklich zielstrebig studiert und das nicht als Hobby nebenbei betreibt. Deshalb hat man die Arbeitszeit beschränkt. Die weiteren Details hat @sarah in ihrem obigen Link schon beschrieben.   Steuern zahlst Du für Deine Arbeit im UK wie jeder andere auch; d. h., sie werden Dir als AN vom AG monatlich abgezogen und an HMRC abgeführt. Wenn Du nur einige Monate arbeitest, bekommst Du diese zum Teil bzw.ganz wieder zurück (siehe Beitrag von @anna).   Allerdings bist Du steuerlich weiterhin in D wohnhaft. Da Deine Einkünfte für den deutschen Fiskus Auslandseinkünfte sind, musst Du in D eine Einkommensteuererklärung abgeben. Wenn Du in D keine weiteren Einkünfte hast, werden dafür keine Steuern fällig werden. Abgeben musst Du aber trotzdem eine Erklärung; so steht's im Eink.-Steuergesetz.   Wie Du das Ganze handhabst, bleibt Dir überlassen.        
  24.   Glaube ich auch.   Eine aussergewöhnlich hübsche Frau.  
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