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Brexit. Wie geht´s weiter?

    2.991 Beiträge in diesem Thema

    3 hours ago, Kingsizefairy said:

    nur mal hypothetisch...

     

    wenn alle Remainer, die partout nicht aus der EU wollen weil es - wie wir ja wissen - ziemlich bekloppt ist, wenn die nun alle taktisch wählen entweder Labour oder LibDem, könnte es dann nicht geschehen, dass sie den Tories den Saft abdrehen?

    Und gesetzt den Fall, sie würden, wäre die neue Regierung dann in der Lage, den Brexit zu stoppen?

    Kann also vielleicht diese Wahl für TM nach hinten losgehen? Ich hoffe sehr.

     

    Haette das Unterhaus derzeit ueberhaupt eine geschlossene Mehrheit fuer den Brexit?   Vieviele Conservative MPs gibt's im Unterhaus eigentlich die noch Remainers sind?

    Ja fuer May kann der Schuss nach hinten losgehen, auch wenn sie die Wahl gewinnt, und UK per Hard-Brexit aus der EU fuehrt.   Schaedigt sie die Wirtschaft, etwa durch mangelnden Marktzugang zu der EU, bekommt sie sicher auch dementsprechenden Aerger...

    Zudem wird es ihr genauso wie Tsipras in Griechenland gehen, also erstmal noch Referendum abhalten, und am Ende dann doch das umsetzen wollen, was die EU will.  UK wuerde noch seine Verbindlichkeiten an die EU zahlen muessen, und dann fuer den Marktzugang, auch EU Gesetze umsetzen muessen wenn es auf dem gemeinsamen Markt wirtschaft treiben will, - aber nichtmehr mitreden koennen.

    Die Neuwahl bringt ihr gegenueber der EU nichts, gewinnt sie etwas mehr Sitze im Unterhaus, ist sie vielleicht in UK sicherer im Sattel.   Der Steuerzahler muss den Unsinn dieser Wahl mitfinanzieren.

    bearbeitet von Schnapsglas
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    Hier eine Liste über die Sitze der jeweiligen constituency und was man am besten wählt um die Tories auszuhebeln:

    https://infogr.am/stop_the_tories-0

    Man kann es nur versuchen, im vorneherein zu sagen es wird nicht klappen nutzt nichts.

    Denn so sind die 48% zustande gekommen!

    Hat eigentlich schon jemand Wahlzettel für die Kommunalwahlen bekommen.

    Bei mir kam noch nichts.

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    Wahlzettel sind eh wurscht. Nachdem meine letztens bei den Wahlen nicht geliefert wurden, rief ich beim Council an und wurde belehrt: "Die brauchen Sie nicht. Einfach hingehen, Name und Adresse angeben, solange Sie registriert sind ist alles OK."

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    Stimmt, war bei meinem Mann auch so. Nichtmal eine ID wollten sie sehen. Theoretisch koennte da ja jeder kommen, der dich und deine Adresse kennt...

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    Dass man den Wahlzettel nicht zum Wählen braucht, steht auch auf dem Wahlzettel. Der dient lediglich als Wahlerinnerung und Information für den Wähler.

    Bekommen habe ich meinen Wahlzettel für die anstehenden Kommunalwahlen übrigens am Brexit Day (29. März).

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    ok, dann gehe ich einfach so hin, wenn davor nichts mehr kommt :icon_top:

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    2 hours ago, Frau Maurer said:

    Stimmt, war bei meinem Mann auch so. Nichtmal eine ID wollten sie sehen. Theoretisch koennte da ja jeder kommen, der dich und deine Adresse kennt...

    Da man Namen und die Addresse angeben muss ist es relativ einfach zu ersehen ob zweimal "derselbe" Waehler auftaucht und die Zahlen duerften relativ unbedeutend und in den meissten Wahlbezirken keinen Einfluss auf das Ergebniss haben.  Das groesste Problem ist bei der Briefwahl wo es gerade bei Wahlbezirken mit einer grossen Anzahl von British Asians immer wieder zu Anschuldigungen von massiver Manipulation kam und auch einigen rechtskraeftigen Verurteilungen und dort gibt es auch Ueberlegungen ID check durchzufuehren und Briefwahl besser zu sichern.

    www.telegraph.co.uk/news/2016/12/27/voters-will-have-show-passports-combat-voter-fraud-vulnerable/amp/

     Dann ist da auch nich die Frage der Einflussnahme von religioesen und community leaders, egal ob anglikanisch, katholisch, islamisch et Al, aber das ist ein anderes Thema.

    bearbeitet von Leslie
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    Wenn du Briefwahl beantragst verlangen sie eine Unterschrift die du auch auf der Wahlkarte noch einmal leisten musst. Wenn die nicht ubereinstimmen ist deine Stimme automatisch ungultig. Bei der F2F Wahl musst du nicht einmal unterschreiben. Das sollte man vielleicht einfuhren.

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    3 hours ago, Thomas aus Franken said:

    Bekommen habe ich meinen Wahlzettel für die anstehenden Kommunalwahlen übrigens am Brexit Day (29. März).

    Unsere stauben auch schon seit einer Weile auf dem Kuechenregal vor sich hin. Unterlagen zur Briefwahl sind heute eingetrudelt.

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    Also, jetzt kommt es doch zu einer Wahl, hatte ich mir auch schon gedacht --- was ich jetzt wirklich frech finde ist das hier:

     

    https://www.theguardian.com/politics/2017/apr/21/britons-abroad-denied-uk-general-election-vote-tories

     

    Die Leute die am meisten betroffen sind (Briten im Ausland auf Rente, mit £ also einkommen von der Pension) dürfen nicht wählen - das ist doch ein totaler farce? Wenn die wählen dann schwingt die Stimmung bestimmt Richtung remain wieder....die haben ja das meiste zu verlieren mit dem harten brexit.

     

     

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    Betrifft mich auch - leider :-(

    Hab schon bei Gina's crowdfunding was spendiert. Das "darf" ich am wenigstens...

    bearbeitet von Brit_in_CGN
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    Ich dachte das war schon immer so mit der Schranke von 15 Jahren, oder nicht?

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    17 hours ago, SNOOP said:

    Ich dachte das war schon immer so mit der Schranke von 15 Jahren, oder nicht?

    Die Tories hatten vor der letzten Wahl in ihrem Manifest versprochen, genau diese Schranke abzuschaffen. Das ist bis dato aber nicht geschehen und daher steht momentan eher ein weiteres gebrochenes Wahlversprechen am Pranger, nur bedingt das bis dato geltende Gesetz selbst.

     

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    10 hours ago, Thomson said:

    ... daher steht momentan eher ein weiteres gebrochenes Wahlversprechen am Pranger, ...

    Manchmal wäre man froh, wenn mehr Wahlversprechen gebrochen würden. Wie zum Beispiel das vom Brexit-Referendum. Dass man nach 15 Jahren Abwesenheit nicht mehr wählen darf, finde ich eigentlich sinnvoll. Warum sollten Leute, die es gar nicht mehr betrifft, weiterhin den politischen Kurs eines Landes mitbestimmen dürfen? Da wäre ich eher schon dafür, die 25-Jahresfrist für Auslandsdeutsche zu verkürzen.

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    vor 55 Minuten schrieb Kreuzberger:

    Warum sollten Leute, die es gar nicht mehr betrifft, weiterhin den politischen Kurs eines Landes mitbestimmen dürfen? Da wäre ich eher schon dafür, die 25-Jahresfrist für Auslandsdeutsche zu verkürzen.

    Was in Berlin entschieden wird, mag dich vielleicht nicht betreffen.  Aber es gibt genug (Fehl-)Entscheidungen die auch Deutsche im Ausland betreffen, insbesondere wenn man irgendwann freiwillig oder unfreiwillig wieder in die BRD zurueckkehrt. 

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    1 hour ago, Kreuzberger said:

    Manchmal wäre man froh, wenn mehr Wahlversprechen gebrochen würden. Wie zum Beispiel das vom Brexit-Referendum. Dass man nach 15 Jahren Abwesenheit nicht mehr wählen darf, finde ich eigentlich sinnvoll. Warum sollten Leute, die es gar nicht mehr betrifft, weiterhin den politischen Kurs eines Landes mitbestimmen dürfen? Da wäre ich eher schon dafür, die 25-Jahresfrist für Auslandsdeutsche zu verkürzen.

    In Canada sind es sogar nur 5 Jahre. Bist Du als Canadischer Staatsangehoeriger mehr als 5 Jahre aus Canada abwesend, ist Dein Wahlrecht erloschen,

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    Franzosen in London / rest of world haben heute gewaehlt. Turken koennen es auch in Deutschland machen. Warum denn Briten nicht?

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    7 hours ago, Brit_in_CGN said:

    Franzosen in London / rest of world haben heute gewaehlt. Turken koennen es auch in Deutschland machen. Warum denn Briten nicht?

    Können wir doch- wir müssen uns nur online registrieren.

     

     

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    I

    11 hours ago, Brit_in_CGN said:

    Franzosen in London / rest of world haben heute gewaehlt. Turken koennen es auch in Deutschland machen. Warum denn Briten nicht?

    Ich denke manchmal muss man Sachen entweder akzeptieren, oder was konstruktives dagegen unternehmen.

    Es ist besser seine Energie auf konstruktive Aktivitaeten zu verwenden, man koennte z.b. eine Petition starten!

    Wir kommen naemlich hier wieder an dem Punkt an, warum soviele EU Buerger nicht im Referendum abstimmen durften.

     

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    Es gab Petitionen, falls du das nicht mitgekriegt hast. War sogar in den Nachrichten.

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    https://www.welt.de/wirtschaft/article164044522/Wie-London-EU-Auslaender-vom-Aufenthaltsantrag-abhaelt.html

    Wie London EU Auslaender vom Aufenthaltsantrag abhaelt.  - interessanter Artikel.   Man muss ja keinen Antrag stellen, zumindest derzeit nicht.   Was nach dem Brexit kommt weis man nicht, oder man kennt nur die Unsicherheit.

     

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    Frau Merkel hat endlich mal den Mund zum Thema Deutsche in UK aufgemacht:

    Brexit: Chancellor Merkel warns UK on scope of talks with EU
    http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-39730326

    ...und hier die German version:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-regierungserklaerung-zur-tuerkei-und-zum-brexit-a-1145062.html

    bearbeitet von bruno
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    54 minutes ago, bruno said:

    Frau Merkel hat endlich mal den Mund zum Thema Deutsche in UK aufgemacht:

    Brexit: Chancellor Merkel warns UK on scope of talks with EU
    http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-39730326

    Merkel meint, einige Briten würden sich Illusionen machen, da Drittstaaten nicht besser gestellt sein könnten als EU-Mitglieder. Die Dame war zu lang im Amt und hat etwas die Bodenhaftung verloren.

    Erstmal können Drittstaaten sehr wohl besser gestellt sein als die EU, mal völlig unabhängig davon, wie es den Briten ergehen wird. Dass die Lebensumstände in Rest-EU-Siebenundzwanzigstan besser sein werden als überall sonst auf der Welt, ist reines Wunschdenken. Schlecht insbesondere für Deutschland, wenn sich der Trend zur Transferunion nach Abgang der Briten verstärkt.

    Womit wir bei den Illusionen einiger Deutscher angelangt sind:

    1. Deutschland kann nicht dauerhaft Exportüberschüsse in der EU einfahren, ohne irgendwann für Defizite und Schulden innerhalb der Eurogruppe aufzukommen. Kosten jetzt schon im Trillionenbereich.

    2. Deutschland kann innerhalb der Eurogruppe nicht beliebig schlechte Schuldendeals an Pleitekandidaten verteilen, ohne dass dies negative Folgen für Deutschland hätte. Wir haben es an der Griechenlandkrise gesehen.

    3. Deutschland kann innerhalb der EU nicht weiter auf Regeln beharren, die es selbst nicht umsetzt. Beispiele Defizitgrenze in der Eurogruppe, Dublin II zu Flüchtlingen und dann Verteilungsquoten fordern.

    Vielmehr scheint man sich im Kanzleramt noch Illusionen zu machen, welche Auswirkungen das Deutsche Gebahren, auch von Helmut Kohl kritisiert, auf die Zukunft der EU hat. 

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