Lasse

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  1. Da wir uns ja hier vom Thema inzwischen immer weiter zu entfernen, erlaube ich mir zu erwaehnen, dass Peterborough seit dem 1. Jahrhundert durchgehend besiedelt war und mit Flag Fen eine der bedeutendsten bronzezeitlichen Siedlungen ganz Europas aufweist. Ob eine Stadt als new town bezeichnet wird, haengt aber vor allem davon ab, ob sie mal in einem entsprechenden Programm aufgenommen war und dadurch eine erhebliche Vergroesserung erfuhr. Betjeman stimmt mir ja im Falle von Slough allemal zu. Glaub mir, die Argumente zu Erreichbarkeit und ameneties habe ich in den drei Jahren bis zum Erbrechen gehoert. Aendert nichts daran, dass ich mir vorkam wie lebendig begraben.
  2. Ich glaube, die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte und ist vor allem von Deinen Vorstellungen und Erwartungen abhaengig.- Schnapsglas hat Recht damit, auf die grosse Unsicherheit bezueglich des Artikel 50 hinzuweisen. Du scheinst, wie einige schon angedeutet haben, sehr blauaeugig - wenn Du "alle anderen Laender abgecheckt" hast, ist es schon etwas seltsam, dass Du auf eines mit momentan grosser politischer Unsicherheit ausgesucht hast und wirklich ganz beim Urschleim anfaengst, obwohl alle Deine Fragen nach wenigen Sekunden Google beantwortet werden. Persoenlich wuerde ich nie wieder in eine new town wie Slough ziehen, da gehe ich mit Schnapsglas absolut d'accord. Ich habe drei Jahre in einer vergleichbaren Stadt gewohnt, und fuer mich war es die Hoelle auf Erden. Es gab aber durchaus Leute, die aus Deutschland direkt nach der Schule dorthingekommen waren und die nichts besseres kannten - denen schien die Seelenlosigkeit und kulturelle Wuestenlandschaft dieser Schlafstaedte nichts auszumachen. Im Sinne einer durchgeplanten Karriere, in bei der man sich voellig klar darueber ist, dass so eine Stadt nur eine erste Stufe ist, kann das eventuell auch Sinn machen, aber den Luxus durchgeplanter Karrieren haben Leute ohne Qualifikationen in der Regel nicht, und die jobs, auf die Du Dein Augenmerk legen musst, eignen sich dafuer auch nicht. Wenn Du den Aufenthalt nur im Sinne von "work and travel" zum Verbessern der Englischkenntnisse und Sammeln von Berufs- und Lebenserfahrung suchst - mit anderen Worten, darauf eingestellt bist, dass es sein kann, dass der Aufenthalt evtl. aufgrund geaenderter Bestimmungen im Auslaenderrecht nicht dauerhaft sein koennte -, kann dieses Damoklesschwert aber meines Erachtens vernachlaessigt werden. £18.5k pa ist auch im Norden Englands kein Job, mit dem Du unbeschwert leben kannst - stell Dich darauf ein, dass 20 £ im Monat fuer Internet und Onlineaktivitaeten, geschweige denn Unterhalt eines Autos (ob Links- oder Rechtslinker) auesserst schwierig zu bestreiten sein werden. Ohne Qualifikation, und vor allem, ohne relevante Erfahrung, duerfte es fast unmoeglich sein, auf ein hoeheres Gehalt zu kommen (vielleicht im Grossraum London - aber da sind die Mieten dann astronomisch). Wenn ich noch 19 waere, wuerde mich das allerdings nicht abschrecken - Du wirst so viele neue Erfahrungen machen, dass es die Einschraenkungen in der Lebensqualitaet wert ist. In jedem Fall wuerde ich Dir aber dazu raten, erst mal fuer 14 Tage vorzufuehlen - buch einen Billigflug und ein Bett in einem Hostel und sprich mit den Leuten dort, da wird es viele in aehnlicher Lage mit vielen praktischen Tips geben, und Du bekommst zumindest eine ungefaehre Vorstellung vom Preisniveau.
  3. Ich hatte Latein in der Schule und habe es auch waehrend meines Studiums (Alte Geschichte) benoetigt. Habe leider keine Hinweise zu Lehrbuechern, bin aber begeistert, wieviele Lateiner hier unterwegs sind!
  4. Hier ein Beitrag aus dem Europamagazin der ARD, nichts Neues fuer uns, aber vielleicht doch fuer den ein oder anderen von Interesse: http://www.ardmediathek.de/tv/Europamagazin/Großbritannien-Brexit-gefährdet-Bleiber/Das-Erste/Video?bcastId=342024&documentId=42271806
  5. Eine Schulfreundin von mir ist direkt nach dem Abi nach London - das muss (sie war ein paar Jahre ueber mir) so 1997, 98 gewesen sein. Sie hat sich bei ich glaube UPS (auf jeden Fall einem Zustelldienst) vom Lagerhaus in die Verwaltung hochgearbeitet, wo sie ein Team gemanagt hat. Das war also nur mit dem Abitur, und soweit ich weiss ohne weitere Qualifikationen auf dem Papier. Nach einiger Zeit ist sie dann zurueck nach Deutschland gegangen, um dort zu studieren. Ich weiss nicht allzugut, wie ihre finanziellen Verhaeltnisse in der Zeit aussahen (kann mir allerdings nicht vorstellen, dass sie grosse Zuwendungen von ihren Eltern erhielt oder ueber ihre Verhaeltnisse lebte), aber ich glaube, dass ein aehnlicher Weg heute prinzipiell auch noch moeglich waere.
  6. Leider haben die Leute, die bei Banken das Risiko der Kreditvergabe abschaetzen, keinen Zugriff auf Deine Kristallkugel. Ich weiss nicht, welchen Status ich in drei Jahren haben werde, und Du huellst Dich, wenn's konkret wird, ja leider immer in sibyllinisches Schweigen.
  7. Es hat etwas damit zu tun, ob die Bank davon ausgeht, dass sie Kredit + Zinsen zurueckerhaelt. Nur damit.
  8. Ach so.
  9. Weshalb? Was haette er anders handhaben sollen und wie?
  10. Ein paar Eindruecke von gestern (leider nur auf FB). Nach Polizeiangaben mehr als 100.000 Demonstranten. https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FTheLushTimes%2Fvideos%2F275117606265246%2F
  11. Kann das mit Haaren bis ins hohe Alter so nicht bestaetigen - eher im Gegenteil eigentlich!
  12. Bis nachher!
  13. A PASSENGER on a Jeddah-London flight has explained that while laptops may be banned he has a MacBook, which is different. Joseph Turner has told airline staff that he fully understands why they are taking laptops away from businessmen but that his MacBook Pro is a creative tool, so the rules do not apply. He continued: “It’s not a laptop. I actually loudly correct anyone who calls it a laptop. I did it in the airport coffee place just before. “This is the precision-milled instrument with which I create worlds, bring characters to life, and punch up advertising copy for blue-chip brands. It could never harm. “The battery of a MacBook cannot be removed except by a certified Genius at the Genius Bar. It’s far beyond ISIS’s capabilities.” Following the conversation Turner has been shown into a room to await further questioning, which he believes will lead to an upgrade to first class. http://www.thedailymash.co.uk/news/international/but-this-is-a-macbook-says-air-passenger-20170322124694
  14. Nur nochmal zur Erinnerung, Du antwortest mit diesem Kommentar auf: "Somit kann z.B. der Zahnarzt sagen, dass er gleichzeitig weder Kreuze, Kopftücher, Davidsterne oder sonstige Ausdrücke religiösen Hintergrunds bei der Stuhlassistenz oder an der Rezeption erlaubt. NUR Kopftuch verbieten geht nicht!" Erstens ist es ja, entgegen Deiner Behauptung von der angeblichen Diktatur der EU, sehr wohl moeglich, durch nationale Gesetzgebung weitergehende Arbeitnehmerrechte einzuraeumen, als von der EU als Mindestmass vorgesehen. Zweitens ist es keine Diskrimierung, wenn alle Religionen gleich behandelt werden. Das kann man aus der Perspektive der freien Religionsausuebung (nur mal zur Erinnerung: in England und Wales gibt es eine Staatskirche) problematisch finden, es hat aber nichts mit Ungleichbehandlung zu tun.
  15. Von den geplanten Auflagen, die Du persoenlich nicht gut findest? Danach hatte ich naemlich gefragt. Den Namen SNOOP habe ich bei Bloomberg und der BBC noch nicht gesehen. Davon dass HSBC nach Paris und UBS nach Frankfurt geht und die Mitsubishi Bank schon umgezogen ist, haben beide allerdings berichtet, ja. Vorgestern hat Bloomberg berichtet, dass Bank of America Dublin ins Auge fasst. In demselben Artikel wurde auch dezent darauf hingewiesen, dass JP Morgan 16000 Leute im UK beschaeftigt. So schwer kann es doch nicht sein, zu begreifen, dass alles, was ausserhalb des Binnenmarkts gemacht werden kann, auch in New York oder Mumbai geht. Die Amerikaner und Japaner sind nicht hier, weil das Wetter so schoen ist.