Lasse

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  1. Uh-oh, dann viel Spass in Caernarfon. Angen i ti ddysgu'r heniaeth yn gyflym yna! @Anke: Die dicken Mauern wurden gebraucht, weil der "eiserne Ring" der englischen Festungen in Nordwales haeufig Angriffen der unterjochten Waliser ausgesetzt war. In Caernarfon kommt dazu, dass die Englaender mit einem pseudoroemischen Mythos an das Heerlager Segontium anknoepften, um sich so Legitimitaet zu leihen. Die Mauern sind tatsaechlich (soweit ich weiss, anders als bei den anderen Burgen der Kette) in romanisierendem Stil gebaut - dick sind aber auch jene in Harlech, Conwy usw. Wer eine ganz furchtbare unkritische Ausstellung zu den Heldentaten der britischen Armee sehen moechte, dem sei das Museum in der Burg Caernarfon ans Herz gelegt. Ich haette nicht gedacht, dass die militaristische Erziehung, die mich als Kindergarten- und Hortkind staendig Soldaten zeichnen lies (im Kunstunterricht selbst bei meiner Kunstlehrerin, anders als in anderen Schulen, nicht) noch getoppt werden konnte, aber die Arbeiten einer Grundschule aus Bangor, die dort von Kinderhand geformte Tongranaten und -patronen "in Gedenken" an den ersten Weltkrieg praesentieren, haben mich doch etwas besseren belehrt.
  2. Was sagt er in dem verlinkten Beitrag denn, das nicht stimmt? Welche seiner Worte sind weinerlich? Jemanden, der ueber ein Jahrzehnt ein beigeistertes, leidenschaftliches und von Liebe zu Land und Leuten nur so strotzendes Blog betrieben hat, so unverschaemt abzukanzeln, waere selbst, wenn es begruendet waere, unangemessen.
  3. Haha, ok, ist fuer mich ab jetzt auch "SB machen"
  4. Oh, wofuer steht SB?
  5. Suseschwester: "eine Regierung, die unilateral den Rechtsstatus von Millionen von Menschen über den Haufen wirft" Ganz genau, darum geht's beim Brexit. Man kann es gar nicht oft genug sagen. Ich wuesste wirklich kein vergleichbares Beispiel in der Nachkriegsgeschichte der westlichen Welt.
  6. Na super, was ist das denn jetzt fuer ein mental image mit dem allseits beliebten David Davis!
  7. Ich habe in meiner Kindheit noch alte Leute in meiner (ostdeutsch atheistisch ueberformten) Heimatstadt kennengelernt, die als Katholiken nie im Leben eine evangelische Kirche (die wir auch im Ort haben und die damals schon lange oekumenische Veranstaltungen anbot) betreten haben.
  8. Und humility auch. Es ging lediglich darum, dass eine gegenseitige Anerkennung der Staatsangehoerigkeiten einschliesslich Wahlrechts fuers Unterhaus vergleichbar der irischen Situation (CTA geht auf 1923 zurueck, ich weiss nicht, weshalb Du da die Dekade in Zweifels ziehst und das Jahr 2008, in dem zwar Aenderungen angestossen, aber nicht implementiert wurden, anfuehrst) "grosszuegig" waere, so wie May das fuer Ihre Dinner-Verlautbarung vollmundig angekuendigt hatte. Jene Verlautbarung vom letzten Donnerstag aber, die nur alten Wein in neuen Schlaeuchen enthielt, war alles andere als grosszuegig, soweit man das aus den kargen Pressemitteilungen zusammenklauben kann.
  9. Nein, kann sie nicht. Der Status der Iren im UK geht auf Vor-EU-Zeiten zurueck.
  10. Ihr Wahlrecht, um das es hier ging, begruendet sich aber nicht daraus, dass Irland in der EU ist.
  11. Der Telegraph titelt mit "same rights as Britons" - und im UK gibt es durchaus mehrere Gruppen von Nichts-Staatsbuergern, die sehr wohl das Wahlrecht haben, als groesste die Iren mit Staatsangehoerigkeit der Republik.
  12. Oh, hat Gisela es sich anders ueberlegt? Leading Brexit campaigner says 'vacuous' referendum should never been called http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/brexit-referendum-vacuous-gisela-stuart-leading-leave-campaigner-abuse-democratic-process-comments-a7803631.html Spoiler: Nein, nein, die Pervertierung des demokratischen Systmes auessert sich nach Giselas Meinung vor allem so: "I’ve never gone through a voting process where the losers demand of the winners that they explain themselves." Ich dachte immer, das nennt man Opposition.
  13. @Meister Eder Als EU-Buerger bekommen wir permanent residence nach fuenf Jahren treaty-rights-Ausuebung. Allgmein zum "generous offer": "The same rights as Britons" ist natuerlich reiner spin, denn das Wahlrecht wird ja nicht erwaehnt. Wenn man diesen "settled status", so wie PR nach 6 Monaten, oder so wie ILR nach einem Jahr Aufenthalt ausserhalb des UK verliert, werden wir deutlich schlechtergestellt als wir es bisher sind. Ich finde die reine Tatsache, dass unsere Rechte Verhandlungsmasse sind, immer noch unsagbar empoerend.
  14. Bei uns hat diese Woche jemand angefangen, der seinen Job dank Brexit verloren hat. Sein vorheriger Arbeitgeber exportiert Kunststoffprodukte; seit letztem Juni wurde wohl fuer den europaeischen Markt genau ein Auftrag abgeschlossen (normal waeren so um die 60)...
  15. Da wir uns ja hier vom Thema inzwischen immer weiter zu entfernen, erlaube ich mir zu erwaehnen, dass Peterborough seit dem 1. Jahrhundert durchgehend besiedelt war und mit Flag Fen eine der bedeutendsten bronzezeitlichen Siedlungen ganz Europas aufweist. Ob eine Stadt als new town bezeichnet wird, haengt aber vor allem davon ab, ob sie mal in einem entsprechenden Programm aufgenommen war und dadurch eine erhebliche Vergroesserung erfuhr. Betjeman stimmt mir ja im Falle von Slough allemal zu. Glaub mir, die Argumente zu Erreichbarkeit und ameneties habe ich in den drei Jahren bis zum Erbrechen gehoert. Aendert nichts daran, dass ich mir vorkam wie lebendig begraben.