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Showing content with the highest reputation since 12/14/14 in all areas

  1. 25 points
    Thread des Jahres 2018. Weitere Bewerbungen können nicht mehr akzeptiert werden :-)
  2. 19 points
    ein ereignisreiches 2017 geht gerade zu Ende und hoffentlich kommen wir alle einmal für paar Tage ein wenig runter und können Luft holen. Die nächsten Jahren werden ja mit großer Wahrscheinlichkeit nicht einfacher. In diesem Sinne: Ein schönes Weihnachtsfest, erholt Euch mit Freunden und Familie und einen guten Rutsch in das nächste Jahr.
  3. 19 points
    Liebes Forum, am 18.12. ziehe ich von London aus in ein kleines Dorf in Nordkehdingen, gleich hinter dem Elbedeich. Goodbye Brexit, goodbye Tories. Ich hab wirklich den Hals gestrichen voll von diesem Unsinn. Ansonsten aber keine Sorge – ich werde dem Forum selbstverständlich als Mod erhalten bleiben. Nur eben von Deutschland aus. Alles Gute, Ralf
  4. 16 points
    Liebe DIL's nach langer und intensiver Jobsuche hat es endlich geklappt und ich kann ab 1. Oktober in Hamburg arbeiten. Ich wollte mich von Euch verabschieden, obwohl ich sicher noch ab und zu hier mal reingucken werde. Vielen Dank fuer viele schoene Jahre des Austausches von sinnvollen und sinnfreien Ratschlaegen und Infos. Ich habe leider keine Ahnung im Moment welche Formulare ich fuer einen Arbeitsanfang in Deutschland brauche, oder ob ueberhaupt, da ich ja seit 5 Jahren nicht mehr gearbeitet habe. Die grosse Unbekannte die mich in Hamburg erwartet wird die Wohnungssuche sein. Vorerst ziehe ich in meine Mutter- WG ein. Das ist zwar ein bisschen eng, wird aber voruebergehend wohl gehen. Und ausserdem bin ich Londoner Quadratmeter gewohnt.? Macht's gut - Auf Wiedersehen und Tschuess ! suoyarvi
  5. 15 points
    Sorry Christian, aber ich nehme an Du lebst nicht in UK? Es handelt sich hier um eine grosse Zahl Deutscher die weit ueber 20 Jahre hier leben und hier zu Hause sind. Diese mal eben mit verlaengerter Unsicherheit dazu zu treiben "in die Heimat" zurueckzukehren ist blauaeugig. Fuer einen single expat der mal eben ein paar Jahre wo arbeitet ist das kein Problem, es geht hier aber um Leute die hier viele Jahre als vollstaendige Mitglieder der Gesellschaft zur economy beigetragen haben, und hier ihren Lebensmittelpunkt haben. Deren existierenden Status jetzt mal ebend zu aendern ist der Punkt, der sichere Hafen (den ich auch nicht mehr fuer allzu sicher halte) ist mir dabei erstmal Schnurz. Und es gaebe sehr wohl die Moeglichkeit, dass die britische Regierung diesen Status jetzt und hier absichern koennte, und zwar nicht nur mit leeren Worten, wie sie es bisher getan hat. Aber diese absolut inkompetenten Vollpfosten auf ihrem internen Kabinettskarusell sind derzeit nichtmal faehig ein paar Wochen ohne Skandal irgendwas hinzubekommen, geschweige denn sich mit der EU Problematik wirklich mal auseinanderzusetzen. Da werden die Scheuklappen immer ein paar Zentimeter tiefer ins Gesicht gezogen, und fertig.
  6. 15 points
    Mir wird immer schlecht, wenn ich "Red Tape" hoere. Diese ach so enge EU Zwangsjacke des Red Tape ist Umweltschutz, Verbraucherschutz, Arbeitnehmerrechte, Klimaschutz, you name it. In einem Land, das dieses "Red Tape" zugunsten von Corporates abschafft, moechte ich nicht leben. Und genau dahin zielen die Fantasien der Brexiteers.
  7. 14 points
  8. 14 points
  9. 13 points
    Eben. Und fuer alle die, die hier mal wieder so nett mit "es ist bloed, aber man wird schon eine Arbeits/Aufenthaltsgenemigung bekommen" argumentieren - ich bin hier 1992 in ein Land gezogen, in dem mein Status dem der Briten gleichgestellt war und in dem ich weder eine Aufenthaltsgenehmigung noch eine Arbeitsgenehmigung brauchte. Diesen Status versucht die Regierung nun mit Brexit zu aendern. Einen "gedultet wenn ich positiv beitrage" Status koennen sich die Brexiteers meinetwegen genau dahin stecken, wo er hingehoert.
  10. 13 points
    Wir sind umgezogen und in Deutschland angekommen. Einiges gilt es noch in London zu regeln, aber das wird schon. Alles gut. Vieles ist neu, kein Wunder, nach so vielen Jahren. Aber wir fuehlen uns wohl. Es gibt da ein paar Dinge Deutschland betreffend, die ich im UK vergessen oder vielleicht verdraengt habe, die ich jetzt wieder mit Bescheidenheit und Wohlwollen anerkenne. Brexit ist weit weg, die Freundlichkeit der Menschen hier beruhigt mich. Natuerlich ist es in Deutschland nicht perfekt, aber wo ist es das schon. Ich bereue nichts. Es war Zeit zu gehen, und wir sind rechtzeitig gegangen. Die Zeit in London war die beste meines Lebens. Aber irgendwann hat alles ein Ende. Ich habe ein paar Sachen, die mich bewegen, beschrieben, so wie ich das eben mache. http://www.konstantinbinder.co.uk/blog/2017/09/zurueck-nach-deutschland-angekommen.html May the best of our past be the worst of our future.
  11. 12 points
    Das ist uebrigens der Blick aus meinem neuen Buero…..
  12. 12 points
    Hallo, in kürze: DIL zieht in den kommenden Wochen auf einen deutschen Server um, das kann 1 bis 2 Tage Auszeit bedeuten. Langfassung: so, mal ein wenig Hintergründe hier über den Umzug von DIL nach Deutschland. Ich bin ja schon seit sehr langer Zeit wieder in Deutschland. Dennoch läuft DIL in den all den Jahren über eine englische Firma und auch auf einem gemieteten Server, der in einem Rechenzentrum in Großbritannien. Die Einnahmen aus Google Werbung und Anzeigen covern so in etwa die Serverkosten, die Software Lizenzgebühren und die jährlichen Kosten des Steuerberaters. Ich bin in meinem echten Leben inzwischen einer der Geschäftsführer eines mittelständischen Großhandel in Hamburg und wir haben auch einer Niederlassung in Großbritannien, die einen höheren einstelligen Millionenbetrag Umsatz macht. Vor einem Jahr bekam unsere englische Niederlassung eine Aufforderung von HSBC, wo wir unser englischen Firmenkonto haben, darzulegen wer "ultimate beneficial owner" denn bei der Firma sein. Obwohl wir relativ einfache Strukturen (Familienunternehmen, deutsche GmbH & Co KG) haben, entwickelte sich das zur echten Plage. Ich kann hier nicht in die Details gehen, aber das war komplex und konnten wir nur Einschaltung externer Berater klären, da man mit der HSBC Abteilung die das begutachtet, nicht direkt sprechen darf. Ja. DARF. Vor drei Monaten bekam ich nun für mein klitzekleines DIL Konto die gleiche Aufforderung. Eigentlich einfach, ich bin eine Person, ich habe eine Steuernummer. Aber nein, reichte nicht. Mit hat nun HSBC mit Frist Januar das Konto gekündigt. Und für die paar Mark, Euro Pfund mache ich mir nicht mehr den Aufriss wie vor einem Jahr. Ich merke mir das für das Firmenkonto... Nun nehme ich das als Anlass, auch die englische Ltd abzuwickeln. Die Auswirkungen des Brexit werden ja Mittelfristig auch die Steuerabkommen beeinträchtigen und und die "Einnahmen" aus DIL sind wirklich zu lächerlich, hier mehr als 5min Stress zu machen. Nun muss man sagen, daß "Her Majesty" die paar Pfund Steuern, die ich bisher bezahlt habe, auch nicht merken wird. Wahrscheinlich war auch bei den der Aufwand höher als die Einnahmen. Ich hatte mir nun überlegt, ob ich DIL ganz dichtmache, weil ich eigentlich echt keine Zeit mehr habe. Auf der anderen Seiten, ist es aber auch ein Teil meines Lebens und da ich ja durch meinen echten Job viel mit UK zu tun habe, habe ich halt nach wie vor den Bezug. Und irgendwie denke ich auch, daß diese Plattform in den kommenden Jahren aufgrund des Brexits (ich gehe ja noch immer von einem harten aus) noch sehr sinnvoll sein wird. Sind halt schwierige Zeiten. Lange Rede, kurzer Sinn: Bankkonto kommt weg Firma wird dicht gemacht Ich ziehe DIL in den nächsten Wochen auf meinen deutschen Server um. Das kann bedeuten, daß DIL für 1 bis 2 Tage nicht erreichbar sein wird. Grüße aus Shanghai
  13. 12 points
    War da heute Nachmittag, der Saal gut gefuellt,schonmal weil die Abendveranstaltung ausgebucht war.Fazit: Genaues weis man nicht.Ohne Deal fallen wir womoeglich in ein schwarzes Loch.Ansonsten, keine Panik! Weil setteld Status kann man erst ab etwa Maerz 2019 beantragen.Dazu braucht man ein Mobile mit Android , also kann ich dann mein I phone wegschmeissen oder nur fuer Whats app und zum telefonieren benutzen.Wer noch keine 5 Jahre hier ist, kann sich eh bis 2020 Zeit lassen.Wer "staying to remain" bereits hat, sollte sich auch um den neuen Status bemuehen, weil der eben besser ist, Familiennachzug z.B..Darbei sogar besser als British Citizenship.Mit dem neuen status muss man denoch ein Jahr warten fuer Citizenship.Um den neuen Status zubekommen, reichen ganz einfach die Nachweise , das man seit 5 Jahren hier ist.Wenn das nicht via HMR oder bei Work&Pension belegt ist, kann man das auch mit anderen Papieren machen. Es gilt auch nicht die 90 Tage frist sondern 6Monate innerhalb von 12, in denen man ausserhalb des UK's sein kann. 90 Tage gelten nur fuer Citizenship.Die muss man jetzt auch nicht unbedingt im Eilverfahren beantragen.Es gilt zwar, das nach Brexit,je nachdem Deal oder Nodeal, man eine Beibehaltungs Genehmigung beantragen muss.Aber erst nach dem Austritt! Jetzt kann man das garnicht, weil es nicht erfoderlich ist.Wer jetzt schon duale Staatsbuergerschaft hat, braucht sich keinen Kopf zumachen.Beim Heimweg, dann die Schlagzeile im Evening Standard: POLL OF POOLS: NOW WE WANT TO STAY IN. Die spinnen, die Briten!
  14. 12 points
    Hm. Da die Polizei ja nicht einmal mehr bei Einbrüchen, Verkehrsunfällen und dergleichen ausrückt, läßt mich das doch etwas am Wahrheitsgehalt zweifeln. Die Geschichte stinkt.
  15. 12 points
    Ich wuerde nicht mal Hitler/Stalin erschiessen lassen, geschweige denn irgendwelche (klein)-Jihadisten. Es gibt Gesetze und Menschenrechte und zwar aus einem guten Grund, Todesstrafe wurde auch aus guten Grunden in den meisten zivilisierten Laendern abgeschafft. Ich halte mich fuer relativ zivilisiert und klug genug um die Bestrafung im Stil Auge um Auge und Zahn fuer Zahn zu vermeiden und stattdessen evidence-based Politik betreiben zu lassen, die menschenrecht-konform das beste Ergebnis womoeglich effizient erreicht - einen Anders Breivik fuer 20 Jahre einzusperren anstatt lebenslang macht auch Sinn. Dafuer muss man nicht mal linke Socke sein, sondern nicht alle Freiheiten abgeben wollen um angeblich ein kleines Bisschen mehr Sicherheit zu bekommen. Warum haben manche Leute ueberhaupt so viel Angst vor Terrorismus? Na gut, ich habe auch irrationae Aengste - z.B. vor brexit-waehlenden Baby-Boomers.
  16. 12 points
    Ich glaube auch nicht an einen Rueckzug, aber wenn mich in 20 Jahren jemand fragt, wo ich zu diesem Zeitpunkt war, dann moechte ich lieber mit "auf der Strasse mit einem Plakat" antowrten als mit "da konnte man eh nichts machen, also habe ich auch nichts gesagt".
  17. 12 points
    Gestern ging ich an einem sehr schoenen Coffeeshop in Tottenham vorbei, mit so abgelederten Hinflez-Sofas, aber gutem Wifi und lots of Hipsterkaffeesorten, das British India Cafe. Das Cafe will Teil einer Kette werden, mit 52 Cafes, eins fuer jedes Land im Commonwealth, hoch romantisch und visionaer. Da verstand ich ploetzlich den neuen britischen Nationalismus, der sich ja im Grunde nicht gegen alle Auslaender oder Andersrassigen richtet, sondern eher gegen die post-imperialen. In diesem Commonwealth liegt die Romantik der Rueckkehr zur nationalen Einheit. Wie im Kinderzimmer traeumt man vom Kaufmannspielen, mit seinen 51 kleinen Freunden, in einem lieben grossen Grueppchen, alle mit freundlich lachenden Kulleraugen. Man selber, der Brite, ist der groesste im Spielzimmer, gibt Werte und Richtlinien vor und alle hoeren lieb auf einen, und traeumen von After Eights und Jaguars. Wie anders war die Erfahrung in der EU, sie tat dem eh gedemuetigten post-imperialen Ego der Briten echt weh, kleine Kacklaender haben Vetorechte, andere sind erfolgreicher als man selber, und dauernd muss man Kompromisse schliessen. Diese romantische Vorstellung der Vergangenheit und der Zukunft wird wahrscheinlich nur von sehr wenigen Commonwealthangehoerigen geteilt, die Briten identifizieren sich fuer mich als delusional, raving mad. Ehrlich gesagt kann ich die Briten irgendwie verstehen, ich kann diese Gefuehle nachvollziehen, ohne mit ihnen einverstanden zu sein.
  18. 12 points
  19. 11 points
    Nach dem ganzen negativen (was ich ja durchaus verstehe) auch mal als Ausgleich die andere Sichtweise: Ich arbeite an der Uni, und da ist das Leben hier viel besser. In Deutschland gibt es unbefristete Stellen im Prinzip nur noch auf Professoren-Ebene, alles davor ist befristet. Wenn man jung ist, ist das spannend, aber wenn man Familie bekommt von 2-jahres Vertrag zu 2-jahres Vertrag durchhangeln, jedesmal in eine andere Stadt? Wenn beide Partner in der Forschung sind, kenne ich eigentlich nur Fernbeziehungen, auch wenn dann Kinder da sind. Nein Danke. Hier in UK gibt es unbefristete Stellen ab dem Zeitpunkt der Dissertation/post-doc Zeit. Die Universitätendichte ist viel höher und wenn man kein Karriereüberflieger ist bekommt auch ein "Forschungs-Ehepaar" Stellen die ein Zusammenwohnen erlauben. Andere "Kleinigkeiten" die ich nicht mehr missen möchte: - Unserer Familie gefällt die britische Mentalität besser als die Deutsche (Deutsche Blockwartmentalität) - Der Umgang und Umgangston ist freundlicher. Ja, oft geheuchelt, aber oft auch nicht. Vor allem in Kindergarten und Schule zu merken. Deutlich mehr Gewicht auf "gutes Sozialverhalten" - Das Wetter! Ehrlich :-) In Deutschland manchmal 2-3 Wochen eine homogene graue Wolkendecke, hier an 99.9% der Tagen mindestens einmal kurz blauer Himmel sichtbar. Tut meiner Psyche gut. - Schule fängt erst um 9am an. Tut unserer Tochter sehr gut (ist ja nach wissenschaftlicher Meinung auch besser für Kinder) - Schule bis 3.20pm ist für uns die perfekte Mischung dass meine Frau super halbtags arbeiten kann, aber die Kinder nicht den ganzen Tag weg sind. - Meine Frau ist Linkshänderin und ihr liegt der Linksverkehr deutlich besser - Ich mag es dass die Geschäfte an Wochenenden geöffnet haben - Bislang noch absolut NULL Anfeindungen, dumme Kommentare, o.ä. - ... Ja, ich weiss das hier nicht alles rosig ist. Aber in der Summe mögen wir England *deutlich* lieber als Deutschland. Kinder sind hier eingeschult, vor 2.5 Jahren Haus gekauft, in Deutschland würden weder ich noch meine Frau einen festen Job finden, v.a. nicht am gleichen Ort. Daher: Wir bleiben hier! :-) Wird schon werden... viele Grüße, Andre
  20. 11 points
    Glaub mir, ich kann deine Gedanken gut verstehen, denn es geht mir genauso. Meine letztendliche Entscheidung, zu gehen (ich bin nach 25 Jahren England nun 2 Monate wieder in D) basiert auf folgendem Gedankengang: Brexit kommt. Wenn er da ist, rutscht alles mögliche im Land in den Keller, angefangen mit der Wirtschaft, und zieht alles mögliche finanziell mit. Das bedeutet auch mehr gesellschaftlich/sozialen Druck, vom NHS ganz zu schweigen. Ich bin jetzt 60 und mittelmässig un/gesund; die nächsten 10 Jahre sind vermutlich die letzten wirklich 'guten' (muss nicht sein, aber kann gut). Das UK wird, denk ich mal, 10-15 Jahre brauchen, um sich nach der dieser politisch/wirtschaftlichen Selbstverstümmelung wieder einzupendeln und aufzuschwingen. Will ich meine letzte gute Zeit in dieser Situation verbringen und will I stll care by the time it rights itself. Die Antwort war NEIN. Ich verplempere eine Menge Geld, das für später gedacht war, auf Umzug und Aufbau meiner nächsten Lebensphase, mache eine Ausbildung und hoffe, danach wieder etwas zu verdienen, zumindest als contribution to the overhead. Die Alternative ist nur britische Staatsbürgerschaft und aussitzen. Ich habe nun mehrfach hier (D) Erwartungen gehört, dass das Pfund mit Brexit schlagarting novhmal 20% an Wert verlieren wird - etwas, das der deutschen Industrie Sorgen macht. Wenn man also vorhat, sein Leben aus UK abzuziehen, dann ist eine gewisse Eile geboten. Hauspreise werden sicher auch nicht besser werden. - Ich sage das nicht, um schwarz zu malen, sondern wril ich es für ein realistisches Szenario halte. In meinem Fall hat mich die Ausbildung in eine Ecke Deutschlands verschlagen, in der ich langfristig nicht bleiben will, was bedeutet, dass ich auch noch Geld an Miete verschwende. Viele hier und in der Facebook Rückwanderergruppe haben aus dem Stand in D Ein Haus gekauft, was ich ohne meine Lehre auch machen würde, um sozusagen so nahe an meine UK Ausgangsposition zu kommen wie möglich - and take it from there. Deutschland ist inzwischen auch verdammt anders geworden und ich finde vieles, das ich im UK kopfschüttelnd beobachtet hatte, nun auch in D - angefangen mit Ärztemangel und Pflegenotstand! Sign of the times, wie es aussieht. Aber ich fühle mich sicherer, habe festen Boden unter den Füßen, muss mir nicht anhören, wie Rees-Mogg et al über meine Deportation (passiert nicht, weiss ich, aber trotzdem) fantasiert. Der Plan ist für mich stabilisieren und durchmauscheln, auch finanziell. Wird schon irgendwie. Irgendwas geht immer. Keine Ahnung, ob dir das hilft bei deiner Entscheidungsfindung but there you are. Suse
  21. 11 points
  22. 11 points
    puhh. Also ich bin ja in meinem Real Life Geschäftsführer eines der größten europäischen Anbieter von Motorradersatzteilen mit Niederlassungen in mehreren Ländern (u.a. UK). Wir machen auch Autoteile, aber nicht in UK. Logistik Prozesse sind unser (mein) täglich Leben. Mir als großer Player kann das relativ egal sein, welche Lösung kommt. Abbilden kann ich die. Wir haben eine gute Stammdatenpflege, wir kennen Maße, Gewichte, Zolltarifnummern und Ursprungsland unserer > 300.000 Artikel. Aber, Prozesse kosten Geld und Zeit. Indien hat ja 2016/2017 sein Steuersystem umgestellt und seit dem Zeitpunkt wird dort jede (!) Sendung inspiziert. Da wird jede TNT Luftfrachtsendung um ca. 2 Wochen verzögert. Ergebnis: Kosten & massive Verzögerung Nehmen wir die Schweizer Lösung, dann wird ja Zoll auf das Gewicht fällig. Die Zollgebühren (Vorlageprovision etc) kosten bei jeder Sendung (wir nehmen TNT als Dienstleister) einen zweistelligen Euro Bereich. Die Kosten werden letztendlich natürlich weitergeleitet. Ergebnis: Kosten & leichte Verzögerung Kleinere Firmen können das im Regelfall nicht konform leisten. Entweder die mauscheln unter einer gewissen Entdeckungsschwelle rum, oder die müssen massiv in Daten und Prozesse investieren. Da es keinen lokalen Fertigungsmarkt für Auto- und Motorradteile gibt (Zusammenbau JA, Fertigung nur eingeschränkt) wird jeder mittel/harte Brexit kleinere Firmen einschränken und die großen (in unserem Markt gehören wir dazu) werden größer. Ob das so gewollt ist, wage ich zu bezweifeln. Thema Export: Wir waren im Zuge der Brexit Vorbereitung u.a. bei Honda UK. Deren meist produziertes Auto (Civc oder so) geht überwiegend in die USA und ist dort von Zoll befreit, da es zu 2/3 in der EU produziert wird. Das ist nach dem Brexit nicht mehr der Fall und bis eine neue Regelung vorhanden ist, werden Monate wenn nicht Jahre vergehen. Fazit: jede Art von Verzollung hat unabhängig von der eigentlichen Höhe des Zolls massive Auswirkung auf die Logistik Prozesse und dieses führt immer (!) zu höheren Kosten. Diese werden natürlich auf den Abnehmer und damit letztendlich auf die Endkunden umgelegt. Anmerkung: aktuell gehen wir davon aus, daß die umsatzsteuerbefreite Lieferung wegfällt. Das bedeutet, daß die englischen Firmen selbst bei einem Zollsatz von 0% die Mehrwertsteuer beim Import zahlen muss. Das werden sich viele Firmen (die meisten) aufgrund der Cash Flow Situation nicht leisten können.
  23. 11 points
    Wir sollten öfters reden.
  24. 11 points
    Jemand hat bereits sein Geld auf den neuesten Stand gebracht.
  25. 11 points
    Na, Ricard-zero, zuviel Daily Snail konsumiert und dann schlecht geschlafen? um‘s mal in deiner kriegerischen sprache auszudrücken: Erst schießen (sich aus der EU rausschießen) und dann fragen (äh, was sind eigentlich die spielregeln wenn wir weiter mitspielen wollen?) - war vielleicht keine so gute idee. . . aber dem brexitör ist ja nix zu schwör. schuld sind in jedem fall die anderen, die dem ach so solidarischen Brexitannien böswillig die Tour vermasseln wollen
  26. 11 points
    1: Ja, wir haben ALLE einen deutschen und einen britischen Paß. 2: Ja, das ist ziemlich kompliziert. Ungefähr doppelt so kompliziert, wie mit nur einem Paß. 3: Nein, der deutsche Personalausweis reicht. Nur bei der Einreise muß man sowohl den deutschen, als auch den britischen Paß vorweisen. Und natürlich die Permanent Residency Card. 4: Da gebe ich immer staatenlos an. 5: Staatsbürgerscahft ist dann EU. 6: Natürlich fühlt man sich nach der Einbütgerung mehr britisch, immerhin kann man den doofen Krauts jetzt reinreiben, daß wir den Krieg gewonnen haben und nicht sie. 7: Na ja, die 2000GBP haben mich schon irgendwo gereut, aber dafür hab ich jetzt auch diesen schicken Paß. 8: Nachteile sind vor allem das Wetter und die hohen Mieten.
  27. 11 points
    Die Lage normalisiert sich, im Forum wird über Klopapierpreise diskutiert, wie in den guten alten vor-Brexit Zeiten...
  28. 11 points
    Ich stelle mal das Ende der Verhandlungen vor: "Zollunion" mit der EU. Unter dieser Überschrift findet man dann im kleingedruckten die Regeln, daß nach wie vor die Regeln der EU für Handel und Dienstleistungen gelten Die Personenfreizügigkeit gilt weiter. Für die Brexit Wähler gibt es den Meldezwang für EU Ausländer, die länger als 90 Tage bleiben sowie die Einschränkung, daß Sozialleistungen erst nach x Jahren bezahlt werden (wie in Deutschland). In der Übergangszeit (die nach 6 Jahren in identische Verträge abgewandelt wird) zahlt UK weiterhin x Milliarden pro Jahr an die EU für den "Strukturausgleich". Sonst bleibt alles wie es ist...
  29. 11 points
    Tatsaechlich? Warum? Alle Parteien sind gleich Mist? Voellig egal, wer regiert? Aendert sich sowieso nix? Hat sowieso nix mit mir zu tun? Bisschen Chaos ist ganz witzig, mischt den Laden auf? Ich dachte eigentlich, die Zeit fuer diese Einstellung waere endgueltig vorbei. Wer immer noch so denkt, hat seit mindestens zwei Jahren nicht aufgepasst.
  30. 11 points
    Es ist schön, dass du dich gekümmert hast und ich gratuliere dir dazu, dass du die nötige Zivilcourage gezeigt hast – das sollte selbstverständlich sein, ist es zum Glück meistens auch (hier genauso wie anderswo), leider aber eben nicht immer. Die Situation kann ich natürlich nicht einschätzen, weil ich nicht dabei war, aber dass es hier häufig ein bisschen rauer umgeht, spielt dabei sicherlich auch eine Rolle. Nicht jeder ist der Meinung, es muss gleich der Notarzt gerufen werden, wenn jemand im Suff stürzt. Da gibt's halt oft nur ein Augenrollen und ein „Na, der steht schon wieder auf“. Wie gesagt, wie schwer der Typ verletzt war, kann ich nicht einschätzen, aber das kann sicher auch eine Rolle spielen. Jetzt zu sagen, „in Brighton sind alle so“ oder „die Engländer sind alle Heuchler“, ist aber auch irgendwie doof – gerade wenn man ihnen vorwirft, vorurteilsbehaftet zu sein und ganze Personengruppen (hier Obdachlose) einfach unter einen Teppich zu kehren, nur um sie dann selbst auch alle unter einen Teppich zu kehren. Der andere Vorwurf mit der „unechten Höflichkeit“ ist etwas, was von deutscher Seite häufig geäußert wird. Da muss ich allerdings sagen, dass mir nicht ernst gemeinte Freundlichkeit sehr viel lieber ist, als von Herzen kommende Unfreundlichkeit. Begrüßungs-, Abschieds- und andere Floskeln haben sich im sozialen Miteinander nunmal irgendwie bewährt und auch die Deutschen wünschen sich nicht immer ein Wiedersehen, wenn sie „auf Wiedersehen“ sagen.
  31. 10 points
  32. 10 points
    Hach, wenn es nicht so furchtbar armselig waere, wuerde ich sagen Westminster ist echt die lustigste Show im Fernsehen diese Woche. Ich bin seit letztem Jahr fast jeden Tag in Westminster, aber diese Woche toppt es echt. Da hat niemand mehr nen Plan, jeder fuer sich selbst und nach ihm/ihr die Sinnflut, aber alle sind so mediengeil, dass College Green schon ueberquellt. So viel Inkompetenz, blinde Eitelkeit, Genussdrang und offensichtliches 'in die eigene Tasche wirtschaften', gekoppelt mit so wenig Interesse am eigenen Land, dem Wohl der Bevoelkerung, Wirtschaft und Zukunft der Gesellschaft wir von dieser bestehenden Regierung und ihren Randfiguren (JRM ist eine Randfigur und wird es immer bleiben, der wuerde als PM keine 6 Monate alt) habe ich lange nicht gesehen. Das toppt die meisten noch so chaotischen italienischen Regierungen der letzten 20 Jahre. Labours Spitze sind kaum besser. Und die Lib Dem Spitze ist mal eben abwesend, wenn es darum geht ein amendmend per Wahl im Unterhaus abzuwehren. Keiner, wirklich keiner dieser 'Volksvertreter' macht auch nur den geringsten Versuch, den Karren aus dem Sumpf zu ziehen, bevor hier echt die K*cke komplett am dampfen ist. Stiff upper lip my arse....dieses Land hat einfach keine balls mehr. Pathetic! John Major's Aussage 'Teresa May's bastards are far more dangerous than mine', vorhin im Interview mit Peston sagt eigentlich alles. They might be more dangerous, but they're still bastards. Zeit das eigene Kapital aus Grossbritannien ins Trockene zu schaffen, me ffinks.
  33. 10 points
    ich hab jetzt 24 Stunden drauf rumgedacht. Boris ist jetzt erstmal raus. Der hat ja schon das erste Mal gekniffen, als klar wurde, dass er richtig was tun muss. Auch wenn es eigentlich eine ideale Zeit fuer einen Coup waere, weil er sich theoretisch 4 Jahre keiner Wahl stellen muesst, glaube ich nicht, dass er sich Brexit ans Bein binden will. Darueber hinaus WILL er Brexit ja EIGENTLICH auch nicht (das ganze Geschwafel vom Brexit Dream...jaja, genau das war's doch auch immer, Hirngespinste halt) JRM ist zwar ganz versessen darauf, dass alles wieder so wird wie es frueher nie war, aber ich glaube, der ist selbst den Tories zu bonkers. Und das weiss er auch. Theresa May muss doch jetzt eigentlich nur Raab impfen. Sie hat ja schon klargemacht, dass es ihr jetzt wirklich um das geht, was das beste fuer's Land ist, und das ist nun mal ein softer Brexit. Angesichts der Tatsache, dass das Referendum-Ergebnis ja fast 50:50 war koennen dann auch die Brexiteers mal von ihrem hohen "will of the people"-Ross runterkommen. Softer Brexit ist fuer alle. Man muss nicht auf fast 50 Prozent des Landes scheißen. Wenn sie also vor der jetzt ja schon hysterisch kreischenden Krawallpresse nicht wieder einknickt, kann ich mir durchaus vorstellen, dass sie das jetzt auch durchzieht. Ich waere erstaunt, wenn es wirklich zu einem Misstrauensvotum kommt. Dafuer fehlt den ueblichen Verdaechtigen trotz lauten Getrommel glaub ich die Mehrheit - weil niemand den potenziellen Nutzniessern der ganzen Geschichte traut. Gut moeglich, dass ich unrecht habe. In der Zwischenzeit zieht unser neuer Aussenminister ruhig an der Innenbahn vorbei. Ich bin mir sicher, dass er letztlich Theresa May ersetzen wird. Aber das dauert bis nach Brexit. God, I hate the Tories. In der Zwischenzeit wacht das Ding aus dem Sumpf wieder auf, wie ein Onkel, der versprochen hatte, sich auf der Hochzeit DIESMAL WIRKLICH nicht zu betrinken und jetzt, um drei Uhr Morgens sturzbesoffen die genervte Barfrau zulallt: Farage will Brexit retten. Gute Nacht.
  34. 10 points
    Lux PM Bettel: "They were in with a load of opt-outs. Now they are out, and want a load of opt-ins.”
  35. 10 points
    Ich habe keine Angst vor'm Schnee. Vor'm "Beast from the East". Hauptsache, es ist genug Klopapier da! - Falls jemand das Klopapier sucht... Das ist alles auf unserer Personaltoilette.
  36. 10 points
    Ich arbeite hier als Sozialarbeiterin fuer die Stadt bei einem Erstaufnahmeteam. Wir bekommen viele Ueberweisungen fuer Care Act assessments auch fuer Menschen mit Autismus und arbeiten eng mit betreutem Wohnen zusammen. Ich kann Dir nur raten: lass es sein! Das Sozialsystem ist hier extrem am Boden und es gibt ewig lange Wartelisten. Im Bereich Autismus gibt es jetzt in unserem Londoner Borough ein Pilotprojekt, aber die Wartezeiten zB fuer diagnostische Assessments sind ca 18 Monate. Bessere Fortsetzung als in D bekommst Du hier bestimmt nicht.
  37. 10 points
    Wenn meine Antwort darauf jetzt zum rant wird, dann tut mir das wirklich leid - nur schon mal im Voraus! Ich arbeite selber für das NHS und bin auch ziemlich stolz darauf und identifiziere mich mit der Grundidee vom NHS. Jedoch ist das mit der Finanzierung schon seit Jahren nix neues. Viele Gelder werden gekürzt aber die Patienten werden ja auch nicht weniger: im Gegenteil! Wir leben alle länger und ganz besonders auch weil long term chronic conditions mittlerweile besser behandelt werden können. Das ist wirklich super, was wir mittlerweile so alles behandeln können aber keiner will dafür zahlen! Es wurden auch schon öfters mal Umfragen gestartet und viele Bürger sagen ja auch, dass sie gerne mehr an NI zahlen würden so lange es an das NHS geht. Wenn es dann immer heißt, wir als Regierung geben diesen Monat mal eine extra million an das NHS muss ich lachen..das reicht für evtl eine Woche um alle Diabetiker zu behandeln! Jedoch kommt dazu, dass viele Jobs mittlerweile an den private sector kontraktiert werden, sodass sich die Regierung nicht darum kümmern brauch - aber die wollen natürlich auch etwas mehr Geld dafür sehen. Managers wechseln auch dauernd - nur als Beispiel: in meinem Trust sind wir seid Frühjahr 2017 schon beim 3ten interim Chief Exec! Meine Station selber sollte im Oktober 2017 erweitert werden..das würde nun auch schon 4 mal verschoben und soll nun dieses Jahr im Juni passieren - Zeit ist Geld! In unserem Schwesternkrankenhaus haben sie vor ein paar Jahren erweitert aber auch nur so viele Leute angestellt wie sie "theoretisch" gedacht nur brauchen würden (wozu braucht man Schwestern, Pfleger und Doktoren?!)...jetzt haben sie zu viele sehr kranke Patienten aber nicht die Leute um sie zu pflegen.... Vom Geld her wird das NHS auch massiv ausgenutzt. ZB kann man doch im Boots für 30 pence eine Packung Paracetamol kaufen - genial! Wollen wir mal raten wieviel die Pharmakozerne vom NHS für eine Packung verlangen?! Bis zu 5£! Mehr muss ich dazu nicht sagen. Dazu kommt wie auch schon in dem Artikel angesprochen der Brexit! Viele EU Bürger arbeiten im NHS aber sind sich hier einfach nicht mehr gewiss! Habe mich neulich mit einer deutschen Schwester unterhalten und er ist sich genauso seiner Zukunft ungewiss wie ich: bleiben oder gehen? Wir haben beide unsere Ausbildung hier gemacht! Man versucht jetzt immer noch verstärkt Leute aus Italien, Portugal und Spanien zu rekrutieren mit auch sehr unrealen Versprechungen. Viele von ihnen werden auch nicht sprachlich unterstützt, was nicht nur frustrierend für die Patienten ist sondern auch für die Person selber und manchmal muss man sich dann fragen ob noch Patient and Staff Safety gewährt ist. Viele Briten gehen auch verstärkt nach Australien oder Neuseeland, weil die eine bessere Work Life Balance anbieten...wenn man bedenkt, dass ein junior doctor weniger verdient als eine neu qualifizierte Schwester und dann noch nebenbei Lehrgänge aus eigener Tasche bezahlen muss, kann man nix gegen sagen. Ich selber als Schwester stehe auch voll und ganz hinter unseren junior doctors. Und noch kurz als letzten Punkt: es gibt nicht mehr viele die als GP arbeiten wollen, was ich auch wieder voll verstehen kann. Es gibt für sie von oben nicht genug Unterstützung für die workload. Allerdings gibt es auch zu viele die zB in die Notaufnahme rennen wobei sie einfach mal die helpline anrufen könnten oder wirklich nur einfach Paracetamol nehmen könnten: ich hatte selber schon Patienten die über Bauchschmerzen klagen und ins Krankenhaus kamen...als diese dann meinten, dass sie schon seid 3 Tagen nicht mehr richtig auf Toilette waren hatte sich die Sache auch geklärt! (Ist ein extremes Beispiel aber wahr). In Liverpool und Newcastle gibt es mittlerweile umgebaute Busse, die nachts die ganzen Betrunkenen aufnehmen, damit diese nicht alle in die Notaufnahme gehen zum sober werden - free of charge weil es auf das NHS geht! Kann sich denn da ein normal Bürger über solchen service beschweren?! Ist leider ein bischen lang geworden, aber dies ist noch die Kurzversion! Ich liebe das NHS und habe auch selber einen Job im NHS im Gegensatz zum Privatkrankenhaus in Harley Street vorgezogen! Nur so viel zu Theresa May's "there no magic money tree" es sei denn man will sich die Stimme der Nordiren kaufen! Aber sicherlich werden andere Leute auch noch eine Meinung dazu haben.
  38. 10 points
    Brexit ist aber nunmal in Europa nicht gerade das Thema Nummer 1. Die Regierungen in Deutschland und den anderen EU Staaten haben auch noch andere, wichigere Themen, denen sie sich widmen muessen, statt sich staendig um dieses dieses schreiende, schlecht erzogene Kleinkind Grossbritannien kuemmern zu muessen, dass die letzten 10 Jahre lang eh schon immer seine Spielsachen aus dem Kinderwagen geworfen hat, und sich permanent weigert, erwachsen zu werden.
  39. 10 points
    Expats sind uebrigens nur Briten die nicht mehr unter dem direkten Mandat der Krone leben und sich als etwas Besseres finden. Der Rest (u.a. Wir) heist Migranten, Exilanten, Fluechtlinge, Vertriebene. You chose it!
  40. 10 points
    Wer meint, daß Kanalratten "Sprache der Nazis" sei, beweist nur, daß er keine Ahnung hat. Kanalratten sind sogar recht berühmt, erst vor etwa einem Jahr gab es da eine sogenannte graphische Novelle über eben solche Kanalratten, welche 1977 in Düsseldorf in der Kanalisation spielt und absolut nichts mit Nazis zu tun hat. Und in dem kleinem Büchlein tauchen sogar linke Zecken auf, welche aber auch nichts mit Nazi-Sprache zu tun haben. Ist aber auch wurscht, weil, wer schert sich schon um einen Troll, der eh nur Zoff machen will?
  41. 10 points
    als nicht-EU-Buerger musste ich jahrelang jedes Mal bei der Einreise die Landing Card ausfuellen, Fingerabdrucke abgeben und irgendwelche Fragen beantworten "What are you doing in the UK?" - (in die Augen des Beamten starrend) "Paying taxes". oder wie lange ich abwesend war (antwortete immer in Stunden). Leute die meinen "ach, es waere schoen Stempel im Passport wie frueher zu haben" haben echt nicht alle Tassen im Schrank. Jetzt mit meinem UK-Pass in der EU-Huelle dauert es weniger als 30 Sekunden bei e-Gates, egal ob ins Schengenraum oder ins UK - ohne mit jemandem sprechen zu muessen.
  42. 10 points
    Interessante Sendung des NDR "Rückkehrer aus Großbritannien kämpfen mit der Unvereinbarkeit der Systeme", über die üblichen Probleme: Kindergeld, Krankenkasse, Arbeit. Unter anderem wurde auch unser Konstantin Binder befragt.
  43. 10 points
    Also die haben's nun wirklich nicht anders verdient. Gerade so Typen wie Johnson, Fox und Gove sollte man eigentlich 24 Stunden am Tag nur beleidigen.
  44. 9 points
    Wieviel Leute schreiben unter dem Pseudonym "Ricard0" eigentlich? Mal deutsch, mal englisch, mal unverständlich (meist eigentlich) … hm.
  45. 9 points
    Ey hoemma, wie sind hier TOTAL hilfsbereit und ich hab sogar auf der National Express Seite nachgesehen und es ist doch völlig hilfsbereit zu sagen dass der Preis zu niedrig is wenn der Bus schon doppelt soviel kostet und überhaupt gibt's eine lange, festliche DiL Tradition Leuten zu erklären dass hier am 25.12 nix faehrt, so beginnt der DiL Advent.
  46. 9 points
    Der Rohrkrepierer, den die britische Regierung am Montag hingelegt hat, hat mich auch geschockt. Da bekommt man ja geradezu Mitleid mit T.May. Die EU ist da ja geradezu zu allem bereit: Hätten sie gerne die Grenze als Aussengrenze zur EU? oder lieber durch die Irish See? Möchten Sie in der Zollunion bleiben? Und/oder im Binnenmarkt? Darfs ein Deal Norwegen +/- sein? Oder lieber a la Canada? Aber solange sich UK selber nicht einigen kann, ist das weithin schwierig. Wie lange man in Grand Bretagne noch vor sich hinträumen kann, den cake zu kriegen und gleichzeitig aufzuessen, bleibt abzuwarten. Irgendwas wird demnächst passieren . . . Entgegen den Befürchtungen von vor einem Jahr, dass die EU dank Brexit auseinderfliegt, bemerkte jetzt die Zeit zurecht, dass eher das United Kingdom am auseinanderfliegen ist, nicht nur geographisch, sondern auch innergesellschaftlich. An der Einsicht führen auch die selbstverliebten Selbstgespräche eines sehr verehrten DIL Mitgliedes auf einem ominösen Parallel-Thread nicht vorbei . . .
  47. 9 points
    Also, nur am Rande, aber das Abitur schuetzt vor der Sparkasse auch nicht voellig effizient. In meinem Abiturjahrgang gab es mindestens drei Leute, die trotzdem dort eine Lehre machten. Soweit ich weiss, sind die heute noch da. Leben auch heute noch im gleichen Vorort und fahren einmal im Jahr nach Mallorca. Oder so. Ob die nun gluecklicher oder ungluecklicher sind als moi weiss ich nicht. Jeder sollte eben nach seiner Fasson leben duerfen. Die aermsten Kinners sind uebrigens oft in Modell 5 zu finden, nach welchem der Sohnemann/Tochter gar keine Wahl bekommt, sondern ab Embryostadium klar ist, dass er/sie den elterlichen Betrieb zu uebernehmen hat, und damit Basta. "Wir haben das alles ja schliesslich fuer Dich aufgebaut" hat schon so manchen kreativen Geist ins Managerkostuem gezwaengt. Anyhow, das Leben ist kein Ponyhof.
  48. 9 points
    Ach so, das ist ein Fakt. Na dann. tinkerbella, die bei ihren letzten paar Aufenthalten in Lebkuchenland dieses Jahr einfach mal sofort saemtliche Innenstaedte wieder erkannt hat und nun weiss, dass sie magische Kraefte besitzt. Fakt!
  49. 9 points
    Guardian fuer daily News und Sport FAZ fuer deutschen Kram Economist jede Woche von vorne bis hinten FT fuers Wochenende Torygraph fuer Opposition Research Daily Heil Healthsection um zu wissen womit die Patienten naechste Woche ankommen.
  50. 9 points
    Nicht ganz neu, dieser Artikel, aber es wird erwaehnt, dass in Brighton jeder 69. obdachlos ist. http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/homelessness-england-numbers-shelter-study-worst-city-hotspots-london-manchester-rate-rough-sleeping-a7448521.html Uebrigens, wer sich noch an mein Post letztes Jahr erinnert, ueber meinen odachlosen Kumpel ohne Aufenthaltsgenehmigung, er hat mittlerweile eine Bleibe und ist dort sehr stabil und erholt sich von seinen Strapazen
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