reichp

Umfrage: warum verlaesst Ihr die Insel?

    Ich verlasse die Insel aus den folgenden Gruenden..   58 Stimmen

    1. 1. Ich verlasse die Insel aus den folgenden Gruenden..

      • Brexit: die Atmosphere ist nicht mehr dieselbe
        7
      • Brexit: es gibt weniger Jobs/ich erwarte das
        4
      • Immobilienpreise
        4
      • Familiengruende
        3
      • aus berueflichen Gruenden (Zwergwidder anderswo sind dicker/interessanter zu forschen)
        1
      • etwas andere..
        2
      • Ich bleibe hier
        46
    2. 2. Ich bleibe hier und..

      • beantrage Permanent Resident Card (sobald ich kann)
        12
      • werde mich einbuergern lassen (GB, sobald ich kann)
        13
      • unternehme voerst nichts
        28
      • Ich verlasse die Insel
        8

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    63 Beiträge in diesem Thema

    Merkwürdig, jahrzehntelang hat es geheißen, das ist alles EU, hin und her hoppen überhaupt kein Problem. Hier im Forum kann ich mich noch genau erinnern, dass der Begriff "auswandern" oft als etwas befremdliches dargestellt wurde. Jetzt sind das plötzlich zwei sich gegenseitig fremde Kulturen und es fällt so schwer in DE wieder Fuß zu fassen? bearbeitet von RayJo
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    Merkwürdig, jahrzehntelang hat es geheißen, das ist alles EU, hin und her hoppen überhaupt kein Problem. Hier im Forum kann ich mich noch genau erinnern, dass der Begriff "auswandern" oft als etwas befremdliches dargestellt wurde. Jetzt sind alles plötzlich zwei sich gegenseitig fremde Kulturen und es fällt so schwer in DE wieder Fuß zu fassen?

     

    Es kommt immer auf die persönlichen Gründe an. Für Wanderungsbewegungen gibt es Push- und Pull-Faktoren. Vielleicht waren die Push-Faktoren sehr groß bei den Kandidaten, die Probleme hätten, ihre Zelte wieder in DE aufzuschlagen.

     

    Wenn man jung ist, hat man noch nicht so viel "Ballast" und "Verpflichtungen". Da kann man relativ leicht z.B. zu Studienbeginn in ein anderes Land ziehen. Hat man Familie, Kinder, Wohneigentum, eine wohletablierte Karriere, nicht mehr. Vielleicht hat man sich auch an einen bestimmten Komfort gewöhnt, den man in DE so nicht findet. Man nimmt ja - in jede Richtung - auch immer seine Sozialisation mit. Hab da mal so ein schönes Buch gelesen (nicht sehr nett, aber aufschlussreich): http://sro.sussex.ac.uk/45313/

     

    Viele Polen, die aus UK zurückkamen, sind ein zweites Mal ins westliche Ausland gezogen. (Nicht bloß Maurer, die zu sechst in einer Zweizimmerwohnung hausen, auch Professionals.) Es war ja immer diese Hoffnung da, dass die Rückkehrer sich nicht alles bieten lassen würden, dass sie das Land zum Positiven verändern und offener, weltläufiger, liberaler machen. Aber man lässt sie halt nicht ran.

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    Es kommt immer auf die persönlichen Gründe an.

     

    Und es ist auch immer eine Frage der (inneren) Einstellung. Man muss natuerlich offen fuer Veraenderungen sein. Wer sehr an einem konstanten Umfeld haengt und fuerchtet, an einem anderen Ort keine neuen Bekannte/Freunde zu finden, fuer den ist natuerlich ein Umzug immer schwierig, egal aus welchen Gruenden. Dass es in meinem Falle nun Deutschland geworden ist, ist eigentlich eher Zufall, da ich in zahlreichen Laendern nach Jobs geschaut habe, auch im UK - schon alleine das zeigt, dass der Hauptgrund fuer die Entscheidung sicher nicht Brexit war, sondern doch eher der Job. Letztendlich muss jeder seiner inneren Stimme folgen, ob das nun Bleiben bedeutet oder Gehen ist doch eigentlich nicht wirklich relevant. Machen wir das Beste draus!

    7

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    Was mich in London in der letzten Zeit mehr stoert, ist dass einige Freunde von mir Opfer von Verbrechen geworden, sind, Mugging, etwa mit Messer bedroht, von einer Gruppe von Jugendlichen und dgl. und dies in Ecken, wo ich es bisher nie vermutet haette, etwa Wapping oder Limehouse.  Seit dem Brexit haben auch Freunde mit Polnischem Hintergrund oft beklagt, in medizinischen Berufen von Briten beschimpft worden zu sein.  Ich selbst habe irgendwelche Anfeindungen gegen mich nie mitbekommen oder erfahren muessen.Viele scheinen abzuwarten, wie der Austritt aus der EU Umgesetzt werden wrid. Brexit oder PR hin oder her, Tatsache ist, dass seit einem Jahr der Jobmarkt deutlich ruhiger geworden ist, zumindest fuer mich.     Es gibt zwar immer noch eine Menge Jobs, die aber oft nur kurzlebig sind, oder zu schlecht bezahlt sind.   Die Mieten und Immobilienpreise in London sind auch nicht gerade etwas fuer mich und WGs auch keine langfristige Loesung.   Warum nicht einmal in Paris leben?  oder in Madrid oder Barcelona?  oder in einem skandinavischen Land?   Selbst Paris ist deutlich guenstiger zum Wohnen als London, und zeigt und bietet ebenfalls mehr als genug.

     

    Deutschland scheint in technischen Berufen immer noch die Nummer Eins zu sein, und darann duerfte sich laengerfristig wenig aendern. Politisch haette ich dort nur vor "Rot-Rot-Gruen" und deren wirtschaftliche Folgen Angst. Es waere der Sargnagel des vereinten Europas und der weitere Verfall des Euros.  Das Vertrauen in die Britische Politik ist seit dem Brexit ebenfalls niedrig.

    bearbeitet von Schnapsglas
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    Ich bin von UK recht weit ferne, daher kann ich die Dinge wenig beurteilen.   Was sich aus allen Postings herausliest ist:   Unsicherheit - Unklarheit ueber die Zukunft - fehlendes politisches Vertrauen -  erstmal abwarten und schauen wie sich die Lage entwickelt, nichts uebereilen - langsamerer Arbeitsmarkt - wichtige Entscheidungen wie neuer Job oder Immoibilienkauf vertagen, oder sollten diese Entscheidungen dringlich anstehen, etwa neuer Job, auf andere Laender fallen zu lassen.  Bei einigen Postings duerfte der Gedanke umgehen bzw. herauszulesen zu sein "Wo anders laesst sich's auch gut leben" - oder "es muss ja nicht gleich Deutschland sein".

     

    Klingt alles mehr als schluessig, solche Gedanken zu haben.   Die Frage ist auch, wie lange das noch die Londoner Banken und Finanzwelt mitmacht?    Oder sind die schon fleissig und tatkraeftig aktiv am Abziehen? - und Theresa May und ihr Gefolge bekommt davon nichts mit?

    bearbeitet von London1
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    Die banken warten ab u recrutieren im moment noch munter weiter

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    Klingt alles mehr als schluessig, solche Gedanken zu haben.   Die Frage ist auch, wie lange das noch die Londoner Banken und Finanzwelt mitmacht?    Oder sind die schon fleissig und tatkraeftig aktiv am Abziehen? - und Theresa May und ihr Gefolge bekommt davon nichts mit?

     

    Vor ein paar Wochen las ich bei Reuters das eine Standortverlagerung nach *Erfahrungswerten* 3 Jahre dauert. Die Regulierungsbehörden in Deutschland, Frankreich und auch Irland sind zZ. nicht unbedingt unterbeschäftigt was das ganze eher noch verzögern wird.

     

    Wie so häufig: die Wirtschaft reagiert langsam, zu langsam um einen großen Knall zu liefern oder einen haufen Banker mit Pappkisten und Rotwein im Eurostar zu finden :D

     

    Man kann dennoch davon ausgehen das Pläne und Vorbereitungen getroffen werden, ich glaube aber beim besten Willen nicht das die Standorte heimlich hinter T Mays Rücken verschoben werden. Kein Unternehmer der auch nur die hälfte seiner Sinne beisammen hat verzichtet auf so ein Druckmittel zur Regierungsbeeinflussung. Hat Nissan ja auch nicht gemacht, oder?

    3

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     Seit dem Brexit haben auch Freunde mit Polnischem Hintergrund oft beklagt, in medizinischen Berufen von Briten beschimpft worden zu sein.  

     

    Ähnliches hab ich leider auch schon miterlebt.

    Über einen Busfahrer mit etwas Akzent (für mich hörte es sich zuerst fast wie ein italienischer Akzent an, d.h. ich hätte es jetzt nicht irgendeiner Landsmannschaft zuordnen können oder wollen), der im überfüllten Bus ein paar mal sagen musste, dass die Fahrgäste entweder aufrücken müssen, oder halt nicht einsteigen sollen, wenn sie sehen, dass voll ist, wurde rumgenölt, er würde polnisch sprechen und zwar "rubbish polish"! :-/

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     Seit dem Brexit haben auch Freunde mit Polnischem Hintergrund oft beklagt, in medizinischen Berufen von Briten beschimpft worden zu sein.  

     

    Ähnliches hab ich leider auch schon miterlebt.

    Über einen Busfahrer mit etwas Akzent (für mich hörte es sich zuerst fast wie ein italienischer Akzent an, d.h. ich hätte es jetzt nicht irgendeiner Landsmannschaft zuordnen können oder wollen), der im überfüllten Bus ein paar mal sagen musste, dass die Fahrgäste entweder aufrücken müssen, oder halt nicht einsteigen sollen, wenn sie sehen, dass voll ist, wurde rumgenölt, er würde polnisch sprechen und zwar "rubbish polish"! :-/

     

     

    Viele werden auch bleiben, oder bleiben muessen, weil sie schon zu lange in UK sind, dort verwurzelt sind, und der Wegzug nicht wirklich einfach ist. Diese Leute werden auch die Leiden des Brexit mitmachen muessen.

    Ich denke, die Frage die ihr Euch alle in UK stellen muesst ist in der Umfrage gar nicht erhalten:   "Wuerdet ihr in dieser Zeit der Brexit Unsicherheit von anderswo nach UK ziehen?".     Die Mehrheit wuerde mit Nein antworten, - es sei denn der Gehalt ist gut, der Beruf ein guter Schritt, und Arbeitgeber stellt die Wohnung......    Da dies bei der Mehrheit nicht der Fall sein wird, wuerde es eher ein Nein sein.

     

    Ich haette vom Ausland her jedenfalls nie ein Land zur Auswahl genommen, wo man Referenden und Populismus treibt, die Wirtschaft in Schwierigkeiten bringt, und Zuwanderung eigentlich nicht will.

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     Seit dem Brexit haben auch Freunde mit Polnischem Hintergrund oft beklagt, in medizinischen Berufen von Briten beschimpft worden zu sein.  

     

    Ähnliches hab ich leider auch schon miterlebt.

    Über einen Busfahrer mit etwas Akzent (für mich hörte es sich zuerst fast wie ein italienischer Akzent an, d.h. ich hätte es jetzt nicht irgendeiner Landsmannschaft zuordnen können oder wollen), der im überfüllten Bus ein paar mal sagen musste, dass die Fahrgäste entweder aufrücken müssen, oder halt nicht einsteigen sollen, wenn sie sehen, dass voll ist, wurde rumgenölt, er würde polnisch sprechen und zwar "rubbish polish"! :-/

     

     

    Auch in Deutschland und in Polen habe ich schon beobachtet, dass in solchen Situationen dumme Sprüche wegen "fremden" Aussehens oder Akzents fielen. Ganz ohne EU-Austritt. Das ist kein typisch britisches Problem. Ich würde sogar sagen, dass UK eines der in der Hinsicht extrem entspannten Nationen war. Vielleicht kommen in Deutschland warme Worte aus der Politik über Multikulti, davon kann sich der Einzelne aber auch nichts kaufen. Wenn man in Generationen denkt, sind die Integrations-/Assimilationschancen in UK zumindest für die Folgegenerationen schon noch etwas besser.

     

    Wenn sich beruflich was ergäbe, hätte ich heute überhaupt kein Problem damit, meine Zelte wieder in UK aufzuschlagen. Mit ein paar Illusionen weniger, aber hey. Das hängt stark von der persönlichen Situation ab. Einer Familie mit kleinen Kindern würde ich das nicht unbedingt antun.

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    Es ist sehr interessant hier zu lesen. Ich habe jedoch das Gefühl, dass nicht wirklich konkrete Antworten zu finden sind. Für manche sind das sicher monitäre Gründe, Jobgründe oder familiäre Gründe. Da ich ja jetzt erst nach England übersiedeln möchte kann ich jedoch Leute nicht verstehen, die ohne Not nach Deutschland zurückgehen. Hier ist die Situation inzwischen teilweise der Horror. Nimmt man Mannheim als Beispiel so haben wir einen Anteil an Migranten der liegt bei gefühlten 90% denn wohin auch immer man schaut, Schwarze oder zigeunerähnliche Personen. Das hat mit Rassismus nichts zu tun aber man denkt wirklich man sei in einem anderen Land. Das schlimme daran ist, diese Leute bekommen alles von unserem Staat während du dann Deutsche betteln siehst oder auf der Strasse schlafen. Daher kann ich nicht verstehen, dass Leute freiwillig und ohne Zwang nach Deutschland zurückkehren wollen, es sei denn in dörfliche Gegenden ohne Migrationsüberfüllung. Und ich möchte hier nochmals betonen, dass diese Anmerkung in keinem Fall rasistisch gemeint ist den wir sind alle Ausländer irgendwo !

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    Es ist sehr interessant hier zu lesen. Ich habe jedoch das Gefühl, dass nicht wirklich konkrete Antworten zu finden sind. Für manche sind das sicher monitäre Gründe, Jobgründe oder familiäre Gründe. Da ich ja jetzt erst nach England übersiedeln möchte kann ich jedoch Leute nicht verstehen, die ohne Not nach Deutschland zurückgehen. Hier ist die Situation inzwischen teilweise der Horror. Nimmt man Mannheim als Beispiel so haben wir einen Anteil an Migranten der liegt bei gefühlten 90% denn wohin auch immer man schaut, Schwarze oder zigeunerähnliche Personen. Das hat mit Rassismus nichts zu tun aber man denkt wirklich man sei in einem anderen Land. Das schlimme daran ist, diese Leute bekommen alles von unserem Staat während du dann Deutsche betteln siehst oder auf der Strasse schlafen. Daher kann ich nicht verstehen, dass Leute freiwillig und ohne Zwang nach Deutschland zurückkehren wollen, es sei denn in dörfliche Gegenden ohne Migrationsüberfüllung. Und ich möchte hier nochmals betonen, dass diese Anmerkung in keinem Fall rasistisch gemeint ist den wir sind alle Ausländer irgendwo !

    Ich halte die Aeusserung wenig rassistisch.   Es ist mehr eine Kritik an dem verklaerten Sozialwesen in Deutschland und der gesamten Sozialgesetzgebung im Land.

     

    Nach UK kommt man viel mehr aus Arbeitsgruenden, vom Sozialamt gibts in UK wenig.  70 Pfund Job Seeker's allowance in der Woche, ggfls. etwas Housing beneftis, das war's.   Nicht wirklich eine Situation sich auf die Haengematte zu legen. 

     

    Deutschland geht da oft zu weit.     Da bekommen Russlanddeutsche ohne oder mit kaum Deutschkenntnissen die Staatsbuergerschaft, Sozialleistungen und Pensionen ausgezahlt, ohne jemals im Land gelebt zu haben.    In UK etwa, haette man einen Hintergrund mit British Ancestry gibt's lediglich ein British Ancestry Visa und einen rascheren Weg zur Einbuergerung, aber schon gar keine Sozialleistungen.  D.h. man hat Anreize erstmal zu arbeiten. 

     

    Die Trennung zwischen Auslaender, Hautfarbe, Herkunft, Sozialleistung oder Beitrag zur Wirtschaft des Landes ist eine Diskussion die in Deutschland sehr sehr schwierig zu fuehren ist.   Da wird man schlell als Nazi bezeichnet. 

    bearbeitet von Schnapsglas
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    während du dann Deutsche betteln siehst oder auf der Strasse schlafen.

     

    Das "Sozialamt" wird denen eher nicht mitgeteilt haben "die letzten Sozialhilfen für diesen Monat wurden eben an die 5 schwarzen und die 3 Zigeuner da verteilt" ich sehe den Zusammenhang zu Migranten folglich nicht.

    Unterhalte dich mal mit den Deutschen die da auf der Straße sitzen: von keine Lust zu arbeiten bis zu Stolz Hilfe zu erhalten findest du da alles. Oft auch Menschen die ganz offensichtlich psychologische Probleme haben und somit sehr gut möglich einfach unter die Räder des Sozialsystems kamen oder die am Ende die Straße einer Schlafstätte vorziehen. Wenn man hier also was krititisieren möchte würde ich mal vorschlagen: zu wenig street worker und ein verbürokratisiertes System das viele dieser Obdachlosen überfordert.

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    bearbeitet von reichp
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    Es ist sehr interessant hier zu lesen. Ich habe jedoch das Gefühl, dass nicht wirklich konkrete Antworten zu finden sind. Für manche sind das sicher monitäre Gründe, Jobgründe oder familiäre Gründe. Da ich ja jetzt erst nach England übersiedeln möchte kann ich jedoch Leute nicht verstehen, die ohne Not nach Deutschland zurückgehen. Hier ist die Situation inzwischen teilweise der Horror. Nimmt man Mannheim als Beispiel so haben wir einen Anteil an Migranten der liegt bei gefühlten 90% denn wohin auch immer man schaut, Schwarze oder zigeunerähnliche Personen. Das hat mit Rassismus nichts zu tun aber man denkt wirklich man sei in einem anderen Land. Das schlimme daran ist, diese Leute bekommen alles von unserem Staat während du dann Deutsche betteln siehst oder auf der Strasse schlafen. Daher kann ich nicht verstehen, dass Leute freiwillig und ohne Zwang nach Deutschland zurückkehren wollen, es sei denn in dörfliche Gegenden ohne Migrationsüberfüllung. Und ich möchte hier nochmals betonen, dass diese Anmerkung in keinem Fall rasistisch gemeint ist den wir sind alle Ausländer irgendwo !

     

    Was mich an  Deutschland an vielen Leuten nervt, und jedes mal, wenn ich zurueckgehe fuer einen Besuch, faellt mir das wieder auf:

     

    Dieses Gemotze ueber Migranten, die alles bekommen und ueberhaupt das ganze Gemotze.  Deutschland hat so ein super Gesundheitssystem - ich spreche da aus Erfahrung.  Komm' Du erstmal hierher, und werde mal krank (was ich Dir und anderen natuerlich nicht wuensche) und Du brauchst eine spezielle Behandlung.

    Alleine Dein Ausdruck 'Schwarze und Zigeueraehnlich'. Nimm das hier bloss nicht in den Mund mit Deinem Deutschen Akzent!

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    Am Monday, January 02, 2017 um 21:35 schrieb Schnapsglas:

    Was mich in London in der letzten Zeit mehr stoert, ist dass einige Freunde von mir Opfer von Verbrechen geworden, sind, Mugging, etwa mit Messer bedroht, von einer Gruppe von Jugendlichen und dgl. und dies in Ecken, wo ich es bisher nie vermutet haette, etwa Wapping oder Limehouse.  Seit dem Brexit haben auch Freunde mit Polnischem Hintergrund oft beklagt, in medizinischen Berufen von Briten beschimpft worden zu sein.  Ich selbst habe irgendwelche Anfeindungen gegen mich nie mitbekommen oder erfahren muessen.Viele scheinen abzuwarten, wie der Austritt aus der EU Umgesetzt werden wrid. Brexit oder PR hin oder her, Tatsache ist, dass seit einem Jahr der Jobmarkt deutlich ruhiger geworden ist, zumindest fuer mich.     Es gibt zwar immer noch eine Menge Jobs, die aber oft nur kurzlebig sind, oder zu schlecht bezahlt sind.   Die Mieten und Immobilienpreise in London sind auch nicht gerade etwas fuer mich und WGs auch keine langfristige Loesung.   Warum nicht einmal in Paris leben?  oder in Madrid oder Barcelona?  oder in einem skandinavischen Land?   Selbst Paris ist deutlich guenstiger zum Wohnen als London, und zeigt und bietet ebenfalls mehr als genug.

     

    Deutschland scheint in technischen Berufen immer noch die Nummer Eins zu sein, und darann duerfte sich laengerfristig wenig aendern. Politisch haette ich dort nur vor "Rot-Rot-Gruen" und deren wirtschaftliche Folgen Angst. Es waere der Sargnagel des vereinten Europas und der weitere Verfall des Euros.  Das Vertrauen in die Britische Politik ist seit dem Brexit ebenfalls niedrig.

    Paris kann ich nur dringend abraten....habe selbst 3 Überfälle dort erlebt und bei vielen Bekannten auch....also in Paris Opfer zu werden ist richtig einfach

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    Am Friday, January 06, 2017 um 06:50 schrieb Maxvision:

    habe meine Meinung geschrieben und mehrere negative erhalten...ist wohl besser hier keine Meinung abzugeben....

     

    bearbeitet von Maxvision
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    Eine Meinung darfst du haben aber polemisch rumschmarren und Ausdruecke wie "Zigeuneraehnliche" und dergleichen verwenden solltest du nicht ohne gewisse Reaktionen zu erwarten.

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    Am Friday, January 06, 2017 um 06:50 schrieb Maxvision:

    Es ist sehr interessant hier zu lesen. Ich habe jedoch das Gefühl, dass nicht wirklich konkrete Antworten zu finden sind. Für manche sind das sicher monitäre Gründe, Jobgründe oder familiäre Gründe. Da ich ja jetzt erst nach England übersiedeln möchte kann ich jedoch Leute nicht verstehen, die ohne Not nach Deutschland zurückgehen. Hier ist die Situation inzwischen teilweise der Horror. Nimmt man Mannheim als Beispiel so haben wir einen Anteil an Migranten der liegt bei gefühlten 90% denn wohin auch immer man schaut, Schwarze oder zigeunerähnliche Personen. Das hat mit Rassismus nichts zu tun aber man denkt wirklich man sei in einem anderen Land. Das schlimme daran ist, diese Leute bekommen alles von unserem Staat während du dann Deutsche betteln siehst oder auf der Strasse schlafen. Daher kann ich nicht verstehen, dass Leute freiwillig und ohne Zwang nach Deutschland zurückkehren wollen, es sei denn in dörfliche Gegenden ohne Migrationsüberfüllung. Und ich möchte hier nochmals betonen, dass diese Anmerkung in keinem Fall rasistisch gemeint ist den wir sind alle Ausländer irgendwo !

    ist schon irgendwie beschissen wenn man seine Meinung nicht sagen darf ohne hier mit negativer Darstellung markiert zu werden....traurig aber so ist das eben und ich melde mich ab denn diese Art zeuge von beschissenem Charakter und sowas kann mir gestohlen bleibe 

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    Herz, das kommt immer drauf an, was man für Meinungen ablässt. Sagen darfst du alles, blos Zustimmung oder Schulterklopfen wirst du nicht unbedingt dafür bekommen. Wenn dir nicht gefällt, wes Geistes Kinder sich hier tummeln, zwingt dich ja niemand, dich weiterhin hier um Zustimmung zu bemühen. 

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    On 14/01/2017 at 5:30 PM, Guest said:

    ist schon irgendwie beschissen wenn man seine Meinung nicht sagen darf ohne hier mit negativer Darstellung markiert zu werden....traurig aber so ist das eben und ich melde mich ab denn diese Art zeuge von beschissenem Charakter und sowas kann mir gestohlen bleibe 

    Die Plus und Minus Vergeberei ist eines der grossen Fehler dieses Forums.  Kritik an dieser Funktion wird nicht gewuenscht oder nicht gerne gesehen.    So bleiben leider realistische Darstellungen zurueck, und wird nur geschrieben "was beleibt sei" in Hoffnung auf viele Plus.   Viel mehr sinnvoll halte ich dann die Antwort eines anderen Teilenehmers, der dann der Meinung entweder zustimmt, oder nicht zustimmt, und auch Gruende dafuer nennt.

    Diese Meinung habe ich generell und ist deutlich unabhaengig von anderen Dingen zu sehen, etwa emotionale Posting-Anspielungen gegen Auslaender oder andere Kulturen und andere Hautfarben. 

     

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    Ich gebe generell ein + wenn ich einen Beitrag mag oder sehr informativ ist (muss nicht undebdingt meiner Meinung entsprechen.

    Negativ habe ich noch nie gegeben (bin nicht lange hier dabei), obwohl ich bei einigen Posts "in die Luft" gehen konnte, besonders bei den Anspielungen wie oben schon genannt.

    Und ich habe persoenliche Erfahrungen, aus erster Hand, was es damit auf sich hat. Leider ist es ja so das auf "social media" fast alles geht da man ja anonym ist, und das schlimmste ist das man einen Bann kriegt. Ob man manches ins Gesicht gesagt bekommen wuerde ist fraglich.

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