Suseschwester

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  1. Na, dann nehme ich das zum Anlass, um mal wieder meine Theorie von katholische Lebensfreude dank Beichte/Busse anzubringen. Ich bin überzeugt, dass die Tatsache, dass Katholiken, brave jedenfalls, Samstags einem Priester ihre Verfehlungen gestehen und nicht nur von ganz oben verziehen bekommen, sondern auch Busse tun müssen, also eine (milde) Strafe ablegen, psychologisch ganz wunderbar ist. Mir gefällt die Idee, dass Fehlbarkeit zum Programm gehört und dass man, solange man sich des Fehlers bewusst ist und Besserung gelobt/versucht, einem verziehen wird. Ich glaube, dass sich dieser befreiende Ansatz in Lebensfreude ausdrückt. Man sehe sich tief katholische Länder an wie Irland, Italien oder Spanien. Kann sein, dass ich da meinen eigenen Vorurteilen zum Opfer falle, aber mir gefällt das.
  2. Also, meine tief katholische (aber völlig unheilige, atheistische) Erziehung in der tief katholischen Rheinpfalz bitte ich da rauszulassen. Den schweizer Calvin können sie auch behalten, fürchterlich. Ich hab ja Luther, der schliesslich als Mönch mit einer Nonne durchgebrannt ist und dessen 'Warum rülpset und furzet ihr nicht' mein Ahn gerne zitierte, immer für eine ausserordentlich lebensbejaende, unkonventionelle Figur betrachtet. Briten probleme. 'Alle Franzosen sind unhöflich, alle Deutschen hart und kompromisslos... Das muss an denen liegen und kann nichts mit unserer Sichtweise zu tun haben.' Sure
  3. Same here... Ich glaube ja, dass die May solche 'leckt mich' Reden für Vorverhandlungstaktik hält und glaubt, sie demonstriere damit die Stärke der britischen Verhandlungsposition. Nose and face... Die merken nicht mal, dass eine Selbstmorddrohung von der jeder weiss, dass sie nicht durchführbar ist, keine Verhandlungsbasis ist. Oder, die haben inzwischen auch begriffen, wie kurz der Hebel ist, an dem sie sitzen und alles was jetzt öffentlich tönt, ist nichts als eine smoke screen hinter der sie ihr eventualles Nachgeben voebereiten. Möge es ihnen erlauben, in den wirklichen Verhandlungen mit einem 'you know we tried...' klein beizugeben und die Schmerzgrenze so niedrig wie möglich zu halten.
  4. Es bin ja bestimmt ich, aber ich kann auf dem iPad partout nicht finden, wo ich Benachrichtigungen einstellen kann, also z.B ein pop-up für eine neue Nachricht. Ich könnte schwören das war letzte Woche noch da, aber jetzt... Wo muss ich gucken?
  5. Herz, das kommt immer drauf an, was man für Meinungen ablässt. Sagen darfst du alles, blos Zustimmung oder Schulterklopfen wirst du nicht unbedingt dafür bekommen. Wenn dir nicht gefällt, wes Geistes Kinder sich hier tummeln, zwingt dich ja niemand, dich weiterhin hier um Zustimmung zu bemühen.
  6. Naja, das Problem ist, dass das Home Office sich weigert, den NHS als die effektive Krankenversicherung zu betrachten, die er in einem Land, wo sich das Gesundheitssystem nicht über Versicherung finanziert, effektiv darstellt. Ich entnehme dem Artikel, dass diese Haltung per Klage scheinbar beim Europäischen Gerichtshof juristischer Prüfung unterzogen werden soll. Es ging bei der Direktive schliesslich darum, Health Tourism zu vermeiden, was die britische Auslegung gegen Langzeiteinwohner juristisch mehr als dubios macht.
  7. Ist es nicht, aber was es im wahren Leben bedeutet, wird halt erst jetzt wirklich klar. Es gibt mit Sicherheit tausende europäischer Britengattinnen, die hier seit weissnichtwann leben und ihre britischen Kinder grossgezogen haben, ohne je zu arbeiten, je älter desto länger und wahrscheinlicher. Dank der fragwürdigen Auslegung dieser EU Direktive sind die jetzt bald illegal und völlig ohne Chance, daran noch was zu ändern. For all I know haben sie auch die britischen Schwiegereltern zu Tode gepflegt... alles illegal und nicht mehr legitimierbar wenn sich's das Home Office nicht anders überlegt. Da mit 20/20 Hindsight zu fragen und was da neu ist, ist harsch, wenn gerade die Realität einsickert. Weiss jemand, wie das mit den vielen britischen Rentnern in Spanien, Zypern und Frankreich ist? Sind die alle privatversichert? Weiss jemand, wie sich deutsche / andere kontinentale Behörden mit Aufenthaltsgenehmigungen und Einbürgerung von Briten benehmen? Nicht jedes europäische Land erlaubt doppelte Staatsbürgerschaft.
  8. Nee, das wird auch im Artikel in nem Nebensatz erwähnt, Selbstständigkeit verlangt ein zu versteuerndes Mindesteinkommen, irgendwo um die £13k, aber den genauen Satz weiss ich nicht genau.
  9. Neiiin, das ist doch was wir schon die ganze Zeit wissen: Wer ncht oder unterhalb einem bestimmten Level (weiss den jemand genau?) ins System eingezahlt hat, als Carer/Hausfrau, Student, niedrigverdienende/r Selbstständige/r, von der/m wird jetzt verlangt, CHI gehabt zu haben. Warum ist mir erst seit dem Artikel wirklich klar, also dass es wieder mal eine EU Richtlinie ist, die übereifrig und unflexibel angewendet wird, obwohl sie den NHS nicht in Betracht zieht. Low hanging fruit fürs Home Office, um ihre Ablehnquote hochzudrücken.
  10. Sakai, Komako: Es schneit! Übersetzung: Gräfe, Ursula. Beltz Minimax, 4. Aufl. 2015. ISBN: 978-3-407-76128-6. 6.50 EUR. Ab 3 Jahren. Es schneit. Schon am Morgen, als das Kind aufwacht. Und am Mittag, während Mutter und Kind essen. Und auch noch am Abend. Als es endlich aufhört, ist die Welt weiß, still und friedlich. „Mama, jetzt ist es, als wären nur du und ich auf der Welt.“ Mutter und Kind gehen vor dem Schlafengehen noch einmal hinaus, machen Fußstapfen, bauen kleine Schneegespenster. Zufrieden und müde kann das Kind zu Bett gehen, denn am nächsten Tag wird der Vater wieder nach Hause kommen, dessen Flugzeug heute nicht fliegen konnte. Ein Buch mit wenig Text, da sitzt jedes Wort! Ausdrucksstarke, ruhige Bilder, hier passt wirklich alles! Ein ganz wunderbares Buch. (Susanne Lux) Iwamura, Kazuo: Familie Maus im Schnee. ISBN: 978-3-314-10242-4. NordSüd Verlag, 2014. 15.00 EUR. Ab 4 Jahren. Was am Winter so herrlich ist? Der Schnee, natürlich (wenn er denn fällt). Das Schlittenfahren. Selbstverständlich. Bei der kinderreichen Familie Maus genießen gleich mehrere Generationen zusammen diese wunderbaren Dinge, sogar mit selbst gezimmerten Schlitten! Aber eben nicht bloß das. Vielmehr zeigen wohlig warm leuchtende Bilder alle Facetten der unvergleichlichen, typisch winterlichen Gemütlichkeit im Innern der schützenden Mäusehöhle: In dampfenden Töpfen wird gekocht, auf großen Tischen ein eigenes Spiel gebastelt und einfach in Ruhe Zeit miteinander verbracht. Auch das macht den Schneetag so zauberhaft. Und die gereimten Texte, die verzaubern kleine Zuhörer sowieso. Wirklich, wundervoll wohlig, dieses liebevoll gestaltete Bilderbuch. (Fenja Wambold) Stohner, Anu: Aklak, der kleine Eskimo - Das große Rennen um den Eisbärbuckel. Aklak, der kleine Eskimo Bd.1. Mit Illustrationen von Henrike Wilson. ISBN: 978-3-570-17227-8. Cbj, 2015. 12.99 EUR. Ab 6 Jahren. Anu Stohner ist in Helsinki geboren – ob es da so kalt wird wie bei Aklak, dem kleinen Eskimo? Der jedenfalls, gerade mal Erstklässler, muss noch warten bis er in die dritte Klasse kommt bevor er mit dem Schlitten zur Schule fahren darf. Dabei ist sein Schlittenhund Tuktuk sein bester Freund, zusammen mit dem Schneehuhn, dem Schneehasen, der Robbe und dem Wal. Eines Tages erwischen die fiesen Jungs aus der dritten Klasse die Freunde bei etwas Verbotenem – und fordern ein Schlittenrennen. Preis für den Sieger: Aklaks uralte Hundepeitsche, die schon seit Generationen in seiner Familie ist! Aklak ist verzweifelt. Aber seine Freunde und Iklik, das nette Mädchen aus seiner Klasse, überzeugen ihn, dass er mutig an den Start gehen soll. Stohner und Wilson ist hier eine bezaubernde Geschichte gelungen, die sowohl Jungs als auch Mädchen begeistern wird (zum Vorlesen schon ab 5 Jahren). Gut, dass es eine Fortsetzung gibt … (Anja Brauers) Petit, Xavier-Laurent : Steppenwind und Adlerflügel. Winterabenteuer in der Mongolei. Ausgezeichnet mit dem Prix Saint-Exupéry 2003. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2007, Kategorie Kinderbuch. Aus dem Französischen v. Anja Malich. Dtv, 7. Aufl. 2016. ISBN: 978-3-423-71393-1. 6.95 EUR. Ab 10 Jahren. Die 12-jährige Galshan lebt in einer mongolischen Großstadt. Als klar wird, dass die Mutter auf Grund einer problematischen Schwangerschaft die nächsten 6 Monate wird liegend verbringen müssen, beschließen die Eltern, dass Galshan diese Zeit bei ihrem Großvater in der mongolischen Steppe verbringen soll. Der Großvater lebt ganz alleine sehr traditionell mit seinen Tieren in einer Jurte. Galshan fühlt sich zunächst sehr fremd und einsam mit ihrem unzugänglichen, schweigsamen Großvater. Und dann kommt der Winter und mit ihm „Der weiße Tod“, ein schrecklicher Schneesturm, der die beiden von der Außenwelt abschneidet. Galshan muss über sich hinaus wachsen, um ihrer beiden Leben zu retten. Wunderschön erzählt, spannend, packend und toll für Leser ab 10 Jahren. (Susanne Lux)
  11. Gibt's aufm iPad nicht.
  12. Schriftgrösse scheint immer novh etwas random zu sein. Ich hab heute Morgen in meinem Posting im PR Thread ein Stück Text ausgeschnitten und woanders hinkopiert und dann war es mitten mim Text kleiner als der Rest. Das war ein Edit des eingestellten Texts, also benimmt sich die Seite so, dass der Text nicht re-flows, sondern die Schriftgrösse dem verfügbaren Platz angepasst wird, oder? Jedenfalls weird.
  13. Und ob es so viele sind wie die, die im deutschen Osten Flüchtlingsheime anzünden und 'ausländisch' aussehende angreifen und krankenhausreif prügeln, wage ich zu bezweifeln. Im gegensatz zu hier gibt es in Deutschland den Hate Crime nicht mal als legales Konzept eines besonders niedrigen Tatmotivs. So sehr sich die Athmosphäre hier verändert hat, so wie in/um Dresden ist es hier immer noch nicht.
  14. Der Fall Emmy van Deurzen (Niederländerin, seit 35 Jahen hier, verheiratet, berufstätig) zeigt, dass im Home Office Chaos herrscht. Emmys Einbürgerungs antrag wurde abgelehnt, weil sie keine PR Karte hatte da sie IDLR aus den frühen '90gern hatte. Trotz Hilfe von ihrem MP und Nick Clegg wurden ihre Papuere zurückgeschickt und ihr nahegelegt, PR zu machen. Nachdem auch ihr Fall durch die Presse ging, bekam sie vor ein paar Tagen die Staatsbürgerschaft ohne ihren Papierkram nochmal einzuschicken. Das ist der zweite solche 'unbürokratisch' gelöste Fall von dem ich gehört habe. Im Home Office scheinen sie wenig Ahnung auf Sachbearbeiter Level und gleichzeitig auf der oberen Etage Schiss vor dem publizistischen Fallout zu haben. Jedenfalls scheint es, dass der Fall Emmy vD das Problem des pre PR garantierten Status bis zu den Sachbearbeitern durchgeboxt hat und man sich mit einem solchen Dokument jetzt bewerben kann, ohne Angst dass sie nicht wissen was es ist ind einen erstmal ablehnen.
  15. Ich bin seit 24 Jahren hier und hab nie mit dem Home Office Kontakt gehabt. Warum auch.. schön wär's. Wenn man via PR auf Einbürgerung aus ist, braucht man die blöde, neue PR sowieso, da sie frühere Certifications, egal wie legit, scheint's nicht anerkennen. Da kann man so im Recht sein wie man will, Computer says no.
  16. Update für NatWest Kunden; vielleicht ist es ja nur mein Branch, aber ich habe gerade versucht, 5 Jahre Kontoauszüge für 2009-2014 zu bestellen. NatWest stempelt nichts Selbstgedrucktes, da sie nur 6 Monate in der Filiale verifizieren können, daher muss man sowieso schon mal Originalauszüge beantragen. Jetzt weiss ich, dass alles jenseits 5 Jahre vom Tagesdatum brieflich beantragt werden muss. The mind boggles.
  17. Ich sagte doch, dass das nach Brexit (nicht nach Ankündigung von Brexit!) auf uns zu kommt. Im Moment betreffen uns praktisch garkeine Beschränkungen, das gilt aber für 'normale' Einwanderer nicht und solche werden wir nach Brexit sein. Ist doch nicht so schwer. Da macht es für die persönliche Vorplanung u.U. einen Unterschied, ob man sich um Citizenship oder nur PR bemüht, weil es effektive, finanzielle Benachteiligung für nicht-Bürger gibt. Hoffe, das ist jetzt klarer.
  18. Ich hab das Interview heute Morgen gehört und war erstaunt, dass die 'zuviele Ausländer' Parolen nicht von ihm sind, sondern hauptsächlich vom gewerkschafts-hörigen Teil der Partei. Die wiederum laufen kopflos umher auf der Suche nach einer Brise in die sie ihr Mäntelchen hängen können. Einwanderungsbegrenzung at any price scheint da gerade flavour of the month zu sein. Dass es die rechtsaussen gesteuerte Politik ist, scheint den Labour Leuten unbekannt/egal zu sein. Ineffektiv wie er ist, ist mir da ein Corbyn mit Prinzipien wie freedom of movement doch fast lieber.
  19. Du kannst die Vouchers bekommen, aber sie werden nicht von der Steuer abgesetzt. Das funktioniert so, dass der Arbeitgeber den Wert der Vouchers vom Gehalt nominell abzieht, dieser Wert also nicht versteuert wird. Das geht nicht mehr.
  20. Russisch? Que?
  21. Ich hab das vorhin auf dem PR Thread gepostet, weil s mir gerade erst aufgefallen ist: Wenn man als Steuerzahler nur PR hat, dann hat man keinen Anspruch auf irgendwelche Steuererleichterungen (child care vouchers z.B.) oder tax credits, auch kein Kindergeld. Ich hatte einen Kollegen aus Mauritius, für den wir alles mögliche versucht haben, nachdem er endlich PR hatte, aber auf der HMRC Webseite wird ganz klar gemacht, dass nur eingebürgert Ansprüche geltend gemacht werden können. Thought I'd share, wo wir nach Brexit doch sicher anderen Einwanderern gleichgestellt werden.
  22. Bei der Diskussion um PR/Staatsbürgerschaft seieb die Steuerzahler mit Kindern oder Leute, die sonstige tax credits bekommen, etc. darauf hingewiesen, dass die einem mit nur PR nicht zustehen, nicht mal Childcare vouchers oder das Bike scheme der Firma, schlichtweg keinerlei Steuererleichterungen. Ich hab das bei meinem mauritianischen Kollegen damals miterlebt. Das kann ganz heftige Auswirkungen auf den Lebensunterhalt, vor allem lin London! haben. Worth a thought.
  23. Ehrlichgesagt, denke ich, dass man kaum falsch liegt, wenn man sich generelle Einwanderungs/PR Bedingungen für Nichteuropäer ansieht und sich einfach mal danach richtet. Mehr als das wird'ss nicht werden, es sei denn, es wird generell schwieriger gemacht. Ich denke mal, es wird für unsereinen blos keine Extrawurst mehr geben.
  24. Solange sie hier keine Steuern zahlt und/oder Sozialabgaben, muss sie sich hier privat versichern (google: comprehensive health insurance). Dann mindestens 5 Jahre hierbleiben. Letzteres kann sich aber mit Brexit in 2 Jahren verlängern.
  25. Geht. Wie gegeben so genommen