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andre_xs

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  1. Kommt drauf an, es gibt das IAPT Programm, bei dem man sich selber zu den entsprechenden Services überweisen kann, ohne GP. Darüber bekommt man sowas wie counselling or Cognitive Behavioural Therapy (kostenlos). Wartezeiten schwanken je nach Region und angeforderten Service extrem, und können z.B. bei CBT per Telefon auch mal nur wenige Wochen sein. https://www.england.nhs.uk/mental-health/adults/iapt/ https://www.nhs.uk/Service-Search/Psychological therapies (IAPT)/LocationSearch/10008
  2. Mir schlafen nachts beim Schlafen immer die Arme ein (Ihr wisst schon was ich meine 🙂 ) Sehr unagenehm, da ich dann immer mit Pins & Needles aufwache... Hab bald einen Termin in einer Schlafklinik (wegen potentieller Schlafapnoe) und wollte das auch ansprechen. Aber wie übersetzt man dieses 'einschlafen' von Körperteilen?
  3. Wilde Spekulation: Der move das Parlament etwas laenger auszusetzen war genial: - Er demonstriert Brüssel, dass er es ernst meint (nicht dass ich glauben wuerde dass die das irgendwie juckt) - Er demonstriert den Leave-Votern, dass er es ernst meint und (scheinbar) kein Mittel scheut den Remainern das Leben schwer zu machen und Brexit durchzudrücken - Aber, nicht direkt ersichtlich fuer die Leave-Voter: Er pusht die remainer, endlich mal in die Puschen zu kommen und ein Gesetz gegen Hard Brexit durchzusetzen. Wenn die das machen, kann er sich perfekt darstellen als jemand, der wirklich alles gegeben hat, um zum 31.10. rauszugehen (und in gewissem Sinne hat er das ja auch), aber "die Bösen anderen" haben ihm geseztlich die Hände gebunden. Daher muss er nun weiterverhandeln. Ich bin mir nicht sicher, ob er wirklich einen Hard Brexit moechte, daher waere das evtl. fuer ihn das optimale Ergebnis: Er muss weiterverhandeln, aber nicht weil er langsam, schwach, oder unschluessig ist, sondern 'wegen der Remainer'. Er hat dann natuerlich immer noch das Problem, dass er in Bruessel nicht mehr viel rausholen kann und es weiterhin keinen Ausweg aus dem deadlock gibt.
  4. Ikea. Schau doch mal persönlich vorbei (gibt ja genug in London). Ich glaube nicht, dass das Angebot so verschieden zu Dtl ist. Und IVAR gibt's natürlich auch hier. Eine Studi-Bude ohne Ivar? Ts ts ts... 🙂
  5. Stay-at-home mummy bis sie in Kindergarten / Schule gehen und dann 50%-FTE part time mummy... (Je nach job finanziell kein grosser Unterschied zwischen Arbeiten und das verdiente Geld in Kinderbetreuung stecken und einfach nicht arbeiten und die Kinder geniessen)
  6. Och, kann man schon. Mit britischer stoischer Geruhsamkeit einen Tee trinken und sich alles anschauen, oder wenn man das nicht kann, einfach keine Nachrichten mehr konsumieren. Wenn ich die Nachrichten mal ausblende hat sich für mich (das mag für andere anders aussehen) genau gar nichts verändert. Mein Leben ist noch exakt so wie vor dem Referendum. Ja, vielleicht wird sich noch was ändern, aber es gibt ja genug Tee :-) Wir bleiben auf jeden Fall hier (sorgenfrei, ich mach mich nicht 'typisch deutsch' jetzt schon verrückt ;-) ) Viele Grüße, Andre P.S. Suoyarvi: Dein Zitat war nur beispielhaft rausgepickt, das ist jetzt nicht speziell auf Dich bezogen
  7. Vielen DAnk, werde das CAB empfehlen und versuchen den Rest rauszubekommen.
  8. Vielleicht kann mich jemand in die richtige Richtung weisen: Eine tschechische Freundin meiner Frau hat vor kurzem ihren Mann verlassen (verprügelt worden) und lebt jetzt mit ihren 3 Kindern (3-9 Jahre alt) in einer Council Wohnung, die sie allerdings bezahlen muss. Obwohl sie hier schon mehr als 10 Jahre lebt hat sie wohl keinen Anspruch auf Sozialleistungen, d.h. sie bekommt kein Geld. Sie hat eine kaputte Hüfte und kann nicht arbeiten. Es geht jetzt einfach nur den Bach runter, weil sie kein Geld hat. Die community ist hier sehr gut und viele helfen ihr mit Spenden aus, aber das geht ja langfristig nicht... Ich kenne sie nicht persönlich und kenne nicht alle Hintergründe, aber weiss jemand wie man ihr helfen könnte? Ich weiss nicht genau warum sie nicht nach Tschechien zurück möchte / kann. Ein Ding ist wohl, dass häusliche Gewalt dort gar nicht existent ist. Ausserdem ist sie hier mittlerweile auf der Warteliste für eine neue Hüfte. Viele Grüsse, Andre
  9. Und dann gibt's noch die, die z.B. keine ~£6,000 für eine 4-köpfige Familie aufbringen können (oder wollen)
  10. Ich sehe das ein wenig anders: Jedes weitere halbe Jahr Verlängerung können die Tories ihr Spielchen weiterspielen, ob die EU nicht doch noch weich wird und ihnen den Austrittsvertrag gibt, den sie wollen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die EU hier weich wird. Single market und freedom of movement wird nicht aufgeweicht werden. Wenn das passiert, waere das IMO ein viel grösseres Problem fuer die EU als ein Hard Brexit. Deren Verhandlungsposition mit jedem Einknicken schwächer wird. Wie oben schon gesagt, fuer mich ist das gar kein 'Einknicken'. Es gibt doch gar keinen wirklichen Grund der EU da Macho-mässig hart zu bleiben. Was hätten sie davon? Die EU kann das doch in aller Ruhe abwarten (AKA aussitzen) und schauen was aus UK kommt. Klar ist die Unsicherheit doof, aber ich glaube das jede Form von Brexit für die EU noch blöder wäre. Davon abgesehen hat die EU bislang nun wirklich keine Anzeichen gegeben, sie würden weich werden. Sie haben einfach den Briten mehr Zeit gegeben, aber bzgl. Vertrag haben sie sich doch keinen mm bewegt. Eins scheint mir klar: Momentan gibt es keine Möglichkeit für einer super-duper-Wattebäuschchen-soft Pseudo-Brexit, und auch keine Möglichkeit für einen Brexit-Rückzug. Momentan sind die wahrscheinlichsten Optionen dass es einen "leave single-market"-Brexit oder Hard Brexit gibt. Insofern kann Abwarten es nur besser machen, denn die 'schlimmsten' Optionen sind momentan eh die Wahrscheinlichsten. P.S. Und das mit dem "Ich lebe hier und bin betroffen und kein Zuschauer" - ok, das war etwas unscharf formuliert. Natürlich sind auch Leute betroffen, die nicht hier leben, so exklusiv meinte ich das nicht. Aber bei manchen Kommentaren hier hat man den Eindruck, dass die mehr Zuschauer sind als direkt davon betroffen, und entsprechend eine andere Sichtweise haben. Wollte da keinen von den Kopf stossen...
  11. Ich will die Sache aber nicht 'erledigt' haben, scheis* auf's Ergebnis. Ich bin kein Zuschauer dem langweilig wird. Ich bin direkt davon betroffen. 'Vielleicht' hätten sie Art 50 zurückgezogen. Vielleicht aber auch nicht und es hätte einen Hard Brexit gegeben. Letzteres wäre für mich einfach nur doof.
  12. Ich find's gut. So wie ich jede Verzögerung gut finde. Ich lebe hier und jede Form von Brexit ist für mich nachteilig. Ich finde auch die Haltung der EU gut. Sie hat ja nicht wirklich Nachteile vom britischen Gehampel. Zumindest sind die Nachteile wahrscheinlich kleiner als bei Brexit, egal welcher Form. Man kann das EU-Verhalten natürlich in vielerlei Hinsicht interpretieren, aber meine persönliche Interpretation ist die von Souveränität. Wie eines in sich ruhenden Elternteils, welches dem Kind seinen Raum gibt die Welt für sich zu entdecken und nicht cholerisch rumschreit. Daher halte ich auch von den ganzen "Jetzt sollen sie doch endlich! Lieber Ende mit Schrecken!" Parolen nichts. Natürlich weiss man nie wie das ganze endet, aber meine persönliche Lebenserfahrung ist, dass Prozesse die sich ewig hinziehen meist entweder extrem runtergekocht werden (super-soft Brexit) oder sogar ganz im Sande verlaufen. Es ist nicht auszuschliessen das irgendwann ein tipping point kommt wo mehr und mehr Leute genug vom Brexit-Prozedere haben und sagen "Lasst mich doch in Ruhe, dann bleibt halt drin, aber kümmert Euch endlich wieder um dieses Land." Jetzt sind wir noch nicht da, aber vielleicht wenn noch 1, 2, oder 3 Verlängerungen um jeweils mehrere Monate kommen.
  13. Es ist auf jeden Fall gut, damit 'öffentlich' zu werden und nach Hilfe zu suchen. Viele gute Sachen sind ja schon genannt worden (Freunde, Sport, etc.). Nur ein paar zusätzliche Gedanken: - Ich würde auf jeden Fall einen GP aufsuchen. Je nach Schweregrad können die einen auch weiterverweisen. Entweder an einen Facharzt, Cognitive Behavioural Therapy (CBT), counselling, etc. - Was Du beschreibst klingt nicht nur nach Angstzuständen, sondern evtl. auch nach Depression. Ein GP oder counselling service kann evtl. helfen das auseinanderzutüddeln. - Medikamente können einem helfen mit den Symptomen umzugehen, aber wie schon gesagt wurde, ist begleitende Therapie auf jeden Fall notwendig. Sonst ändert sich nichts. Psychopharmaka haben übrigens oft merkliche Nebenwirkungen (zumindest am Anfang) und brauchen z.T. Wochen, bis sie wirken. - Von Deiner Beschreibung bin ich mir nicht ganz sicher, ob Du wirklich Angstzustände aufgrund von 'mental health issues' hast, oder ob das nicht zum Teil 'berechtigte' Angstzustände sind. Deine genaue Situation ist leider nicht so ganz klar geworden, aber grosse Verantwortungen zu übernehmen ist einfach nicht jedermans Sache und kann Stress auslösen und Angst machen. Angst ist ja auch was normales und gutes. Es ist normal wenn man ungesichert in grosser Höhe Angst hat, es ist aber nicht 'normal' weil man aus Angst nicht mehr das Haus verlassen kann. Ich bin mir nicht sicher, welche der beiden Kategorien besser auf Dich zutrifft. Viele Grüsse, Andre
  14. Brexit verschoben, wenn ich es richtig verstanden habe? http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-eu-uebernimmt-regie-im-drama-um-grossbritannien-austritt-a-1259104.html
  15. Na ja, die ganze Situation is momentan so volatil dass man einfach nicht sagen kann, was als nächstes passiert. Es ist nicht auszuschliessen, dass irgendwas plötzlich 'kippt' und da kann so eine Petition das Zünglein an der Waage sein. (auch wenn es unwahrscheinlich ist) Man muss die Zahlen auch relativ im Verhältnis zu anderen Petitionen sehen, es ist ja keine Wahl. Da kann auch eine Beteiligung von deutlich weniger als 48% Gewicht haben. Ist ja nix anderes als ein Protestmarsch in digitaler Form.
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