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franksterling

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  1. hab nicht alles gelesen aber das stimmt so nicht. eine nhs behandlung ist IMMER ohne zusätzliche kosten für den patienten. mischen von nhs und privat ist nicht erlaubt. also entweder komplett nhs oder komplett privat (was der nhs zahnarzt aber auch anbietet).
  2. zumindest im bereich zahnmedizin ist das gegenteil der fall. an den universitaeten werden bereiche wie implantologie, oralchirurgie, parodontologie, kieferorthopaedie entweder ueberhaupt nicht behandelt oder nur ganz leicht angeschnitten. daher auch unendlich viele falsch oder gar nicht therapierte/diagnostizierte faelle mit den folgen die ich tag fuer tag gesehen habe. die studenten haben noch nie laborarbeiten angefertigt und die unis haben die lehrmeinung dass amalgam immer noch die standardversorgung im seitenzahnbereich ist (habe in frnkafurt studiert und dort 2-3 amalgamfuelungen am phantomkopf gemacht - total veraltet) das problem hier ist dass alle mit essays und evidence based irgendwas beschaeftigt sind anstatt neben den zahnmedizin standards von 1950 auch moderne zahnmedizin in theorie und praxis mit den dafuer notwendigen skils zu lernen. was man nicht kann kann man natuerlich auch nicht umsetzen / anbieten - als Beweis dafuer muss man sich nur mal die zaehne der briten angucken. ich bin nach uk gegangen weil man als angestellter besser bezahlt wird und weil london eine super club szene hat. eine niveauvolle frau habe ich hier uebrigens sehr wohl kennengelernt. weiss nciht wie das in anderen bereichen ist aber von einem mund kiefer gesichts chirurgen weiss ich dass es zumindest in diesem bereich aehnlich ist.
  3. [quote name='Kingsizefairy' timestamp='1299604897' post='408081'] Der NHS war noch nie als ein Äquivalent zu einer Krankenversicherung, vor allem nicht im deutschen Sinne, anzusehen. Daher kann man diese Messlatte auch nicht ansetzen. Ich vergleiche ihn eher mit einem Notrad im Auto. Man kann damit weiterfahren, aber es ist keine Endlösung.[/quote] Ich denke damit sind wir endlich auf einen Nenner gekommen.
  4. [quote name='Kingsizefairy' timestamp='1299586650' post='408025'] Aber vielleicht haben wir hier in Schottland einfach Glück und das Gros der Pfeifen ist in England... [/quote] Die Zahnaerzte in Schottland und Wales haben im Bereich Zahnmedizin ein anderes Abrechnungssystem als in England und meine Aussagen beziehen sich ausschliesslich aif England weil ich in den anderen Teilen von GB keine Erfahrung habe Ich moechte mich fuer meinen editierten Post entschuldigen. War unter der Guertellinie und nicht richtig, jedoch nur Reaktion auf den Post davor. Ich rege mich nur sehr (wahrscheinlich zu sehr) darueber auf, wenn ich von Dir kritisiert werde weil ich sage wie es ist. Ich habe in mehreren Praxen hier gearbeitet und regen Austausch mit Kollegen in britischen Zahnarztforen als auch anderen Deutschen Zahnaerzten hier in UK und ALLE stimmen ueberein. Ich habe sogar ein Video mit Bildern geposted Warum sollte ich luegen??? Habe ich doch nichts davon. Ich habe dieses Forum auch kein einziges Mal benutzt um Werbung fuer mich zu machen. Ich kan nicht verstehen wie jemand trotz all dieser Fakten immer noch das Gegenteil behaupten kann. Es ist doch gut wenn einem jemand sagt wie die Sache laeuft wenn man das selbst nur bedingt beurteilen kann. Ich denke immer daran wie es waere wenn ich Probleme mit dem Auto (habe 0 Ahnung von) haette und mir dort jemand sagen wuerde wie diese oder jene Werkstatt arbeitet und/oder ob es wirklich noetig ist einen neuen Satz Reifen zu bekommen, ein Auspuff wirklich mit Gaffa Tape repariert werden kann etc.
  5. Man muss nun mal arbeiten um Geld zu verdienen. Weiss nicht was daran verkehrt ist. Habe ja schliesslich auch sehr viel Zeit und Geld in die Ausbildung investiert.
  6. [quote name='fordiebianco' timestamp='1299525097' post='407939'] Mit den derzeitegen Diagnostikmoeglichkeiten die man als GP hat (USS/MRI/Neurophysiologie/Labormedizin) kann man meistens schon so erfolgreich vordiagnostizieren, sodas man entweder die Facharztueberweisung vermeiden kann (in meinem Trust kann man z.B. Laborbefunde die fuer den Allgemeinmediziner verwirrend sind via email zum Endokrinologen schicken und dann Rat bekommt. Ueberweisung gespart), oder der Facharzt wirklich nur noch zum Management hinzugezogen wird. FB [/quote] Das stimmt. Leider wird davon aber viel zu selten Gebrauch gemacht. Ob das am mangelnden Wissen der britischen Kollegen oder begrenzten finanziellen Mitteln liegt kann ist nicht beurteilen. Ich wurde in Deutschland wegen einer Varikozele behandelt und wollte das hier auf ein moegliches Rezidiv pruefen lassen. Der Gp wusste gar nciht was das ist und nach erklaeren fragte er auf welcher Seite. Soweit ich weiss gibt es die fuer die Varikozele verantwortliche Anastomose in der Regel nur links. Meine Freundin hatte einen Ausschlag im Gesicht. Der GP hat gesagt er bzw. sie weiss nciht was das ist und erst mal ein Antibiotikum verschrieben (hat sich spaeter herausgestellt dass es sich um eine virale Infektion handelte). Ich selber sehe haeufig Faelle von aggressiver Parodontitis. In Deutschland macht man einen mikrobiologischen Test und behandelt entsprechend des Ergebnisses mit kombinierter Therapie. Das ist hier nicht moeglich. Wir haben uebrhaupt keine Sonden in der Praxis und der Test wuerde das was der NHS fuer die gesamte Therapie bezahlt uebersteigen. Es gibt keinen Spezialisten der sowas uebernimmt auf NHS (wenn der PAtient jung ist, nicht raucht und gute Mundhygiene hat kann eine Ueber weisung ggf erfolgreich sein. Von meinen Paro Ueberweisungen werden ca 95% zurueck gesendet mit der Begruendng dass diese Faelle nicht behandelt werden koennen . Es bleibt mir nichts anderes uebrig als dem PAtienten zu raten jemand privat zu sehen der sich darauf spezialisiert oder den dem Verlust aller Zaehne in den naechsten Jahren in Kauf zu nehmen. [quote name='Kingsizefairy' timestamp='1299527766' post='407946'] die zum Teil massive Fehlbehandlung der Vorgänger zumindest teilweise wieder hingebogen hat (soweit zum Thema angeblich grundloses Meckern von mir damals). Das hatte er allerdings auch alleine nicht mehr geschafft, sondern da eben die Fachärzte hinzugezogen. Die weitere Behandlung geht dann über den GP, was ich auch absolut in Ordnung finde. Er weiß ja, worum es geht, hat die Befunde und hat es unter Kontrolle. Mir geht es seitdem zumindest stellenweise wesentlich besser als noch vor einem Jahr. [/quote] Es freut mich zu hoeren dass das Leiden erfolgreich behandelt werden konnte aber gibst du mit diesem Post nicht das beste Beispiel fuer das schlechte System? Massive Fehler bei der Vorbehandlung??? Es ist klasse dass das bei dir gut funktioniert hat aber eben auch erst beim zweiten Arzt und auch nur dann mit Hilfe eines Facharztes. Aus den Posts hier wird ja deutlich dass es einige Leute gibt die vielleicht einen Facharzt gebraucht haetten und keinen gesehen haben. Was die massiven Fehler bei der Vorbehandlung betrifft.... denkst du nicht dass wenn wichtige Dinge an eine Nurse weitergegeben werden eben solche Fehler entstehen?
  7. [quote name='Alex_BHX' timestamp='1299483008' post='407805'] in Deutschland gilt grundsätzlich die "freie Arztwahl". Es gibt jedoch Krankenkassen, die das "Hausarztmodell" eingeführt haben, also das was früher selbstverständlich war, inzwischen durch Bonuszahlungen belohnt wird. Dann ist es auch nicht immer ganz einfach einen Termin bei einem Facharzt zu bekommen. Auch hier sind Warteizeiten von 4 Wochen inzwischen keine Seltenheit mehr (also Normalversicherter). Als Privstversicherter geht das ein bischen schneller, da wartet man dann statt vier Wochen aber immerhin noch zwei bis drei Tage. Die 10EUR Praxisgebühr werden übrigens pro Patient nur einmal im Quartal fällig. [/quote] ich meinte dass man € 10 zahlen muss wenn man direkt zum facharzt geht Was die Wartezeiten betrifft weiss ich dass meine Eltern als gesetzlich versicherte da keine Probleme haben. Auch ich vor 5 Jahren hatte keine PRobleme. Bin mittlerweile privat und habe nach wie vor keine Probleme. Vielleicht iegt das aber auch an der Region wo man ist und der Arztdichte. In Frankfurt a.M. scheint es auf jeden Fall keine Probleme zu geben. [quote name='SandraT' timestamp='1299492704' post='407838'] Jepp, innerhalb von 2 Tagen (zwischen Diagnose und Facharzttermin) und seitdem hab ich sozusagen "my money's worth" vom NHS bekommen. [/quote] Das ist natuerlich 1a. Es scheint sich bei der Diskussion immer mehr herauszukristallisieren dass das die Behandlung von Behandler zu Behandler sehr stark schwankt. ich habe hier vor 6 monaten einen chirurgischen eingriff an einem patienten mit einer offenen tuberkulose durchgefuehrt was leider erst etwas spaeter diagnostiziert wurde. mein gp hier in uk musste erst mal im internet nachgucken wie das mit der tuberkuose ueberhaupt ist und hat gesagt er ruft zurueck. warte immer noch. in deutschland habe ich innerhalb von 2 tagen einen pulmologen gesehen und am gleichen tag einen radiologen. [quote name='Kingsizefairy' timestamp='1299510624' post='407884'] Gott sei dank. [/quote] mal wieder ein 1a kommentar. abgesehen davon dass das komplett off topic ist zeigt das eine menge ueber das niveau des autors. hatten wir aber an anderer stelle bereits diskutiert... . [quote name='Kingsizefairy' timestamp='1299511011' post='407890'] ]Wenn ich sowas schon lese... Warum soll ich für einen Verbandwechsel einen Arzt sehen? Und ja, Fachärzte habe ich gesehen und zwar ruckzuck. Erst für die Lunge und dann den Endokrinologen. Es liegt an den Ärzten selbst, ob und in welchem Umfang sie einen zu Fachärzten weiterschicken. Es gibt gute GPs und eben auch Nullstellen. Genauso wie es gute Zahnärzte gibt und schlechte. Schlechte Erfahrungen mit Ärzten gibt es in Deutschland auch zuhauf. Zu sagen, in Deutschland ist alles besser, ist schlicht und ergreifend Blödsinn. [/quote] Einen VErbandswechsel kann die Nurse machen. Einen Befund jedoch nicht. Kann eine Nurse mit Sicherheit den Heilungsverlauf diagnostizieren? Ich denke nicht. Mangelnde Kenntnisse in Anatomie, Histologie und den biochemischen und physiologischen Grundlagen machen es unmoeglich die Vorgaenge der Wundheilung zu verstehen und die Situation durch das Patientengespraech und Begutachten der Wunde einzuschaetzen. Waere die Nurse dazu in der LAge waere sie nicht Nurse sondern Arzt. Wie bereits geschrieben mir wurde leider kein Termin beim Pulmologen angeboten obwohl dies bei moeglicher Infektion mit einer extrem ansteckenden Krankheit (bei einer PErson die selbst im Gesundheitswesen taetig ist) absolut notwendig gewesen waere. Keine Ahnung was fuer Beschwerden du hast aber es mag sich wahrscheinlich um ein sehr akutes LEiden gehandelt haben. Ist aber wie bereits geschrieben alles nur Spekulation Das hier keiner auf der Strasse verblutet ist schon klar. Mir ging es im Bezug auf Fachaerzte jedoch eher um Erkrankungen die nicht unbedingt lebebsgefaehrlich sind. Als Beispiele fuehre ich gerne an: dermatologische Probleme aller Art (Cortison ist hier das Mittel der Wahl), orthopaedische Probleme, Parodontitis (hier weiss ich dass das NHS keinen Facharzt zur VErfuegung stellt), Depression (ich sehe die Krankengchichte aller meiner Patienten und es ist unglaublich wie viele Patienten mit antidepressiven Mitteln behandelt werden ohne je einen Facharzt gesehen zu haben), Ernaehrungsstoerungen, Geschlechtskrankheiten (ich meine die nicht toedlichen) etc etc etc. Es ist in meinen Augen sehr kurzsichtig diese Probleme nicht richtig zu therapieren da sich hieraus hieraus handfeste RPobleme ergeben koennen. Ich denke du hast Recht wenn du sagst dass es massgeblich an den Aerzten liegt. Im Bereich Zahnmedizin kann ich jedoch sagen dass es fuer viele Probleme keine Loesung gibt weil das System bestimte Dinge nicht bezahlt und die Praxen hier extrem schlecht ausgestattet sind. Habe dazu uebrigens ein Video gemacht. Die gezeigt PRaxis ist kein Einzelfall und bei weitem nicht das schlimmste was ich gesehen habe http://www.youtube.com/watch?v=Bfb5clV5OMo also allein die tatsache dass ein waschbecken fuer haendewaschen, reinspucken und instrumente waschen da ist waere schon genug grund die praxis zu schliessen. ein mit tesafilm repariertes roentgengeraet wuerde ich mal als kriminell definieren. das geraet erzeugt ionisierende strahlung. da hat keiner dran herumzubasteln. in dem behandlungszimmer gibt es 1000 ecken die nicht sauber gemacht werden koennen. bei vielen extraktionen spritzt das blut ungelogen 1-2 meter weit wenn man knochen fraesen muss. ergonomisch ist das ganze eine katastrophe ich habe hier mal drauf verzichtet die "sterilisation" zu filmen, kann aber versichern dass der autoklve verrostet ist und uebrall extrem dreckig. das ist nur ein zimmer aber war in mehr oder weniger allen nhs praxen in denen ich gearbeitet habe so. ich verstehe wirklich nicht warum ich so kontra bekomme wenn ich sage dass der nhs schlecht ist. mensch ich habe 4 jahre insider erfahrung und liefer jetzt sogar noch bilder... . ich will hier doch niemanden bloed anmachen oder so... . [quote name='Simonsche' timestamp='1299515181' post='407904'] So langsam glaub ich, dass ich die NHS-Lottery-Arschkarte gezogen hab. Bisher hab ich Fachaerzte (oder einen gescheiten Physiotherapeuten) nur gesehen, wenn ich ueber meine private Versicherung gegangen bin oder aus eigener Tasche bezahlt hab. [/quote] Same here
  8. [quote name='Simonsche' timestamp='1299187848' post='407405'] Aber ich finde es einseitig, dass hier im Thread, nein im ganzen Forum, schlechte Erfahrungen in D als extra Bestaetigung fuer die eigene Entscheidung nach UK zu kommen akzeptiert und wohlwollend aufgenommen werden, aber schlechte Erfahrungen in UK als trollen, deutsches Motzen und "zu verwoehnt sein durch 101 zuviele Tests von geldgeilen Aerzten in D" abgetan wird.[/quote] Wuerde ich als Abwehrreaktion deuten. Wenn man auf das System angewiesen ist und es dabei noch um soetwas essentieles wie Gesundheit geht ist es sehr schwer sich einzugestehen, dass man sich mit 2. Klasse Behandlungen zufrieden geben muss weil man es sich nicht leisten kann / will eine bessere Versorgung zu bezahlen (sei es jetzt privat oder mit Krankenkasse). Ich habe Jahre in dem System gearbeitet und kann aus erster Hand berichten wie es ist und es streiten sich trotzdem Leute mit mir. Allein schon dass es eine zwei Klassen Gesellschaft im Gesundheitswesen gibt zeigt doch wie schlecht das System ist. In Deutschland bekommt jeder egal ob Job oder Deutschkenntnisse einen Haertefall genehmigt falls es / sie sich die Behandlung nicht leisten kann. [quote name='Dat Jaby' timestamp='1299188215' post='407408'] Die Qualitaet der Aerzte hat ja nix mit dem System zu tun. Das letzte Mal war ich vor 3 Jahren beim NHS Arzt- Diagnose Golfarm. Das ginge zwar mit ein paar Spritzen weg, aber man wolle es erstmal mit Abwarten versuchen, das wuerde nur etwa 8 Monate dauern. Stimmte haargenau, ich konnte sogar nach 6 Monaten wieder eine Tasse ohne Zittern oder Schmerzen festhalten, 1A Diagnose, kann man nicht meckern Was mich dann aber doch nervt ist, wenn ich da morgens anrufe weil mein Kind die Augen vor lauter Bindehautentzuendung nicht aufkriegt und man mir sagt, der naechste Termin sei in 3 Tagen frei. So hat halt jeder seine Erfahrungen mit der Zwangssurgery, manche sind gut, andere nicht. Fuer mich besteht das Problem eher darin, dass ich keine Auswahl habe. [/quote] Doch. Die Aerzte koennen mit den Rahmenbedingungen des Systems ja gar nicht so behandeln wie sie wollen/koennten. Des weiteren wir die Ausbildung ja zum Teil vom Staat finanziert und von daher hat dieser ein Mitspracherecht wenn es um Lehrplaene geht. Super, dass das mit dem Golfarm geklappt hat. Als nicht Humanmediziner wuerde ich aber vermuten dass in der Spritze Kortikosteroide drin waren (was zwar ueberhaupt nicht schlimm ist). Cortison ist fuer solche Beschwerden wie Amoxicillin fuer Zahnschmerzen. Helfen tut das irgendwie immer aber anstatt die Symptome zu behandeln sollte man die Ursache suchen und therapieren. Im Falle von Cortison kann jedoch im Gegesatz zu einem Antibiotikum das PRoblem wirklich ausheilen - will hier also nicht sagen dass die Behandlung falsch war sondern einfach. [quote name='HeXXe' timestamp='1299189115' post='407410'] Soweit ich informiert bin, ist es jetzt aber auch in D so dass du zuerst zum Allgemeinmediziner musst, der dich dann überweisen muss. [/quote] Nein, stimmt nicht. Kannst immer noch direkt zum Facharzt. Das ganze kostet dann 10 € Praxisgebuehr. Ist witzig wie laecherlich wenig einem das heute erscheint verglichen mit den Reaktionen bei der Einfuehrung der Gebuehr. [quote name='berliner' timestamp='1299224283' post='407433'] Beide Systeme haben ein Problem mit der Organisation & Verwaltung. Dabei ist erstaunlich, wie hoch motiviert das Personal bei der Arbeit bleibt. [/quote] Das stimmt. Die Verwaltung in Deutschland frisst ohne Ende Geld und halst den Aerzten sehr viel Bueroarbeit auf. Werde da bestimmt in Zukunft auch noch drueber fluchen aber man muss sagen immerhin funktioniert es soweit. Hochmotiviert ist das Personal hier in UK nicht (weiss nicht wie das in d ist) aber da sich ja jeder patiente ueber jeden scheiss anonym beschweren kann, dem dann auch noch nachgegangen wird muss man versuchen freundlich zu sein - nicht immer enfach.
  9. [quote name='fordiebianco' timestamp='1299143080' post='407302'] Bei der NHS gibts fuer wesentlich weniger Geld mehr Bang for the Buck [/quote] Dem muss ich widersprechen. Schon mal versucht auf NHS nen Facharzt zu sehen? Einfache Behandlungen werden hier ohne den Arzt ueberhaupt zu sehen von der Nurse gemacht. Gerade die Diagnose ist extrem wichtig und bedarf dem Fachwissen eines Arztes. [quote name='Kreuzberger' timestamp='1299148434' post='407311'] Beim NHS bekommt man keine unnuetzen Behandlungen aufgeschwatzt. [/quote] Nightguards, Inlays statt Fuellungen, Austauschen "schlechter" Amalgam Fuellungen etc [quote name='marfalda1' timestamp='1299163789' post='407344'] dann hoffe ich mal fuer Dich das in Deustchland noch alles so ist wie Du es in erinnerung hast.. auch da hat sich in den letzten Jahres vieles geaendert. [/quote] Das hoffe ich auch. Die Praxen von den Kollegen laufen aber gut von daher in ich optimistisch. Die GOZ soll nun auch endlich seit 1989 um 10-15% angehoben und um die fehlenden Leistungen ergaenzt werden. [quote name='berliner' timestamp='1299177578' post='407374'] @frank Zahnmedizin nehme ich mal aus meiner Bewertung heraus, habe keine Erfahrungen damit. Meine Zähne sind leider 1A [/quote]
  10. ich bin zahnarzt und habe 3 von 4 jahren in unterschiedlichen nhs praxen gearbeitet. ich WEIS dass das nhs system schlecht ist und wie die auswirkungen auf die behandlung sind. ohne mir die verlinkte statistik auch nur ansehen zu muessen kann ich 100% garantieren dass das was dort gezeigt wird NICHT der realitaet entspricht. keine ahnung wie es bei humanmedizin ist aber bei zahnmedizin werden die behandlungen nicht erfasst d.h. es liegen keine zahlen fuer die anzahl der durchgefuehrten extraktionen, wurzelbehandlungen etc vor. ohne diese zahlen ist jede statistik die sich mit der effizienz des gesundheitssytems befasst absolut wertlos. ich bin uebrigens ab april wieder in deutschland. der grund dafuer ist dass ich es satt habe bei jeder behandlung zwischen ethischen und oekonomischen interessen hin und her gerissen zu sein. es ist hier nicht moeglich vernuenftig zu behandeln und trotzdem etwas zu verdienen.
  11. theretisch sind auc bruecken auf nhs erhaeltlich. das problem hierbei ist dass der za das gleiche geld wie fuer z.b. ne krone bekommt er aber noch das labor zahlen muss. bei einer bruecke kommt das dann mit arbeitszeit auf einen verlust heraus deshalb wird es keiner machen. gerne wird dies begruendet mit die nachbarzaehne haben parodontale probleme, mangelnde mundhygiene, beschleifen der nachbarzaehne vermeiden etc. wenn du es drauf anlegt kannst du jedem nhs'ler sagen dass du weisst dass es bruecken auf nhs gibt und du dich bei der pct beschwerst dass er dir die verweigert. ob das dann letztlich in einer guten behandlung resultiert wage ich zu bezweifeln. im vergleich mit bruecken sind implantate weitaus weniger invasiv da be bruecken die nachbarzaehne extrem geschaedigt werden. das risiko eines vitalitaetsverlustes nach pfeilerpraeparation betraegt pro zahn nach 10 jahren 25%. d.h. du hast bei sachgerechter behandlung eine 50% chance dass bei einer dreigliedrigen bruecke einer der zaehne hoch geht (studie von kerschbaum 2004 glaube ich). wuerde immer zum implantat raten. bei bruecken ist nicht die frage ob sondern wann es die probleme gibt. bei kronen und bruecken hat man ausserdem das problem dass die fertigung der prothetik sehr exakt sein muss. als patent kann man einen randspalt nicht beurteilen oder gar sehen - die folge von schlechter prothetik zeigen sich meist 2-4 jahre nach eingliedern. wenn es in der front ist kann zu gunsten eines erst mal guten erscheinungsbildes die biologische breite verletzt werden was sich in folgneden parodontalproblemen aeussert etc. ich kann nach wie vor nur davon abraten ins ausland zu gehen. besonders ungarn gehoert zur eu. wenn die aerzte wollten koennten sie doch hier herueber kommen und mehr geld verdienen. es gibt gruende warum die arbeit dort biliger angeboten werden kann.
  12. also kfo behandlungen werden vom nhs bis zum 16. lebensjahr uebernommen wenn es sich um eine dysgnathie handelt die essen, sprechen oder hygiene beeinflusst und/oder eine langfristige schaedigung durch die zahnfehlstellung zu erwarten ist. kfo aus aesthetischen gruneden wie z.b. frontaler engstand wird nicht uebernommen. anders als in deutschland neigen die kieferorthopaeden hier ales mit multiband also festsitzend zu behandeln. so ist die complience des patienten gewaehrleistet. ich nehme mal an dass es dafuer auch mehr geld gibt. festsitzend wird in der regel erst gemacht wenn alle milchzaehne raus sind also rund mit 12 jahren das ist unsinnig da viele dysgnathien unter beruecksichtigung des knochenwachstums wesentlich besser therapiert werden koennen anstatt mit 12 4 zaehne zu ziehen und festsitzend zu arbeiten. leider sind die zahnaerzte hier sehr schlecht geexchult und haben wenig ahnung davon. auch die kieferorthopaedischen ergebnisse sehen zwar meist gut aus haben jedoch gravierende maengel in der okklusion was sich spaeter in gelenkproblemen bemerkbar macht.
  13. [quote name='Monax' timestamp='1297949516' post='405621'] Hi, es gibt zwar schon ein paar Beiträge zu dem Thema, allerdings alle schon älter, deshalb würde ich gerne nachfragen ob jemand Erfahrungen mit Zahnärzten in Ungarn hat? Man hört ja so viel widersprüchliches. Besonders interessieren würden mit diese mit Niederlassungen in London, z.B. Vital Europe oder British Hungarian Medical Service, oder Kreativ Dental UK klingt zumindest auf der Webseite gut.. aber das heißt ja noch nichts. Danke im voraus! [/quote] wurde ja schon mehrfach diskutiert und es werden wahrscheinlich wieder einige aufschreien und sagen dass das nicht stimmt. egal. also ich bin zahnarzt und ich habe haeufiger mit versauten behandlungen aus dem ausland zu tun. es geht ja meistens um implantate da alle anderen behandlungen keinen kostenvorteil haben fuer den es sich lohnen wuerde dort hin zu gehen. man sollte bedenken dass allein die materialien schon sehr teuer sind und keinen großen regionalen preisschwankungen unterliegen. der implantologisch taetige za verdient auch hier in uk nicht unbedingt mehr als die kollegen da die behandlung neben enorm hohen materialkosten sehr viel zeit in anspruch nimmt da planung des falls sowie logistik in der praxis sehr aufwendig im vergleich zu anderen zahnaerztlichen behandlungen sind. man kann sich denken wo dann bei "guten" angeboten gespart wird. haeufig wird auch ein guter preis vorgetaeuscht. es gibt z.b. auch hier in uk an der suedkueste eine implantatklinik die mt guten preisen wirbt. dem patienten werden dann aber eben nicht 2 sondern 3 implantate gesetzt und evtl noch etwas knochen aufgebaut und am ende bezahlt man das gleiche. es gibt bestimmt auch gute aerzte dort aber ich wuerde dringend davon abraten. weiss nicht genau wie das die kollegen machen ich behandele grundsaetzlich keine schief gegangenen implantatfaelle von anderen behandlern und empfehle den patienten zu dem arzt zu gehen der behandelt hat.
  14. aehm bin mir nicht ganz sicher weil ich nur angestellt bin. aber dabei handelt es sich um die steri vorschriften oder? das ist so mit das groesste problem da hier in den meisten praxen kein eigenes zimmer fuer steri existiert (schwierig bei den preisen in london) und die autoklaven in den behandlungszimmern stehen. manche praxen sind einigermassen gut vorbereitet aber ein qualitaetsmanagement wie in deutschland gibt es hier nicht und ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen dass das hier umsetzbar waere. ich beobachte dann von deutschland. registrierung behalte ich aber trotzdem erst einmal. Jupp, die genau meine ich. Es gibt wohl mittlerweile Firmen die sich auf die Erstellung von Steri-Containern spezialisieren (also wo so ein Decon-Room halt einfach in einen Container gebastelt wird, und dann sozusagen in den Garten gestellt. Die andere Moeglichkeit ist es einen zentralen Dienst zu nutzen, der halt nix anderes macht als die Decon fuer mehrere Praxen zu erledigen. Ist natuerlich auch nicht billig, wenn man bedenkt wieviele Bohrkoepfe etc man haben muss, damit man ueber die Runden kommt, waehrend man auf die naechste saubere Ladung wartet. So weit ich weiss ist das im Moment alles nur Empfehlung, aber wuerde mich nicht wundern, wenn es nicht ueber kurz oder lang Gesetz werden wuerde. also richtig ist es. die hygienie in den praxen (zumindest nhs zahnarztpraxen in denen ich bisher gearbeitet habe) ist wirklich unterirdisch.
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