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  1. Vielleicht bin ich da etwas blauaeugig, aber ich teile diese Vermutung nicht, dass die EU so opportunistisch handeln wuerde. Eine Vielzahl erst spaeter aufgenommener Laender schauen sich die Neuaufnahmen genau an, um sicherzustellen, dass sie selber gerecht behandelt wurden. Ein geopolitisches Kalkuel wuerde ich der EU aber doch unterstellen, das spielte sicher bei der recht schnellen Osterweiterung eine Rolle.
  2. Die von RayJo erwaehnte Eleanor Sharpston ist ja eine besonders klardenkende Dame. Hat einen recht kleinen aber interessanten Twitter Freed.
  3. Diese naechste Abstimmung hat irgendwie einen ernsteren Unterton. Sich auf eine einmuetige Fristverlaengerungszustimmung der EU zu verlassen ist riskant. Die Ruecknahme des A50 geht auch nicht so leicht, besonders wenn es nur so aus Scheiss passiert (danke RayJo). Es ist ein bisschen High Noon Stimmung: Das Deal, oder eben keins. Wer sich gegen das Deal entscheidet gibt die Zukunft in die Haende des Schicksals. Ich seh' es foermlich schon, wie man sich spaeter, total verblendet, hier auf die Schultern klopft, wie toll diese jahrhundetealten demokratischen Institutionen funktioniert haetten in einer Grosskrise. Ich werde dann lachen, koennte aber auch weinen.
  4. Forget Klopapier. A bad deal is better than no deal. A bad deal has just been rejected. Ein soft Brexit wurde soeben abgelehnt. Und nu? Der Pfundkurs sagt, dass ein so mieses Wahlergebnis schon vorher feststand: Er ist unveraendert. Die Entwicklung ab Januar ist relativ eindeutig in ihrer Aussage: Brexit hat ein Problem.
  5. Das wird doch wohl nix mit der Wahl morgen? Sowas ist vorher wissbar, spuerbar. Und ich vermute da gibt es nichts zu spueren was ein passing wahrscheinlich macht. Das Pfund faellt, ist aber weit entfernt von den Niedrigststaenden. Ob das eine No-Brexit Chance signalisiert?
  6. Ab und zu hat Twitter auch was Vernuenftiges:
  7. Ich glaube der Verlust des Wahlrechts kommt nach 25 Jahren.
  8. Was sie da so in Grismby sagte stimmt ja ausnahmsweise: Nun, wo so wenig Zeit bleibt werden die Optionen eindringlicher, auch wenn da nix Neues bei ist. 1) Ihr Deal 2) Eine grosse Unsicherheit 3) Daraus folgend vielleicht gar kein Brexit. Die Alternative dazu, den WTO-hard-Brexit erwaehnte sie nicht namentlich Ihr Deal zeigt aber die Vorteilhaftigkeit des Staus Quo allzu deutlich, und bleibt verstaendlicherweise universell ungeliebt. Fuer mich zeigt auch Grimsby in Richtung Verlaengerung des Artikel 50. Hoffentlich fuer mehr als nur ein paar Monate. Vielleicht koennen wir dan auch unsere 73 Sitze im Europa-Parlament bekommen.
  9. Margaret Beckett (Labour MP, 76) machte gestern einen sehr guten Eindruck auf Question Time. Gesamtaussage: Der Aerger ist noch lange nicht vorbei. Labour hat in der Tat ein paar waehlenswerte Gestalten, nur nicht an der Spitze.
  10. "Just get on with it!" the passengers cried as one, as the driver applied the handbrake, with the bus teetering ominously over the cliff edge. "We decided to go for a swim and this is the quickest way to the sea!" (Taken from the comments section on the BBC, in the article about the offer to delay Brexit)
  11. Das gegenseitige Facepalmen der doch sehr diametral entgegengesetzten Seiten sehe ich jeden Tag auf Twitter. Und bei uns hier. Es bringt einen eigentlich nicht weiter. Das gegenwaertige Westminster scheint ja eh ganz unabhaengig von den hartnaeckigen Ansichten der Basis, die sich kein Iota zu veraendern scheinen. Eine Art50 Fristverlaengerung scheint im Grunde unausweichlich, und somit eine Teilnahme an der EU Wahl im Mai. Eine Anneherung der EU und May Positionen sehe ich nicht kommen. Also muessen wir auf eine Ruecknahme des Art50 hoffen, oder auf einen Erfolg der Labour Splittergruppe. Was fuer Kackhoffnungen, also echt. Wie Timothy Garton Ash sagte: Die Populismus basierten Probleme sind noch laengst nicht zu Ende.
  12. Ich behaupte mal: Es gibt nichts Unerklaerliches da. "Wenn Ihr nicht zustimmt, dann werfe ich das Land aus dem Fenster (aus der EU)". Es ist ein va-banque Spiel, ohne Glacehandschuhe. Irgendwo las ich, das sei entlang Richard Nixon's Verhalten. Das Ventil am Ende kann doch das Rumwerkeln am Artikel 50 werden.
  13. Das ist ein "Trade continuity agreement", es verhindert die Einfuehrung weiterer Tarife.
  14. https://flipchartfairytales.wordpress.com/2018/01/03/breaking-the-overton-window/ Durch Zufall dadrauf gestossen, beim Lesen ueber das Overton Window. (keine Paywall). Hier eine von vielen interessanten Schlussfolgerungen: The common theme emerging here is that people want the government to do more. Whether it’s about crime and immigration or stopping profiteering and ensuring greater equality, the underlying theme in all of this is a desire for more government action. This is why I think it is unlikely that post-Brexit Britain will become the deregulated shrunken state that many of those who bankrolled and ran the Leave campaign hoped for. It does raise the question, though, about what politics might look like in the next decade. The Brexit vote revived the idea that people can actually change things by voting and the surprise result of the last election suggests that voters might be getting the message. It’s tempting to look at the data from the surveys I have covered in this post and conclude that a party advocating greater state intervention in the economy together with a crackdown on crime, curbs on immigration but with a liberal attitude to sexuality and soft drugs might be onto a winner. Something like a British Pim Fortuyn, perhaps. Politics is more complex than that, though, and a first-past-the-post parliamentary system without a directly elected presidency is the most hostile environment for insurgent parties. Das Overton Window ist , was zu einer gegebenen Zeit im politischen Diskurs sozusagen zulaessig ist, zB: Sollte ich heute fuer die Wiedereinfuehrung der Sklaverei plaedieren, dann waere das voll ausserhalb dieses Fensters. Eine einfache Overton Prognose ist, das in den naechsten Wochen alle Artikel 50 Optionen in das Fenster reinrutschen.
  15. Ich glaube, dass zuerst die Gespaltenheit der Gesellschaft kam, dann der Brexit. Und wenn der Auswuchs dieser Spaltung nicht Brexit waere, dann waere es halt etwas anderes. Ich muss hier an so beruehmte Pokerszenen denken, wo es am Ende um alles geht. Wir laufen darauf hin: Wer "blinkt" zuerst? Das Leben entspricht aber nicht der britischen Sport und Spielernatur. Damp squib, wet fart (sorry), viel Ado, kein Resultat, das ist fuer mich das wahrscheinliche Resultat der naechsten Tage. Da keiner der eigentlichen Entscheidungstraeger hier einen ploetzlichen Brexit will, kann es doch nur auf eine Verlaengerung der Art.50 Frist, oder eben dessen temporaere Zurecknahme hinauslaufen. Dann hat man Zeit, ein mehrheitsfaehiges Irgendetwas zu fabrizieren. Ich kenne diese Situation recht gut, aus der Kinderaufbringung, wo eben ueberhaupt keine Einigung moeglich ist. Die Loesung war da einfach: bei McDonald's fuer £1 fuer jeden Eis zu kaufen und damit den Zuckerspiegel hochzuschrauben.
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