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Zufrieden mit dem Leben in UK?

    Zufriedenheit mit dem Leben in UK   253 Stimmen

    1. 1. Wie zufrieden seid Ihr mit Eurem Leben in UK?

      • Alles im gruenen Bereich (guter Job oder wenigstens Perspektive, Work-Life Balance, Wohnen)
        141
      • So mittel (Job ok, alles Andere koennte besser sein)
        56
      • So mittel (Job mies, dennoch alles alles Andere ok))
        24
      • Weniger (Job Mist, alles Andere auch nicht so wie ich mir mein Leben vorstelle)
        21
      • Finde nicht so wirklich einen Job mit Perspektive, was sich auch auf alles Andere auswirkt)
        7
      • Finde ueberhaupt keinen Job - alles Mist!
        1
      • Kein Geld, keine Kippen und fern der Heimat. Mama!!!!!!!
        3

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    244 Beiträge in diesem Thema

    So easy ist es ja nicht immer und unbedingt. Was macht man zum Beispiel, wenn man einen Partner hat, der kein Deutsch spricht? So einfach kann man den nicht nach Deutschland verpflanzen. Natuerlich muessen auf lange Sicht alle gluecklich sein, aber "easy" ist es deswegen noch lange nicht.

     

    @ Estrellablanca: Hast du es schon mal hier versucht: https://www.littleoneslondon.co.uk/ Ich kenn die Agentur nicht, aber sie sind auf bilinguale Nannys spezialisiert

    Oder hier: http://www.indeed.co.uk/German-Speaking-Nanny-jobs-in-London

     

     

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    Man muss auch bedenken, dass nicht jeder hier freiwillig gekommen ist. Manche kamen fuer den Job, manche als Partner. Obwohl viele meinen die Kulturen seien sich ansich nicht so unahnlich sind es eben die Kleinigkeiten, die die Anpassung schwierig machen koennen. Und wenn man eben nicht freiwillig hier ist faellt es einem vielleicht auch einfach schwerer sich auf alles neu einzulassen. Sowas kann dauern. 

    Ich finde es auch bedenklich, wenn man pauschal sagt "Wer sich nicht anpassen kann und unglucklich ist muss halt wieder gehen". Wenn das so einfach waere.

    bearbeitet von Frau Maurer
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    Man muss auch bedenken, dass nicht jeder hier freiwillig gekommen ist. Manche kamen fuer den Job, manche als Partner. Obwohl viele meinen die Kulturen seien sich ansich nicht so unahnlich sind es eben die Kleinigkeiten, die die Anpassung schwierig machen koennen. Und wenn man eben nicht freiwillig hier ist faellt es einem vielleicht auch einfach schwerer sich auf alles neu einzulassen. Sowas kann dauern. 

    Ich finde es auch bedenklich, wenn man pauschal sagt "Wer sich nicht anpassen kann und unglucklich ist muss halt wieder gehen". Wenn das so einfach waere.

     

    Das ist bei mir so.  Ich kam nur wegen dem Job und dem Gehalt, und da alle andere Optionen einfach keine waren.

     

    Ich komme oft mit dem Trinkverhalten der Englaender nicht klar, den oftmaligen f-Woertern insbs. unter Maennern, und dem kompletten Fehlen von jeglichem Standard und Preis-Leistungsverhaeltnis. (hohe Mieten fuer tlw. verkommene Wohnungen in London, hohe Preise fuer Zuege, die oft verdreckt wirken, etwa Southern, und auch die nicht ganz auf deutschem Standard befindliche medizinische Versorgung)  Auch den inhaltslosen Small-Talk der Englaender, offenbar um andere nicht zu beleidigen, finde ich oft unpersoehnlich. 

     

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    Die Geschmäcker sind sicherlich verschieden, und die Diskussion ist wahrhaft food for thought :)

     

    Mir ist ein wenig Höflichkeits-Smalltalk lieber als das andere Extrem, offen zur Schau gestelltes Desinteresse. Man wird hüben wie drüben eh nicht in kurzer Zeit best friends.

     

    Die Standards sind in Großbritannien in bestimmten Bereichen niedriger (Wohnen, fachärztliche Versorgung, teilweise Verkehr; Kinderbetreuung ist ein zweifelhafter Punkt). Dafür sind sie in anderen Bereichen höher. Der Zustand von Obst und Gemüse im deutschen Einzelhandel ist oft zweifelhaft, da wird in NL und auch UK mehr Wert auf Frische und gute Auswahl gelegt. Überhaupt, die gute Gastronomiekultur - das fängt mit den Pubs an, geht über Sandwich- und Sushibars und endet nicht bei den amtlichen Hygienebewertungsaufklebern. Ich kann in London fast überall kontaktlos mit der Bankkarte zahlen (zugegebenermaßen in Polen auch - in Deutschland hinkt man den europäischen Nachbarn 10 Jahre hinterher). Und Dienstleistungen, die nach Europa kommen, kommen oft (wegen der Sprache) zuerst nach UK und erst langsam kriechen sie auf den Kontinent.

     

    Gesellschaftlich finde ich die Briten auch nicht so verklemmt und unehrlich bei bestimmten Themen wie Integration oder Familienbilder. Anstand bezieht sich auf Umgangsformen und nicht auf den Lebensstil (wer sonntags einkaufen gehen will, soll das tun - geht in PL auch, aber in Deutschland lebt das Hausfrauenehenideal weiter). Aber auch das sind eher subjektive Beobachtungen.

     

    Ergebnis: Ich arbeite an meinem Comeback in UK. Man vermisst doch vieles, was man unbewusst schätzen gelernt hat.

    Wenn ich zu schlecht dafür bin, dann ist's halt so. ;) Wenn ich doch wieder eine Gelegenheit bekomme, umso besser.

    bearbeitet von Fassbrause
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    Kann man das wirklich an Uk festmachen? Was ist denn in D anders, als die sprache? auch dort gibts grosstaedte, landleben, leute die wegziehen... und die, die ihr leben lang in einem dorf bleiben, sind auch nicht immer der richtige/ gewuenschte umgang....

    hm

    Ich denke man nimmt das in London anders wahr da es dort schwer fällt selbst Wurzeln zu schlagen. Fühlt man sich gesettelt und emotional sicher im Heimatland (durch stabilen Freundeskreis, Familie, sichere Wohnverhältnisse) so nimmt man diese Bewegungen anders wahr vermute ich mal. 

     

     

    Das stimmt, so war das bei mir nach 11 Jahren London fing ich an mich heimisch zu fühlen. Wohnte dann damals 4 Jahre in Clapham South und hab dann auch Engländer kennengelernt welche schon Jahrelang in dieser Gegend lebten...auch mit Haus und co.

    Das war ein ganz anderes Feeling. Nicht so immer dieses kommen und gehen ......

    Komischerweise bin ich dann zurück nach Deutschland gegangen, vielleicht hat es mir unbewusst Angst gemacht...keine Ahnung...komisch.....

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    Bis letzten Freitag war ich 32 Jahre glücklich in London. Der Brexit hat dieses Gefühl über Nacht geändert. Ich mochte nicht in so einer fragmentierten Kingdom leben.

     

    Nach dem Schock wird die Realität einsetzen. Verlust von tausenden Arbeitsplatzen. Der Finanzstatus der City wird sich ändern und die englische Gesellschaft muss versuchen im eigenen Land Brücken zu bauen um diese Fragmentierung zu bewältigen.

     

    Eines ist sicher, der Status und Ruf dieses Landes und seiner Leute ist weltweit geschädigt. Die notwendige Heilung wird ein langer und schwieriger Prozess.

     

    Meine persönliche Reaktion zu dem Brexit ist eine sehr emotionelle und wird wohl dazu führen, dass mein Partner und ich dieses Land verlassen.

     

    Bye bye Britannia

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    Ich lebte mal in London und bin eigentlich mehr als froh das ich dort weg bin.  Fuer mich war London meist eine Form " gut bezahler Urlaub", arbeiten fuer eine US-Firma der man erstmal erklaeren musste wie der Vertrieb in Europa laueft,  und Sightseeing am Wochenende.  Es war eine schoene Zeit wo ich die Stadt kennengelernt hatte und alle moeglichen Museen kostenlos besuchen konnte. Es war nett.  Lange ueberlegte ich das gleiche in Paris zu machen, ging aber dann wieder nach Canada wo ich zuvor lebte.

     

    Probleme im Beruf, und zwar Buchhaltungsbetrug auf C-Level Ebene und ein nachfolgendes Jobangebot wo sich sehr nahestende Kollegen einer gewissen Glaubensrichtung gegen mich vorgingen, bereiteten meienr Existens in UK ein Ende.  Heute bin ich froh darueber.   Die ueberfuellten und tlw. veralterten Eisenbahnen vermisse ich ebenso nicht, wie die Wohnverhaeltnisse oder das "Marionetten-Management" div. US Firmen in UK.

     

    Manche Dinge muteten mir in England immer etwas seltsam an, und zwar im Umgang mit Alkohol.   Vielleicht div. Praegungen aus der Vergangenheit.   Als ich einige Jahre in Deutschland lebte, hatte ich Arbeitskollegen, die Englaender bei gemeinsamen Uebungen bei der Bundeswehr kennengelernt hatten, und ueber das Trinkverhalten ihrer NATO Partner auch dementsprechend negativ ueber England beinflusst waren.   Als ich dann in England lebte, wurden diese Schilderungen oft wahr.  Insbs. bei Firmenfesten wurde so viel getrunken, dass manche Kollegen am naechsten Tag mit Restalkohol in der Arbeit erschienen, dies obwohl sie mit dem eigenen Auto in die Arbeit fuhren.  Das Buero war am Folgetag auch nur zu einem Drittel besetzt.

     

    Ich lese auch immer wieder in Zeitungen, wie trinkende Englaender im Ausland negativ auffallen.   Das kann nicht alles nur meine Einzelerfahrung sein....   :-)

    bearbeitet von London1
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    Ich glaube wir sind alle entaeuscht ueber den Brexit und ich habe mittlerweile drei potentiale Stellen verloren wo ich seit dem Brexit mit merkwuerdingen Antworten abgelehnt worden bin (nach multiple positive Interviews).

    Die waren all so in der Art "... the market condition have changed... bla bla ..." Why not directly say "you are a ******* German, you are not getting the Job". :icon_idiot:  

     

    Werde also ganz oben in der Umfrage umstimmen.

     

    P.S. Wenn jemand irgendwo weiss die noch deutsche SAP Technical Architects, SAP Solution Architects oder SAP Technical Leads in der UK anstellen... my way please  :icon_razz:

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     "... the market condition have changed... bla bla ..." Why not directly say "you are a ******* German, you are not getting the Job". :icon_idiot:  
     
     

     

    Jeder zieht sieht sich den Schuh an, der ihm passt, hat meine Oma immer gesagt :) 

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    The market conditions have tatsächlich changed, für alle. Dass viele Firmen mit Neueinstellungen jetzt vorsichtig sind ist doch kein Geheimnis.
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    Alles supi außer:

    - mangelnde Qualität von Waren und Dienstleistungen

    - zu viel Alkohol, Lärm, Abgase

    - zu teuere Mieten

    - BREXIT

     

    ABER dennoch positiv insgesamt, schileßlich jammern wir Deutschen auf "hohem Niveau".

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    Ich glaube wir sind alle entaeuscht ueber den Brexit und ich habe mittlerweile drei potentiale Stellen verloren wo ich seit dem Brexit mit merkwuerdingen Antworten abgelehnt worden bin (nach multiple positive Interviews).
    Die waren all so in der Art "... the market condition have changed... bla bla ..." Why not directly say "you are a ******* German, you are not getting the Job". :icon_idiot:  
     

    Ich hatte interessanterweise Erfahrungen, die genau anders herum gingen: Vorstellungsgespraech und Einstellung fanden alle vor dem Referendum statt.  Ich sagte in allen Vorstellungsgespraechen dass ich von einem Brexit betroffen waere, aber dies interessierte keinen potentiellen Arbeitgeber.   Oft hatte ich den Eindruck, man wertete meine Aussage, als eine versuchte Zurueckhaltung oder falsche Bescheidenheit, den Job doch nicht zu wollen.   Keiner der Arbeitgeber hatte sich fuer diesen Punkt naeher interessiert, auch nach dem Referendum kam dieses Thema seitens Arbeitgeber nie zur Sprache.

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    Hallo zusammen,

    das ist ja höchst interessant von euren Erfahrungen zu lesen. Und lässt mich sehr viel besser fühlen, weil ich nicht "allein" bin.
    Ich bin nach dem Brexit rüber gezogen, obwohl schon vorher alles geplant und festgemacht war.

    Ich bin zwar erst 6 Monate hier, muss aber auch sagen, dass ich große Unterschiede gemerkt habe:

    - Gesundheitssystem (erst wenn es schmerzt/blutet, wird behandelt)
    - Preis-Leistungsverhältnis Wohnungen und Transport
     

    Jobmöglichkeiten gibt es zwar viele, aber werden in meinem Bereich unterdurchschnittlich bezahlt. Auch scheine ich nicht das Glück mit Bewerbungen zu haben... liegt das jetzt an der Masse an Bewerbungen? (Wieviele Arbeitslose gibt es denn eigentlich hier?) Oder eher am nahenden Brexit?

    Da die letzten Beiträge etwas her sind... Gibt es Erfahrungsberichte von Leuten, die sich gerade oder in letzter Zeit beworben haben? Habt ihr Erfolg? Was sind die Gründe, dass es nicht für euch klappt?

     

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    Hallo Eike, das mit den Jobchancen kommt natuerlich sehr auf deine individuelle Situation an - der Bereich, in dem du arbeitest, und wieviel Erfahrung du mitbringst. Meiner Erfahrung nach geht es Watford und Umgebung wirtschaftlich gut und in den letzten paar Monaten haben sich hier sogar einige neue Firmen angesiedelt. Viele suchen auch deutschsprachige Mitarbeiter, allerdings mit speziellen Fachkenntnissen.

    Einen "ganz normalen Angestelltenjob" zu finden kann wirklich ganz schoen schwierig sein, gerade als Neuankoemmling. Dafuer kann es die folgenden Gruende geben:

    - Ja, auf jeden nicht gerade superspezialisierten Job kommen zig Bewerber. (Nicht unbedingt alles qualitativ hochwertige Bewerbungen, aber irgendjemand muss die ja durchforsten.) Man muss schnell zuschlagen, wenn Stellenanzeigen veroeffentlicht werden.

    - Sehr viele Jobs werden von recruitment agencies vermittelt. Wenn man nicht in ein bestimmtes Schema F passt (d.h. bereits in einem fast identischen Job bei einem vergleichbaren Arbeitgeber arbeitet), wird man von diesen nicht beachtet

    - Nicht-Schema-F-konforme Bewerber kommen dann fuer Jobs in die engere Auswahl, die sonst keiner machen will oder fuer die man spezielle Faehigkeiten mitbringt. Deine spezielle Faehigkeit ist "Deutsch auf Muttersprachenniveau". (Und wenn man hier schon 20 Jahre ist, wird auch schon mal daran gezweifelt, das man noch richtig deutsch kann..!)

    - Gerade wenn der letzte Arbeitgeber im Ausland war, kann es viel muehsamer sein, Referenzen einzuholen und Qualifikationen einzuschaetzen

    - Das "Bewerberkarussell" - wenn Firmen automatisch Bewerber von bestimmten anderen Firmen in derselben Branche bevorzugen

    - In bestimmten Bereichen weichen die Erwartungen von UK-Arbeitgebern von denen deutscher Arbeitgeber einfach ab (Job ist nicht der gleiche)

    - In einigen Bereichen werden bestimmte britische Qualifikationen erwartet

    - Bewerber, die ihre Englischkenntnisse ueberschaetzen

    - Bewerber, die das Konzept "britischer CV" nicht schnallen

    (Von dem was du so erzaehlst gehe ich mal davon aus, das die letzten zwei nicht dein Problem sind)

    Was kann man dagegen machen?

    - Nicht alle Firmen benutzen recruitment agencies. Es koennte einfacher sein, sich direkt zu bewerben

    - Es ist zwar schwierig, einen Einstiegsjob zu finden, aber wenn man erstmal den Fuss in der Tuer hat ist es i.d.R. einfacher, sich in seinen Wunschjob zu manoevrieren. Es muss am Anfang nicht der perfekte Job sein, manchmal braucht man eben ein Sprungbrett

    - Ein Netzwerk aufbauen - auf LinkedIn und bei allen Gelegenheiten, die sich so bieten

    Du kannst ja mal deinen CV in den "Wir basteln uns einen CV" - Faden stellen und gucken, was das Feedback ist.

     

     

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    On 01/04/2017 at 7:44 PM, Eike said:

    Hallo zusammen,

    das ist ja höchst interessant von euren Erfahrungen zu lesen. Und lässt mich sehr viel besser fühlen, weil ich nicht "allein" bin.
    Ich bin nach dem Brexit rüber gezogen, obwohl schon vorher alles geplant und festgemacht war.

    Ich bin zwar erst 6 Monate hier, muss aber auch sagen, dass ich große Unterschiede gemerkt habe:

    - Gesundheitssystem (erst wenn es schmerzt/blutet, wird behandelt)
    - Preis-Leistungsverhältnis Wohnungen und Transport
     

    Jobmöglichkeiten gibt es zwar viele, aber werden in meinem Bereich unterdurchschnittlich bezahlt. Auch scheine ich nicht das Glück mit Bewerbungen zu haben... liegt das jetzt an der Masse an Bewerbungen? (Wieviele Arbeitslose gibt es denn eigentlich hier?) Oder eher am nahenden Brexit?

    Da die letzten Beiträge etwas her sind... Gibt es Erfahrungsberichte von Leuten, die sich gerade oder in letzter Zeit beworben haben? Habt ihr Erfolg? Was sind die Gründe, dass es nicht für euch klappt?

     

    Fuer mich ist der Arbeitsmarkt in London oder in UK gesamt, nicht einfacher als in Deutschland, - auch die Bezahlung ist nicht zwingend besser, Urlaub ist in der Regel 5 Tage im Jahr weniger und Kuendigungsfristen kuerzer.

    Irgendwann wirst Du merken, dass in UK, besonders im Raum London, ein stetiges Kommen und Gehen herrscht, man lernt in der Regel immer wieder nette und interessante Menschen kennen, aber der Wegzug ist oft vorprogrammiert, denn irgendwann merkt jeder der nicht gerade sehr hohe Verdienstmoeglichkeiten hat, dass man auch in Deutschland recht gut leben kann, und regelmaessig UK bereisen kann, - ohne dass man sich mit dem unterfinanzierten Gesundheitswesen, dem Pendeln in maroden Vorstadtzuegen und dem ueberzogene Preis-Leistungsverhaeltnis beim Wohnen herumschlagen muss. Und - im Falle der Arbeitslosigkeit gibt's in Deutschland auch bessere Absicherung als die Job-Seeker's Allowance und die Housing Benefits.

    Und, ja, vieles liegt auch an dem nahenden Brexit.    Viele Unternehmen sind vorsichtiger geworden, Leute einzustellen, - dies merke ich in meiner Branche deutlich.

    Abgesehen davon ist UK ein sehr interessantes Land, sowohl geschichtlich als auch von seiner Geographie her, etwa die Kuestenregion, Schottland, etc...   Merkbar deutlich herausragend besser als in Deutschland wuerde ich die Integration sehen, abgesehen von einigen medienbekannten Faellen, scheint die Integration von Menschen aus anderen Kulturen, etwa islamischer Raum, weitaus besser zu funktionieren, als etwa mit den Tuerken in Deutschland.    Vermutlich liegts auch darann, dass Englisch die Weltsprache ist, und die Einwanderung von ausserhalb Europas oft aus Laendern kommt, die durch das Empire in der Vergangenheit bereits von den Briten beeinflusst wurden. 

      

    bearbeitet von Schnapsglas
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    10 hours ago, Schnapsglas said:

    Abgesehen davon ist UK ein sehr interessantes Land, sowohl geschichtlich als auch von seiner Geographie her, etwa die Kuestenregion, Schottland, etc...   Merkbar deutlich herausragend besser als in Deutschland wuerde ich die Integration sehen, abgesehen von einigen medienbekannten Faellen, scheint die Integration von Menschen aus anderen Kulturen, etwa islamischer Raum, weitaus besser zu funktionieren, als etwa mit den Tuerken in Deutschland.    Vermutlich liegts auch darann, dass Englisch die Weltsprache ist, und die Einwanderung von ausserhalb Europas oft aus Laendern kommt, die durch das Empire in der Vergangenheit bereits von den Briten beeinflusst wurden. 

    Das lag sicher auch daran das bis in die 70er die Buerger der ex-Kolonien auch Anspruch auf die Britishe SB hatten bis Anfang der 80er Mrs T dann das einschraenkte. Meine Frau hat noch vor Toresschluss Ihre Urkunde bekommen (fuer wenig Geld) sonst haette sie dann Naturalisation machen muessen.

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      • Danke, sehr hilfreich. Wenn ich das richtig sehe, klappt das ganze nur, wenn sie die Steuern hier in UK zahlt (da HMRC die eligibility bestätigt). Da war letztens mal ein Thread zu, lese ich mir mal durch... Und ja, unseres Wissens bietet die Nursery 30h an - es sei denn sie ändern es noch... viele Grüße, Andre
      • Vielleicht hilft das: http://www.familycorner.co.uk/30-hour-free-childcare-guide-parents Soweit ich das verstanden habe, muss man alle drei Monate nachweisen, dass man noch beschaeftigt ist; man bekommt dann einen code, ueber den die nursery abrechnet. Seid ihr sicher, dass euer Kindergarten 30 Stunden anbietet? Mein Eindruck ist, dass mindestens die Haelfte nicht mitmacht, weil es einfach finanziell nicht mehr tragbar ist. Die 15 Stunden sind schon komplett unterfinanziert, aber bei 30 Stunden koennten die meisten Kindergaerten besser zumachen.   
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