Schnapsglas

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  1. Ich habe gerade den Artikel auf n-tv gelesen: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-eiserne-Kanzlerin-sagt-May-den-Kampf-an-article19812739.html Lustig wird das nicht, weile beide Damen hier Kapital schlagen wollen und koennen, und man als Deutscher hier leicht zwischen zwei Stuehlen sitzen kann...... Generell sollte sich der Rest der EU dann auch klar werden, ob sie nicht den Artil 50 so abaendern, dass die Rechte bestehender EU Staatsbuerger bei Austritt eines EU Landes zu bisherigen Bedingungen gesichert werden sollen..... Der Rest der 27 kann dies ja ohne UK entscheiden. Sinnvoll waere es.
  2. https://www.welt.de/wirtschaft/article164044522/Wie-London-EU-Auslaender-vom-Aufenthaltsantrag-abhaelt.html Wie London EU Auslaender vom Aufenthaltsantrag abhaelt. - interessanter Artikel. Man muss ja keinen Antrag stellen, zumindest derzeit nicht. Was nach dem Brexit kommt weis man nicht, oder man kennt nur die Unsicherheit.
  3. Ich wuerde auch abwarten, und es eher positiv sehen. Die Maerkte haben ja auch bereits positiv reagiert, DAX, Euro, etc... ging alles hoch. Wird es Macron in Frankreich, ist es auf jedenfall ein Plus fuer ein gemeinsames Europa, zumindest was den Rest der EU ohne UK betrifft. Dann waere ein Wegzug von UK in Richtung Rest der EU auf jeden fall ein Gewinn und eine leichtere Entscheidung. Ich denke die Chancen stehen eher auf Macron als auf Le Pen. Diejenigen die in der bisherigen Wahl nicht Le Pen gewaehlt hatten duerften sich diesmal eher fuer Macron entscheiden, ganz einfach um Le Pen zu verhindern.
  4. Haette das Unterhaus derzeit ueberhaupt eine geschlossene Mehrheit fuer den Brexit? Vieviele Conservative MPs gibt's im Unterhaus eigentlich die noch Remainers sind? Ja fuer May kann der Schuss nach hinten losgehen, auch wenn sie die Wahl gewinnt, und UK per Hard-Brexit aus der EU fuehrt. Schaedigt sie die Wirtschaft, etwa durch mangelnden Marktzugang zu der EU, bekommt sie sicher auch dementsprechenden Aerger... Zudem wird es ihr genauso wie Tsipras in Griechenland gehen, also erstmal noch Referendum abhalten, und am Ende dann doch das umsetzen wollen, was die EU will. UK wuerde noch seine Verbindlichkeiten an die EU zahlen muessen, und dann fuer den Marktzugang, auch EU Gesetze umsetzen muessen wenn es auf dem gemeinsamen Markt wirtschaft treiben will, - aber nichtmehr mitreden koennen. Die Neuwahl bringt ihr gegenueber der EU nichts, gewinnt sie etwas mehr Sitze im Unterhaus, ist sie vielleicht in UK sicherer im Sattel. Der Steuerzahler muss den Unsinn dieser Wahl mitfinanzieren.
  5. Was mich sehr ueberraschte, ist dass der Pfund deutlich zugelegt hat. Nur wird die Wahl nur fuer May Gewissheit in der Frage der Festigkeit in der Regierung und der Legitimisierung des Brexit bringen, aber nicht Klarheit schaffen, wie die Brexit-Verhandlungen laufen koennen oder nicht. Geht der Pfund deutlich ueber die 1.20 wuerde ich es fuer interessant halten, in Euro umzuwechseln. Auch Le Pen-Frankreich wird aus dem Euro nicht so leicht austreten koennen, und auch ihr populistisches Gelaber umsetzen koennen. Am Ende gibts in Frankreich ja immer noch ein Parlament, und keine Diktatur, und dies gilt auch fuer Le Pen, auch wenn ihr Putin den Wahlkampf zahlt und dies keiner sehen will.
  6. Die Probleme liegen im eigenen Land, sie sind ueber lange Zeit hausgemacht, von Labour sowie den Conservatives. Ueble Infrastruktur, Fehler bei der Privatisierung der Eisenbahnen, zu niedrige Gehaelter um sich Wohnungen und Haeuser leisten zu koennen ( waehrend man fleissig an Superreiche versteigert ) Unterfinanzierung des NHS und des oeffentlichen Schulwesens. Wo man hinsieht, fehlt's eigentlich und stelle ich den zollfreien Marktzugang von Waren und Dienstleistungen in Frage, wird es nicht besser. Die Brexiteers bringen einfache Loesungen, weg von der EU, taking back control, und dem Land geht es ueber Nacht besser. Jeder wird um 10 Jahre juenger, jeder wird das Doppelte auf dem Konto haben, jeder der eine Glatze hat, dem wachsen die Haare nach, - nicht alles exakt so, nur so ist dzt. meine empfundene Tonlage der Versprechen. An der Arbeitslosigkeit liegt's erstmal nicht, das Land hat eine recht hohe Beschaeftigungsrate. Die Polen nehmen den Briten kaum Jobs weg, die soziale Haengematte ist in UK auch sehr grossmaschig genuepft, - also sozialbetrug, oder sonstige benefits misbrauchen ist sicher nicht lukrativ, - es sei denn, man ist krank im Kopf.
  7. Ich kann mit May's belehrender Art nichts anfangen, da ihre Belehrungen offenbar nur bei den Leuten ankommen, die nichts gelernt haben, und diesen Unsinn glauben. "Politics is not a game" wirft sie Sturgeon vor. Nur trifft diese Belehrung einzig auf May zu. Und mit konservativen Werten hat May absolut gar nichts zu tun. Ihre Linie empfinde ich eher populistisch und protektionistisch, teilweise auch rechts angehaucht, zusammen mit etwas kindlichen Vorstellungen. Man fraegt sich heute immer oefter of Politiker auch erwachsene Menschen seien. Auch diese Einstellung "The will of the British people". Es ist eher der Wille der Politiker, zu ruinieren, populismus zu treiben, und die EU zu ruinieren. Frankreich, aehnliches Beispiel.
  8. Ich halte einen Harten Brexit dennoch fuer denkbar. Tritt UK aus der EU aus, und verlagern Banken und andere Firmen ihr Europa-Geschaeft ans Festland, waere das fuer die EU kein Problem. Steuern und Abgaben fliessen an ein anderes EU Land, und die EU muesste UK nicht mit irgendwelchen doofen Deals entgegenkommen. Hat May eine Mehrheit im Unterhaus, kann sie nicht nur eine Bestaetigung fuer ihren Kurs festlegen, auch "Brexit means Brexit" sowie "No Deal is better than a bad deal" kann problemlos durchgezogen werden, alles mit dem Argument des Ausganges der Neuwahl und der derzeit schwachen Oposition. Austerity wird UK noch viel mitmachen muessen, etwa Funding des Schulwesens, NHS, Altenbetreuung, etc...? Und was dann? Council Taxes einfach anheben? Das kann ja noch lustig werden.
  9. Ich wuerde mir wuenschen, dass zumindest Vertreter von Wirtschaft sowie Wissenschaft und Forschung diesmal nicht den Mund halten, und sich positiv zur EU Mitgliedschaft aeussern sollen. Ganz egal, ob es Aussichten auf Erfolg hat oder nicht, hier nun ruhig zu sein, waere ein sehr grosser Fehler.
  10. Die Meinung in UK zum Thema Brexit ist immer noch gespalten. Die Aussage zeigt eher, wie wenig May ihr eigenes Land versteht. Entweder man ist Mitglied der EU oder nicht, irgendwas dazwischen gibt es nicht. Selbst Norwegen oder die Schweiz muessen die Freizuegigkeit akzeptieren. An sonsten ist das offenbar nur politische Taktik, wo die Zeit immer knapper wird und man den Teilen der Conservatives nahe kommt, die einen Hard Brexit wollen. Labour waere intelligent, wenn sie sich von Corbyn trennen wuerden und einen anderen Kandidaten ins Rennen bringen. Da wuerde May dann unruhig werden.
  11. Kann jemand von Euch folgenden Artikel aufrufen: Auf meinem Rechner funktioniert das nicht. http://www.n-tv.de/wirtschaft/Brexit-bremst-die-Wirtschaft-article19795397.html
  12. Haben irgendwelche Gespraeche ueber Freihandelsvertraege, auch inoffiziell, mit Canada oder Australien, Indien, China etc... brauchbare Aussichten und Chancen? Oder ist das eine muehsame Suche und ein muehsames Aufwaermen historischer Kontakte? Hat da jemand eine Einschaetzung?
  13. Wie geht's nun weiter? Artikel 50 ist ausgeloest, der Zeitplan ist festgelegt, aber von Verhandlungen hoere ich absolut nichts. Hat die May-Regierung kein Interesse drann, und will man wirklich den harten Brexit?
  14. was ist "a Full UK Passport" und reicht kein "UK Passport". Ist die Stelle im Regierungsnahen Sicherheitsumfeld bzw. in der Verteidigung? EU Buerger sind ja vom Arbeitsmarkt nicht auszuschliessen, und dies zumindest nicht die naechsten 2 Jahre, oder was noch von dieser Zeit uebrig ist....
  15. Bewerbe Dich doch, und stelle Dich dort als ueberzeugter Brexiteer vor. Erzaehle denen irgendwelche Geschichten, etwa Du hast Deutschland verlassen, weil Du mit der EU nichtmehr klar kommst, und Brexit die einzige Loesung ist, dass UK eine goldene Zukunft hat. Die Brexiteers werden naiv genug sein, Dir zu glauben. :-)