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Überweisung von England nach Deutschland (Pfund in Euro)


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22 Antworten in diesem Thema

#1 Guest_schipfer_*

Guest_schipfer_*
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Geschrieben 30 June 2008 - 10:08

Überweisungen sind ein regelmäßiges Thema. Trotzdem hab ich meine Frage nicht als beantwortet gefunden.
Sollte ich was übersehen haben - so bitte ich um Verzeihung.
Es geht um die Überweisung eines größeren Betrages von UK (Pfund) nach Deutschland (Euro).
Ich höre, es gibt Höchstgrenzen für Beträge, zu denen niedrige Standardgebühren anfallen.
Wer kann mir hier helfen.
Gruss Schi
  • 0

#2 Sabiine

Sabiine

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Geschrieben 30 June 2008 - 10:45

Hi,
ich bin mir nicht sicher, aber bei moneybookers.com steht was darueber. jedesmal erscheint immer eine Zahl, wenn ich was ueberweise. (leider kann ich mich an die zahl nicht erinnern).

http://www.moneybook...elp.pl?s=m_fees
  • 0

#3 lindemaa

lindemaa

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Geschrieben 30 June 2008 - 10:52

Moneybookers: Gerade noch eine Ueberweisung von GB nach D gemacht. Standard-Gebühr: 1.80 EUR; bei beträgen über 350 EUR sind es 3.60 EUR.
(Mein moneybookers-Account läuft in EUR)
  • 0

#4 Guest_schipfer_*

Guest_schipfer_*
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Geschrieben 30 June 2008 - 15:27

.. eine kleine Nachfrage: Wer macht den Tausch von engl.Pfund in Euro?
Welcher Kurs wird genommen.
Mir scheint die Gebühren sind niedrig, der Wechselkurs schlecht. Bei einem grossen Betrag ist das beträchtlich.
Gruss Schi
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#5 Sabiine

Sabiine

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Geschrieben 30 June 2008 - 15:40

Gute und berechtigte Frage (ueber die ich mir leider nie Gedanken gemacht habe).

da ich sonst mit meiner Hausbank 21£ zahlen muss und da ist mir der Wechselkurs doch fast egal (ausserdem, bis ich mich vorher immer informiere und rumfrage...)

aber berichte mal, wuerde mich jetzt nun doch sehr interessieren.
  • 0

#6 Guest_schipfer_*

Guest_schipfer_*
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Geschrieben 02 July 2008 - 20:43

leider keine Antwort bekommen.
Ist ein größerer Betrag, eine Erbe, das von UK nach D transferiert wird. Gebühren sind nicht so ausschlaggebend, sondern der Wechselkurs. Wer weiss da Rat?
  • 0

#7 kaufmann

kaufmann

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Geschrieben 04 July 2008 - 08:26

Überweisungen sind ein regelmäßiges Thema. Trotzdem hab ich meine Frage nicht als beantwortet gefunden.
Sollte ich was übersehen haben - so bitte ich um Verzeihung.
Es geht um die Überweisung eines größeren Betrages von UK (Pfund) nach Deutschland (Euro).
Ich höre, es gibt Höchstgrenzen für Beträge, zu denen niedrige Standardgebühren anfallen.
Wer kann mir hier helfen.
Gruss Schi


Seit dem 28.01.2008 ermöglicht es eine EU-Vereinbarung, dass in Europa im sogenannten SEPA-Bereich (Single Euro Payment Area) Überweisungen kostenlos durchgeführt werden und zwar in unbegrenzter Höhe (war vorher auf € 50,000.00 begrenzt). Deutsche Banken halten sich daran und machen dies bereits.

UK-Banken könnten dies auch, bieten dies jedoch dem Kunden oft nicht an; mit allen möglichen Begründungen und Ausflüchten. Die EU schreibt vor, dass diese Regelung spätestens bis zum 01. November 2009 in nationales Recht umgesetzt werden muss; da lässt man sich in UK halt Zeit.

Um Dein Vorhaben auf die kostengünstigste Art abzuwickeln, musst Du also zwei Dinge tun :

A) Frage Deine UK-Bank, ob sie jetzt schon am SEPA-Verfahren teilnimmt. Wenn nicht, suche eine, die das tut. Hilfreich kann auch sein, wenn Du Deine Bank in Deutschland nach deren Korrespondenzbank in UK fragst; die Bank in D kann da schon ein bisschen Druck ausüben.

B) Voraussetzung bei diesem Verfahren ist, dass die Überweisung in € erfolgt (muss ja sowieso umgewechselt werden, ob in D oder UK ist egal). Da musst Du halt sehen, wer Dir für das Pudding-GBP (Währungsverlust gegenüber dem € schon knapp 20%) am meisten gibt; diese Arbeit kann Dir niemand abnehmen. Ich habe immer von InterCash Ltd. in Croydon, Phone 020-8947-0839 das beste Angebot erhalten; weit besser als von allen Banken. Aber da musst Du selbst sorgfältig sondieren, zumal es um eine grössere Summe geht und da geht es um richtiges Geld; da hast Du recht.
  • 0

#8 RiverTom

RiverTom

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Geschrieben 09 August 2008 - 00:27

Seit dem 28.01.2008 ermöglicht es eine EU-Vereinbarung, dass in Europa im sogenannten SEPA-Bereich (Single Euro Payment Area) Überweisungen kostenlos durchgeführt werden und zwar in unbegrenzter Höhe (war vorher auf € 50,000.00 begrenzt). Deutsche Banken halten sich daran und machen dies bereits.

UK-Banken könnten dies auch, bieten dies jedoch dem Kunden oft nicht an; mit allen möglichen Begründungen und Ausflüchten. Die EU schreibt vor, dass diese Regelung spätestens bis zum 01. November 2009 in nationales Recht umgesetzt werden muss; da lässt man sich in UK halt Zeit.

Um Dein Vorhaben auf die kostengünstigste Art abzuwickeln, musst Du also zwei Dinge tun :

A) Frage Deine UK-Bank, ob sie jetzt schon am SEPA-Verfahren teilnimmt. Wenn nicht, suche eine, die das tut. Hilfreich kann auch sein, wenn Du Deine Bank in Deutschland nach deren Korrespondenzbank in UK fragst; die Bank in D kann da schon ein bisschen Druck ausüben.

B) Voraussetzung bei diesem Verfahren ist, dass die Überweisung in € erfolgt (muss ja sowieso umgewechselt werden, ob in D oder UK ist egal). Da musst Du halt sehen, wer Dir für das Pudding-GBP (Währungsverlust gegenüber dem € schon knapp 20%) am meisten gibt; diese Arbeit kann Dir niemand abnehmen. Ich habe immer von InterCash Ltd. in Croydon, Phone 020-8947-0839 das beste Angebot erhalten; weit besser als von allen Banken. Aber da musst Du selbst sorgfältig sondieren, zumal es um eine grössere Summe geht und da geht es um richtiges Geld; da hast Du recht.


Und wie überweise ich aus UK Euro nach Deutschland? Mein Konto bei HSBC wird ja in Pfund geführt. Wie kann ich also Euro überweisen? Kannst du mir das bitte etwas genauer erklären, ich wäre nämlich unheimlich dankbar, wenn ich um die ständigen 9 Pfund Gebühren rum käme...

Gruß Tom
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#9 Suseschwester

Suseschwester

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Geschrieben 09 August 2008 - 08:48

[quote author=RiverTom link=topic=24263.msg255826#msg255826 date=1218241651]
[quote author=kaufmann link=topic=24263.msg249056#msg249056 date=1215159977]

A) Frage Deine UK-Bank, ob sie jetzt schon am SEPA-Verfahren teilnimmt. Wenn nicht, suche eine, die das tut.

Und wie überweise ich aus UK Euro nach Deutschland? Mein Konto bei HSBC wird ja in Pfund geführt. Wie kann ich also Euro überweisen? Kannst du mir das bitte etwas genauer erklären, ich wäre nämlich unheimlich dankbar, wenn ich um die ständigen 9 Pfund Gebühren rum käme...

[/quote]

1 Frage & 1 Antwort:

1. Kennt jemand eine Bank, die bereits jetzt am SEPA Verfahren teilnimmt??

2. Um auf die Alte zu überweisen (also ich hab NatWest Telefon Banking) ruf ich an, lasse mich mit der Abteilung für internationale Transfers verbinden. Du brauchst den IBAN code für das Empfängerkonto + die normalen Kontodetails. Frag nach den diversen Ueberweisungsmöglichkeiten und deren genauen Kosten. Man wird versuchen, dir das teuerste Verfahren zu verkaufen. Don't, es lohnt sich nicht. Sie werden dir sagen, dass es mindestens eine Woche dauert, bis das Geld ankommt, das stimmt aber in aller Regel nicht & geht viel schneller. Du bekommst hinterher einen Brief mit genauem Umrechnungskurs etc als Bestätigung zugeschickt.

Die Alternative ist Paypal. Das hab ich bis jetzt benutzt, um z.B. meiner Schwester meinen Anteil and Gemeinschaftsgeschenken in D und sowas zurückzuzahlen. Die fangen jetzt aber auch an, Gebühren zu nehmen und ich bin nicht sicher, dass sich das dann noch lohnt.

Wie man regelmässige Rechnungen in D von hier aus kostengünstig begleichen kann (Hypothek, Versicherungen usw) ist mir auch nach 15 Jahren noch schleierhaft.
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#10 Wild boy

Wild boy

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Geschrieben 09 August 2008 - 09:23

@ shipfer: bin auch bei HSBC.
Die bieten ja an:
http://www.hsbc.co.u...F4Zin:12ntf0lqs

Schau mal dann unter A Fixed Term Deposit Account könnte evtl. interessant sein es gibt dort "minimum time is one week". In der Zeit überweist man und schließt dann wieder den account...

Oder evtl. das off shore Konto bei der HSBC.
Bin kein Banker, lasse dir das doch einfach mal dort direkt erklären.
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#11 Guest_mysteryland_*

Guest_mysteryland_*
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Geschrieben 09 August 2008 - 11:17

Ich hab ja nun von Banken etc. überhaupt keine Ahnung, aber ne Freundin von mir lebt in Las Vegas und die hatte mal von dort ein ähnliches Problem und hat einfach ne Einzugsermächtigung erteilt. Der jenige in Deutschland ist dann damit zu seiner Bank und hat das einfach von ihrem Konto einziehen lassen - einmalig. Das hatte gut geklappt. Wie das mit den Gebühren dort war, weiß ich nicht genau, aber es war in ihrem Fall die günstigste Variante.
  • 0

#12 RiverTom

RiverTom

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Geschrieben 09 August 2008 - 12:56

@ shipfer: bin auch bei HSBC.
Die bieten ja an:
http://www.hsbc.co.u...F4Zin:12ntf0lqs

Schau mal dann unter A Fixed Term Deposit Account könnte evtl. interessant sein es gibt dort "minimum time is one week". In der Zeit überweist man und schließt dann wieder den account...

Oder evtl. das off shore Konto bei der HSBC.
Bin kein Banker, lasse dir das doch einfach mal dort direkt erklären.


HSBC verlangt aber dann die £9 Gebuehren fuer eine Ueberweisung von meinem in Pound Sterling gefuerten Konto zu dem innerhalb der gleichen Bank liegenden Eurokonto. Also die gleiche Situation wie bei einer normalen Ueberweisung nach Deutschland. Ich dachte halt es gibt einen Weg um die Gebuehren herum und der Beitrag wo ich die Frage angehaengt hatte, klang eben so, als haette die Person eine entsprechende Loesung.

:icon_jaklar:
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#13 kaufmann

kaufmann

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Geschrieben 09 August 2008 - 15:09


Seit dem 28.01.2008 ermöglicht es eine EU-Vereinbarung, dass in Europa im sogenannten SEPA-Bereich (Single Euro Payment Area) Überweisungen kostenlos durchgeführt werden und zwar in unbegrenzter Höhe (war vorher auf € 50,000.00 begrenzt). Deutsche Banken halten sich daran und machen dies bereits.

UK-Banken könnten dies auch, bieten dies jedoch dem Kunden oft nicht an; mit allen möglichen Begründungen und Ausflüchten. Die EU schreibt vor, dass diese Regelung spätestens bis zum 01. November 2009 in nationales Recht umgesetzt werden muss; da lässt man sich in UK halt Zeit.

Um Dein Vorhaben auf die kostengünstigste Art abzuwickeln, musst Du also zwei Dinge tun :

A) Frage Deine UK-Bank, ob sie jetzt schon am SEPA-Verfahren teilnimmt. Wenn nicht, suche eine, die das tut. Hilfreich kann auch sein, wenn Du Deine Bank in Deutschland nach deren Korrespondenzbank in UK fragst; die Bank in D kann da schon ein bisschen Druck ausüben.

B) Voraussetzung bei diesem Verfahren ist, dass die Überweisung in € erfolgt (muss ja sowieso umgewechselt werden, ob in D oder UK ist egal). Da musst Du halt sehen, wer Dir für das Pudding-GBP (Währungsverlust gegenüber dem € schon knapp 20%) am meisten gibt; diese Arbeit kann Dir niemand abnehmen. Ich habe immer von InterCash Ltd. in Croydon, Phone 020-8947-0839 das beste Angebot erhalten; weit besser als von allen Banken. Aber da musst Du selbst sorgfältig sondieren, zumal es um eine grössere Summe geht und da geht es um richtiges Geld; da hast Du recht.


Und wie überweise ich aus UK Euro nach Deutschland? Mein Konto bei HSBC wird ja in Pfund geführt. Wie kann ich also Euro überweisen? Kannst du mir das bitte etwas genauer erklären, ich wäre nämlich unheimlich dankbar, wenn ich um die ständigen 9 Pfund Gebühren rum käme...

Gruß Tom


Also, ich gehe mal davon aus, dass es sich um einen einmalige Überweisung eines grösseren Betrags handelt, wie Du eingangs geschrieben hast.

Wie schon erwähnt, musst Du zunächst mal sehen, dass Du möglichst viele Euros für Deine Pfund erhältst. Am meisten bekommst Du, wenn Du von der Bayswater Road kommend, den Queensway runtergehst. Im ersten Drittel des Queensway, auf der linken Seite ist so eine Art Mall mit vielen kleinen Buden und Geschäften (ich glaube, es nennt sich Queensway Market; ich hab's vergessen, bin momentan in Frankfurt). Da ist gleich am Eingang eine Wechselstube; sieht man von aussen nicht. Da habe ich immer den besten Kurs bekommen (ich habe mal flächendeckend halb London gecheckt). Die einzige Stelle, die da mithalten konnte, ist wie schon erwähnt, Intercash Ltd. (siehe oben); die haben auch eine Zweigstelle in Wimbledon, 16 St. Georges Road, (im Kaufhaus "Ely's" im 2. Stock).

Je nach Betrag kann das schon mehrere hundert Pfund ausmachen, die Du da im Vergleich zu den Banken sparst.

Wenn Du das erledigt hast, rufst Du Deine (Empfänger)Bank in D an und fragst sie nach deren Korrespondenzbank in London. Teile denen mit, was Du vorhast und frage nach dem kostengünstigsten Weg. Das gleiche fragst Du Deine Hausbank in London.

Nochmals : Die Überweisung selbst muss völlig kostenlos sein (früher war das mal gestaffelt, € 5.000, dann 12.500, zuletzt 50.000. Jetzt ist die Höhe unbegrenzt). Das einzige, was sie verlangen können, ist eine Gebühr, weil Du bei der Korrespondenzbank kein bzw. bei Deiner ein Pfund-Konto hast. Wie die das machen, kannst Du ihnen überlassen. Da nimmst Du halt die preisgünstigere Version.

Wenn Du vorher gut gewechselt hast, fällt eine solche Gebühr überhaupt nicht ins Gewicht. Die bezahlst Du halt.

Wenn Du das öfter machst, eröffnest Du halt ein €-Konto.

Die allerbeste und preisgünstigste Art ist natürlich, das (Bar)Geld einstecken und beim nächsten Flug nach D mitnehmen. So mach ich das meistens (umgekehrt, € nach UK). Ich kann da natürlich leicht reden, weil ich immer zwischen London und Frankfurt hin-und-her fliege.
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#14 RiverTom

RiverTom

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Geschrieben 09 August 2008 - 16:03

@Kaufmann

Danke fuer deine Tipps. Leider gab es hier ein kleines Missverstaendnis. Ich ueberweise momentan monatlich einen gewissen Betrag von HSBC Passport Account zu meinem Konto bei der DKB in Deutschland und werde jedes Mal um saftige £9 geprellt, fuer die ich keinerlei Verstaendnis habe. Ich versuche nun einen Weg zu finden, diese Gebuehrenfalle zu umgehen, deshalb meine Frage.

Der Tipp mit dem Eurokonto funktioniert eben nicht, weil HSBC fuer die Ueberweisung aufs Eurokonto immer noch die £9 Gebuehren verlangen wuerde, auch wenn das Eurokonto in der gleichen Bank in UK gefuert wird.
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#15 Elch

Elch

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Geschrieben 09 August 2008 - 16:57

@Kaufmann

Danke fuer deine Tipps. Leider gab es hier ein kleines Missverstaendnis. Ich ueberweise momentan monatlich einen gewissen Betrag von HSBC Passport Account zu meinem Konto bei der DKB in Deutschland und werde jedes Mal um saftige £9 geprellt, fuer die ich keinerlei Verstaendnis habe. Ich versuche nun einen Weg zu finden, diese Gebuehrenfalle zu umgehen, deshalb meine Frage.

Der Tipp mit dem Eurokonto funktioniert eben nicht, weil HSBC fuer die Ueberweisung aufs Eurokonto immer noch die £9 Gebuehren verlangen wuerde, auch wenn das Eurokonto in der gleichen Bank in UK gefuert wird.


Waere vielleicht http://www.moneybookers.com eine Alternative? Das ist zwar auch nicht ganz kostenlos, aber ich denke immer noch guenstiger als die £9 bei HSBC.
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#16 tbc

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Geschrieben 09 August 2008 - 17:46

@Kaufmann

Danke fuer deine Tipps. Leider gab es hier ein kleines Missverstaendnis. Ich ueberweise momentan monatlich einen gewissen Betrag von HSBC Passport Account zu meinem Konto bei der DKB in Deutschland und werde jedes Mal um saftige £9 geprellt, fuer die ich keinerlei Verstaendnis habe. Ich versuche nun einen Weg zu finden, diese Gebuehrenfalle zu umgehen, deshalb meine Frage.

Der Tipp mit dem Eurokonto funktioniert eben nicht, weil HSBC fuer die Ueberweisung aufs Eurokonto immer noch die £9 Gebuehren verlangen wuerde, auch wenn das Eurokonto in der gleichen Bank in UK gefuert wird.


dass du hier eine bank finden wirst, die weder gebühren für auslandsüberweisung oder £/euro umtausch in irgendeiner weise verlangt, das wage ich zu bezweifeln.
überweise einfach seltener, nehm deine £ in bar mit wenn du mal zwischenzeitlich nach deutschland fliegen solltest und tausche/zahle vor ort ein.
dann prüfe mal ob dein passport account noch die beste option für dich ist und ob du nicht lieber zum 'normalen' bank account der hsbc wechselst, weil gebührenfrei...oder such mal weiter im forum (moneybookers, wie oben schon erwähnt)...und denk auch ein bisschen an das wohl der banken, wollen ja auch von etwas leben ;)

@kaufmann: ich denke mal, dass die von dir angesprochenen wechselstuben nur bar tauschen? ich könnte mir vorstellen, dass dies bei einem hohen betrag etwas ungeeignet ist.
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#17 kaufmann

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Geschrieben 09 August 2008 - 17:59

@Kaufmann

Danke fuer deine Tipps. Leider gab es hier ein kleines Missverstaendnis. Ich ueberweise momentan monatlich einen gewissen Betrag von HSBC Passport Account zu meinem Konto bei der DKB in Deutschland und werde jedes Mal um saftige £9 geprellt, fuer die ich keinerlei Verstaendnis habe. Ich versuche nun einen Weg zu finden, diese Gebuehrenfalle zu umgehen, deshalb meine Frage.

Der Tipp mit dem Eurokonto funktioniert eben nicht, weil HSBC fuer die Ueberweisung aufs Eurokonto immer noch die £9 Gebuehren verlangen wuerde, auch wenn das Eurokonto in der gleichen Bank in UK gefuert wird.


Ja, ich sehe es gerade; meine Antwort betraf das Problem des Thread-Eröffners, Schipfer. Entschuldigung; ich habe ihn mit Dir verwechselt.

Du darfst natürlich nicht Deiner Bank den Auftrag geben, von Deinem Pfund-Konto monatlich einen Betrag nach D zu überweisen. Da genehmigt sich die UK-Bank erstmal einen stolzen Umrechnungskurs, das ist ja klar.
Du solltest den erforderlichen GBP-Betrag vorher in bar abheben und wie oben geschildert umtauschen. Dann zahlst Du den Betrag in € auf Dein €-Konto in UK ein und veranlasst die Überweisung nach D auf Dein €-Konto in D. Das ist zwar ein bisschen umständlich, bringt Dir aber bares Geld und das läppert sich im Lauf der Zeit.

Lt. EU-Vereinbarung von diesem Januar sollte dieser Vorgang von beiden Banken, in UK wie in D, völlig kostenlos abgewickelt werden. Diese GBP 9 müssten ein Verstoss gegen EU-Recht sein. Offensichtlich wurde diese Regelung von GB, wie manch andere Dinge auch, noch nicht in nationales Recht umgesetzt und die UK-Banken kommen bis dahin damit durch.

Ich bin ja noch ein paar Tage in Frankfurt. Wenn ich hier aus dem Fenster schaue, sehe ich die Europäische Zentralbank vor mir. Da haben wir ja den richtigen Gesprächspartner; das interessiert mich selbst und ich werde das am Montag mal checken.
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#18 kaufmann

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Geschrieben 09 August 2008 - 18:24

[quote author=tatso link=topic=24263.msg255900#msg255900 date=1218304015]
[/quote]

@kaufmann: ich denke mal, dass die von dir angesprochenen wechselstuben nur bar tauschen? ich könnte mir vorstellen, dass dies bei einem hohen betrag etwas ungeeignet ist.
[/quote]

Ja, das stimmt, die tauschen nur Bargeld. Du hast recht, bei einer grösseren Summe muss man halt abwägen, ob man's macht (evtl. in Etappen tauschen). Der Gewinn im Vergleich zu Banken ist allerdings erheblich; gerade bei grossen Beträgen.
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#19 kaufmann

kaufmann

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Geschrieben 11 August 2008 - 10:37


@Kaufmann

Danke fuer deine Tipps. Leider gab es hier ein kleines Missverstaendnis. Ich ueberweise momentan monatlich einen gewissen Betrag von HSBC Passport Account zu meinem Konto bei der DKB in Deutschland und werde jedes Mal um saftige £9 geprellt, fuer die ich keinerlei Verstaendnis habe. Ich versuche nun einen Weg zu finden, diese Gebuehrenfalle zu umgehen, deshalb meine Frage.

Der Tipp mit dem Eurokonto funktioniert eben nicht, weil HSBC fuer die Ueberweisung aufs Eurokonto immer noch die £9 Gebuehren verlangen wuerde, auch wenn das Eurokonto in der gleichen Bank in UK gefuert wird.


Ja, ich sehe es gerade; meine Antwort betraf das Problem des Thread-Eröffners, Schipfer. Entschuldigung; ich habe ihn mit Dir verwechselt.

Du darfst natürlich nicht Deiner Bank den Auftrag geben, von Deinem Pfund-Konto monatlich einen Betrag nach D zu überweisen. Da genehmigt sich die UK-Bank erstmal einen stolzen Umrechnungskurs, das ist ja klar.
Du solltest den erforderlichen GBP-Betrag vorher in bar abheben und wie oben geschildert umtauschen. Dann zahlst Du den Betrag in € auf Dein €-Konto in UK ein und veranlasst die Überweisung nach D auf Dein €-Konto in D. Das ist zwar ein bisschen umständlich, bringt Dir aber bares Geld und das läppert sich im Lauf der Zeit.

Lt. EU-Vereinbarung von diesem Januar sollte dieser Vorgang von beiden Banken, in UK wie in D, völlig kostenlos abgewickelt werden. Diese GBP 9 müssten ein Verstoss gegen EU-Recht sein. Offensichtlich wurde diese Regelung von GB, wie manch andere Dinge auch, noch nicht in nationales Recht umgesetzt und die UK-Banken kommen bis dahin damit durch.

Ich bin ja noch ein paar Tage in Frankfurt. Wenn ich hier aus dem Fenster schaue, sehe ich die Europäische Zentralbank vor mir. Da haben wir ja den richtigen Gesprächspartner; das interessiert mich selbst und ich werde das am Montag mal checken.


So, ein Gruss von der EZB und der Bundesbank. So sieht`s aus :

A) Wenn eine €-Überweisung von einem €-Konto auf ein anderes €-Konto innerhalb der EU vorgenommen wird, müssen die beteiligten Banken diese Überweisung als Inlandsüberweisung betrachten (was in D abgesehen von den normalen Kontoführungsgebühren kostenlos ist). Dies gilt bis zu einem Betrag von € 50.000,00 und ist eine EU-Bestimmung. Voraussetzung ist, dass der Kunde die IBAN und BIC Nr. angibt und das entsprechende Formular ausfüllt bzw. online abwickelt.
Wird ein höherer Betrag überwiesen (Grenze nach oben offen) halten sich die meisten deutschen Banken auch dann an obige Regelung und berechnen keine Gebühren mehr; dazu sind sie aber nicht verpflichtet. Sie greifen damit schon einer EU-Absicht vor, die erreicht werden soll (das habe ich auch getan, weil ich dachte, dass es schon soweit wäre; ist zwar in D schon üblich; aber keine Verpflichtung; da muss ich meinen vorherigen Beitrag dementsprechend korrigieren).

B) Jetzt kommt der Sonderfall UK :

Auch UK müsste Deine €-Überweisung nach D (obige Details vorausgesetzt) wie oben abwickeln; d. h. einer Inlandsüberweisung gleichstellen. Eine Inlandsüberweisung innerhalb UK ist aber eine GBP-Überweisung. Wenn es sich aber um €  handelt, wird das als Fremdwährungsgeschäft betrachtet und die UK-Banken haben das Recht, eine Gebühr dafür zu verlangen (auch wenn die €-Überweisung von London nach Birmingham ginge). Bei dieser Gebührengestaltung sind die Banken frei und nach Meinung meines Gesprächspartners bist Du mit GBP 9,00 noch ganz gut bedient.

Ein Ausweg wäre nur, evtl. über Western Union, Moneybookers etc. zu überprüfen, ob deren Gebühren darunter liegen; bzw. wie erwähnt, das Geld in bar bei Besuchen nach D einfach mitzunehmen und in D einzuzahlen.
  • 0

#20 RiverTom

RiverTom

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Geschrieben 12 August 2008 - 23:34

So, ein Gruss von der EZB und der Bundesbank. So sieht`s aus :

A) Wenn eine €-Überweisung von einem €-Konto auf ein anderes €-Konto innerhalb der EU vorgenommen wird, müssen die beteiligten Banken diese Überweisung als Inlandsüberweisung betrachten (was in D abgesehen von den normalen Kontoführungsgebühren kostenlos ist). Dies gilt bis zu einem Betrag von € 50.000,00 und ist eine EU-Bestimmung. Voraussetzung ist, dass der Kunde die IBAN und BIC Nr. angibt und das entsprechende Formular ausfüllt bzw. online abwickelt.
Wird ein höherer Betrag überwiesen (Grenze nach oben offen) halten sich die meisten deutschen Banken auch dann an obige Regelung und berechnen keine Gebühren mehr; dazu sind sie aber nicht verpflichtet. Sie greifen damit schon einer EU-Absicht vor, die erreicht werden soll (das habe ich auch getan, weil ich dachte, dass es schon soweit wäre; ist zwar in D schon üblich; aber keine Verpflichtung; da muss ich meinen vorherigen Beitrag dementsprechend korrigieren).

B) Jetzt kommt der Sonderfall UK :

Auch UK müsste Deine €-Überweisung nach D (obige Details vorausgesetzt) wie oben abwickeln; d. h. einer Inlandsüberweisung gleichstellen. Eine Inlandsüberweisung innerhalb UK ist aber eine GBP-Überweisung. Wenn es sich aber um €  handelt, wird das als Fremdwährungsgeschäft betrachtet und die UK-Banken haben das Recht, eine Gebühr dafür zu verlangen (auch wenn die €-Überweisung von London nach Birmingham ginge). Bei dieser Gebührengestaltung sind die Banken frei und nach Meinung meines Gesprächspartners bist Du mit GBP 9,00 noch ganz gut bedient.

Ein Ausweg wäre nur, evtl. über Western Union, Moneybookers etc. zu überprüfen, ob deren Gebühren darunter liegen; bzw. wie erwähnt, das Geld in bar bei Besuchen nach D einfach mitzunehmen und in D einzuzahlen.


Ich war heute bei meiner localen branch um mein Passport Konto in ein "normales" Bankkonto umzuwandeln. Erste Überraschung, wenn ich kein Problem damit habe auf mein Guthaben keine Zinsen zu kriegen, kostet mich der reguläre Account keine Gebühren mehr. Ich habe auch festlegen können, dass das Konto eine Kontoüberziehung auf gar keinen Fall zulässt, so dass ich keinerlei Gebühren zahlen müsste, für eine eventuelle unerlaubte Kontoüberziehung. Das ist die gute Seite meines Erlebnisses mit HSBC heute.

Dann kam ich noch mal auf die GBP 9,00 Gebühren für Überweisungen nach Deutschland zu sprechen. Ich berichtete der Dame von deiner in Erfahrung gebrachten Auskunft und von dem, was ich auf der Website der EU gelesen hatte (ich hätte einen Ausdruck mitnehmen sollen, hmpf.). Ich sagte ihr, dass die einzige Aktion für die HBSC von mir eine Gebühr verlangen dürfe, wäre der exchange von GBP zu EUR. Aber die Überweisung an sich ist nach dem Umtausch als eine EU-Überweisung zu sehen und damit kostenlos, weil gleich wie landesinnere Überweisung. Da erzählt mir die Dame doch tatsächlich, dass UK kein EU Mitglied wäre und diese Regelungen damit für sie nicht gültig wären. Ich fragte dann mal so zum Spaß, was denn die Gebühren wären, wenn man mir nur den Umtausch des Geldes mit Gebühren belegen würde und sie meinte die Gebühren wären gleich NULL. Ich wies dann darauf hin, dass UK sehr wohl ein EU-Mitglied sei, worauf man mir sagte, dass es ja wohl eindeutig sei, dass die GBP 9,00 Gebühr legal und in Ordnung wäre, denn sonst dürfte man diese ja nicht von mir verlangen.  ...... Verstehe ich richtig? Weil es zugelassen wird, muss es ja legal sein? Was ist denn das für eine fachkundige Begründung? Naja, bis zu dem Punkt konnte ich noch professionel freundlich bleiben und dann habe ich mich schnell verabschiedet, bevor mir der Kragen platzt.

Nach diesem Gespräch bin ich mir nun noch sicherer, dass die GBP 9,00 Gebühr nicht legal ist. Was kann ich nun tun?

Gruß Tom
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