FrauMeier

Britischer Ehemann - deutsche Staatsbürgerschaft

    23 Beiträge in diesem Thema

    Hallo! Ich lebe seit 15 Jahren in London und nun mein erster Post in diesem Forum...natürlich wegen Brexit...

    Ich habe die Idee für meinen britischen Mann die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben, und er sieht ein, dass dieses ein guter Plan sein könnte.

    Dieses ist der Grund, bitte korrigiert mich wenn ich da falsch liege...noch können Briten die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben und ihre eigene britische beibehalten. Nach dem Brexit müsste man wahrscheinlich die britische Staatsbürgerschaft aufgeben, habe ich im Guardian gelesen und auch ein bisschen gegoogelt. Falls jemand sich mit Recht auskennt, würde ich mich sehr freuen zu wissen ob das stimmt. Der Guardian macht ja wie immer -und auch zu recht- ein bisschen Stimmung bei diesem Thema.

    Ist meine Idee gut?

    Mein Mann ist Brite, wir sind seit 10 Jahren verheiratet, haben drei deutsch-britische Kinder, leben in London und zahlen top Tax hier. Ich habe Sorgen meinen EEAPR nicht zu bekommen, da ich meine P60s nicht aufgehoben habe, keine Krankenversicherung hatte, und auch eine zeitlang Hausfrau war...aber das ist ein anderer Post. 

    Also falls das mit meiner britischen Staatsbürgerschaft nicht klappt hauen wir halt ab nach Deutschland.

     

     

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    Es sind glaube ich 8 Jahre, die man in Deutschland fest gewohnt haben muss, bevor man zur SB zugelassen wird.

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    Man muss in jedem Fall 6 bzw 8 Jahre in D gelebt haben. Ansonsten: Was mit UK + EU Staatsangehoerigkeiten nach Brexit passiert, weiss momentan niemand genau.

    Man kann die 8 Jahre auf 6 reduzieren unter bestimmten Vorraussetzungen.

    bearbeitet von Dat Jaby
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    Hey, danke für die Nachrichten.

    Habae den guardian artikel nachmal ausgegraben... guardian article, hier der link

     

    Sie hatten es falsch berichtet, und dann nochmal korrigiert: "This article was amended on 15 June 2017. An earlier version said anyone who had been married to a German for six years would be eligible for citizenship. This has been corrected to say anyone who has been married to a German for two years and has lived in Germany for three years."

    Also wir haben jetzt einige Antworten mit verschiedenen Daten...typisch! Aber so wie es erst drin stand wäre es auch zu einfach gewesen. Schade! 

    Habe auch nochmal meinem kleinen Bruder getextet, der weiss sowas auch immer gut.

     

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    Jau, habe mich völlig fehlinformieren lassen. 

    Mein Bruder ist Beamter der Bundesregierung und hat auch nochmal seinen Senf dazugegeben...wie er es überblickt ist es so bei der Einbürgerung:

    1. drei Jahre in Deutschland leben

    2. Sprachtest

    3. Einbürgerungstest (Fragen zu Geschichte, Kultur, Politik)

    bei uns scheitert es an Punkt 1...Schade, mein Mann wäre ein guter Deutscher gewesen. Jetzt brauche ich doch den EEAPR

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    Man muss in jedem Fall 6 bzw 8 Jahre in D gelebt haben. Ansonsten: Was mit UK + EU Staatsangehoerigkeiten nach Brexit passiert, weiss momentan niemand genau.
    Man kann die 8 Jahre auf 6 reduzieren unter bestimmten Vorraussetzungen.

    Soweit ich weiss, und es auf der Webseite der Dt Botschaft steht, wird von Dtld aus nicht verlangt, dass wir neu-Briten die Britische wieder abgeben muessen, wenn GB austritt.

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    Jau, habe mich völlig fehlinformieren lassen. 
    Mein Bruder ist Beamter der Bundesregierung und hat auch nochmal seinen Senf dazugegeben...wie er es überblickt ist es so bei der Einbürgerung:
    1. drei Jahre in Deutschland leben
    2. Sprachtest
    3. Einbürgerungstest (Fragen zu Geschichte, Kultur, Politik)
    bei uns scheitert es an Punkt 1...Schade, mein Mann wäre ein guter Deutscher gewesen. Jetzt brauche ich doch den EEAPR

    Du kannst ein Statement von der national insurance beantragen. Da stehen dann die Zeiten deiner Arbeit/Steuer/NI, um vielleicht deine 5 jahre zusammen zukratzen. wenn es an der comprehensive sickness insurance mangelt, hol sie dir jetzt und dann hast du vielleicht insgesamt 5 jahre...

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    vor 2 Stunden schrieb barbaradeekay:


    Du kannst ein Statement von der national insurance beantragen. Da stehen dann die Zeiten deiner Arbeit/Steuer/NI, um vielleicht deine 5 jahre zusammen zukratzen. wenn es an der comprehensive sickness insurance mangelt, hol sie dir jetzt und dann hast du vielleicht insgesamt 5 jahre...

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    Es geht um die deutsche Staatsangehörigkeit für den britischen Ehemann und dafür muss man in Deutschland leben, ich glaube du hast das mit anderes rum verwechselt?

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    Es geht um die deutsche Staatsangehörigkeit für den britischen Ehemann und dafür muss man in Deutschland leben, ich glaube du hast das mit anderes rum verwechselt?

    Sie hatte die alternative angesprochen, nächtlichen hier bleiben. Aber sie meint, dass sie hier in GB wohl nicht PR bekommen kann, da sie nebst arbeit auch zeitweise hausfrau war und keine Comprehensive sickness insurance hatte.

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    20 hours ago, barbaradeekay said:


    Soweit ich weiss, und es auf der Webseite der Dt Botschaft steht, wird von Dtld aus nicht verlangt, dass wir neu-Briten die Britische wieder abgeben muessen, wenn GB austritt.

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    Es geht nicht um neu-Briten, sondern um den umgekehrten Fall: einen gebuertigen Briten, der Deutscher werden will. Wenn er das nach dem Brexit tut, kann er nur Deutscher werden, wenn er seine andere (dann nicht-EU) Staatsbuergerschaft aufgibt. Solange UK noch in der EU ist, duerfte er sie beibehalten.

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    Weiss doch noch keiner, wie die doppelte Staatsbürgerschaft post-Brexit geregelt wird. Die Deutschen haben jetzt schon mehr Ausnahmen als nachvollziehbar, inklusive einer Extrawurst für die Schweiz. Da können sie auch eine Grossbritannien-Klausel in ihr Staatsbürgerschaftschaos einfügen.

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    Die ursprüngliche frage spielte auch darauf hin, die britische anzunehmen aber dann vielleicht in der Zwickmühle landen, eine wieder aufgeben müssen.

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    Davon kann ich im urspruenglichen Post nichts finden. Da steht nur was von einem (gebuertigen) Briten, der Deutscher werden will.

    On 19/06/2017 at 10:34 AM, FrauMeier said:

    Ich habe die Idee für meinen britischen Mann die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben [...]

    noch können Briten die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben und ihre eigene britische beibehalten.

     

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    On 6/20/2017 at 11:43 PM, lindemaa said:

    Davon kann ich im urspruenglichen Post nichts finden. Da steht nur was von einem (gebuertigen) Briten, der Deutscher werden will.

     

    Der Zweite Satz den du zitierst sagt aber doch genau das. 'Noch koennte er beide Staatsbuergeschaften behalten' ... 

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    On 19/06/2017 at 6:59 PM, barbaradeekay said:


    Du kannst ein Statement von der national insurance beantragen. Da stehen dann die Zeiten deiner Arbeit/Steuer/NI, um vielleicht deine 5 jahre zusammen zukratzen. wenn es an der comprehensive sickness insurance mangelt, hol sie dir jetzt und dann hast du vielleicht insgesamt 5 jahre...

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    Danke Barbara!!! Du hast mir mit deiner Antwort extrem geholfen. National Insurance...Klar!!! Die haben diese Daten. Ich wusste echt nicht weiter. Danke.

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    Und zur Hauptfrage hab ich dieses, falls jemand anderes hier eine Antwort sucht.

    Kann man einen Ehepartner einbürgern, auch wenn die Familie nicht in Deutschland lebt?

    Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Ehegatten von Deutschen in der Regel nicht eingebürgert werden können, wenn die Familie im Ausland wohnt. Die zuständige Staatsangehörigkeitsbehörde, das Bundesverwaltungsamt in Köln, hat bestätigt, dass eine (auch langjährige) Ehe mit einer Deutschen und der Wunsch nach einer einheitlichen Staatsangehörigkeit in der Familie allein nicht als Einbürgerungsgründe ausreichen.

    Hintergrund ist, dass nach dem geltenden deutschen Staatsangehörigkeitsrecht eine Einbürgerung im Ausland nur in Ausnahmefällen möglich ist. Zusätzlich zu den allgemeinen Einbürgerungsvoraussetzungen (wie sehr guten Deutschkenntnissen und engen Bindungen an Deutschland) muss in diesen Fällen der sog. Ermessenseinbürgerung ein besonderes öffentliches Interesse an der Einbürgerung vorliegen. Das Bundesverwaltungsamt würde prüfen, ob es nach allgemeinen politischen, wirtschaftlichen und/oder kulturellen Gesichtspunkten für Deutschland vorteilhaft ist, Ihren Ehegatten ausnahmsweise trotz des Wohnsitzes im Ausland einzubürgern. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite (http://www.uk.diplo.de/Vertretung/unitedkingdom/de/07/Staatsangehoerigkeit/Einbuergerung/Einbuergerung.html) sowie den Internetseiten des Bundesverwaltungsamtes (http://www.bva.bund.de/DE/Organisation/Abteilungen/Abteilung_BT/Einbuergerung/FAQ_EInb%C3%BCrgerung/FAQ_Einb%C3%BCrgerung_node.html).

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    Angenommen es kommt zum schlimmstmöglichen Hard Brexit und du kannst aus irgendwelchen Gründen kein PR kriegen. Dein Partner könnte dann immer noch ein Family Visa für dich beantragen. Dass du dafür u.U. vorübergehend das UK verlassen müsstest, weil solche Visa nur aus dem Ausland beantragt werden können, zeigt, wie unrealistisch dieser ganze Brexit-EU-Drittstaatler-Quatsch ist. Wenn Theresa May für solche Regelungen mit dem Kopf durch die Wand will, bricht sie sich das Genick. Also wirklich nur hypothetisch:

    https://www.gov.uk/join-family-in-uk/eligibility

    Dein Partner müsste £27,200 verdienen, wenn ich da richtig rechne, du dürftest keinen Record haben etc., aber wenn ihr seit Jahren in London lebt und Kinder habt und gut verdient, ist das immer noch vernünftiger, als nur wegen ein paar Visa-Scherereien nach Deutschland umzuziehen.

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    Da die Kinder britisch sind bedarf es nur das spouse Visa für die Frau. Das Einkommen muss dann über £18600 liegen. Ich bin mir nicht sicher ob sie dann das Land verlassen muss, denn bei einer Verlängerung ( das VISA gilt nur 2,5 Jahre wenn ich das richtig im Kopf habe ) muss man auch nicht das Land verlassen. Es ist sogar geschrieben das wenn man bei Beantragung eine Erlaubnis zum arbeiten hier hat das haushaltseinkommen zählt. Evtl gibt es in unserem Fall hier eine Gesetzeslücke da wir ja bis zum brexit auf jeden Fall hier Aufenthalt und Arbeitsrecht hier haben. 

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    Also ich denke in solchen Faellen kann man dann immer noch auf Human Rights Act pochen.

    Geht ja nicht das die Familie getrennt wird dadurch das der Vater und die Kinder im UK sind und die Mutter ausgewiesen wird, wenn sie zuvor legal hier war.

    Ausserdem hat man als Elternteil auch Aufsichtspflicht, d.h. die Mutter ist gesetzlich verpflichtet bei ihren Kinder zu sein.

    Ausser es gibt eine Gerichtsentscheidung bezueglich des Sorgerechts und der Aufsichtspflicht, die anderes besagt.

     

    bearbeitet von Meister Eder
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    Nicht ausgewiesen werden (insbesondere solange der Ehegatte gut verdient) oder Arbeitserlaubnis/kostenloses NHS/regional waehlen duerfen etc. sind noch zwei Paar Schuhe.

    Ich hoffe fuer FrauMeier dass HMRC bescheinigen kann, wenn 5 Jahre in den 15 Jahren durchgehend Beschaeftigung nachgewiesen kann. Bis 2019 sind ja auch noch anderthalb Jahre Zeit,

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