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  1. Ich hatte zu Hause und im Geschaeft immer ne ganz normale Cafetiere (in verschiedenen Groessen). Muss man natuerlich sauber machen hinterher. Loesungen, die viel (Plastik-)Muell produzieren, sind da nicht so mein Fall.
  2. Es kann auch sein, dass Du fuer den Minijob in jenem Tax Year (wenn sonst kein weiteres Einkommen bestand vor drei Jahren) keine Steuern (bzw. weniger Steuern) haettest bezahlen muessen, z.B. wenn Du uebers Jahr gerechnet unter dem Threshold gelegen hast. Es koennte sein, dass HMRC das gemerkt hat und nun Dokumente moechte, um die Situation zu klaeren. Eventuell wollen sie auch nur pruefen, dass die korrekten NI Abgaben bezahlt wurden. Form U1 ist ja glaube ich die Beantragung einer NI Auskunft.
  3. Schau mal unter https://www.gov.uk/government/collections/overseas-pension-schemes die Dokumente durch. Die Liste fuer Deutschland ist ziemlich kurz, aber das sind halt nur die Schemes, die sich selbst als ROPS bei HMRC registriert haben. Das heisst nicht, dass es nicht auch andere gibt. Ich habe mich da bei meinem tax advisor schlau gemacht und wuerde eher abraten zu versuchen, das alles selbst zu regeln - das Thema ist kompliziert, und ggf. stehen dann bei Problemen Steuernachzahlungen an etc. Ausserdem gab es glaube ich jetzt zum neuen UK Steuerjahr eine Aenderung, was Transfer Charges angeht. Auch das muesste man nochmal genau nachlesen. Nachdem das Pfund so gefallen ist, ist ein Transfer momentan vielleicht eh nicht die beste Loesung, es sei denn man geht davon aus, dass das Pfund auch ueber laengeren Zeitraum weiter fallen wird.
  4. Die Tories hatten vor der letzten Wahl in ihrem Manifest versprochen, genau diese Schranke abzuschaffen. Das ist bis dato aber nicht geschehen und daher steht momentan eher ein weiteres gebrochenes Wahlversprechen am Pranger, nur bedingt das bis dato geltende Gesetz selbst.
  5. Das stimmt so ganz generell erst einmal nicht. Man kann sogenannte "qualifying overseas pension schemes (QOPS)" auch im UK steuerlich geltend machen, sofern diese bereits vor dem Umzug nach UK bestanden und im Ursprungsland ebenfalls steuerlich beguenstigt waren. Siehe diese gov.uk Seite fuer Details. Ob besagte Option da ggf. darunter faellt, weiss ich nicht, das kann der OP aber selbst herausfinden. Es ist prinzipiell auch moeglich, einen privaten, steuerbeguenstigten UK pension fund bei Wegzug aus UK (z. B. zurueck nach Deutschland) mitzunehmen, sofern er eben in einen qualifizierten Rentenfonds im Zielland ueberfuehrt wird. Dann muss man auch keine Steuern im UK nachzahlen.
  6. Bitte erst einmal klarstellen, ob es sich hier um Vermietung oder Untervermietung handelt (wie auch per PN besprochen). Eine Untervermietung ist die Weitervermietung einer gemieteten Wohnung - das Bedarf auf alle Faelle der Zustimmung des Vermieters, und das macht in dem Falle hier eigentlich keinen Sinn. Falls es sich schlicht um die moeblierte Vermietung einer eigenen Immobilie handelt, dann wuerde sich die Frage stellen, warum dies nur fuer ein Jahr sein soll, wo doch keine Rueckkehr nach Deutschland geplant ist - was passiert nach diesem Jahr?
  7. Die Aussagen zur Autoversicherung und dem Wohnsitz sind richtig. Man kann in Deutschland nur einen Zweitwohnsitz haben, wenn dort auch der Erstwohnsitz ist. Autos muessen in der Regel dort versichert werden, wo man lebt (Erstwohnsitz). Man koennte versuchen, eine britische Versicherung zu finden, die das Auto in Deutschland versichert (innerhalb der EU ist das erlaubt, solange der Versicherer Leistungen im Ausland liefert und auch das Recht dazu hat) - das duerfte aber nicht ganz einfach und sicher nicht ganz billig werden. Mit Hausversicherung sollte das nicht passieren, da man Immobilien besitzen darf, die nicht im Land des Erstwohnsitzes liegen. Im Zweifelsfalle immer beim Versicherer nachfragen, es waere fatal, wenn aufgrund von Formfehlern am Ende kein Versicherungsschutz bestuende. Warum soll das Auto in Deutschland unter eigenem Namen denn behalten werden? So etwas lohnt sich eigentlich nur, wenn man dort auch lebt und es oft nutzt. Man koennte versuchen, es bei einer Person mit Erstwohnsitz in Deutschland als Zweitwagen mitzuversichern. Das Auto duerfte dann aber von Dir nicht in GB gefahren werden, das waere Steuerhinterziehung. Alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen aber ohne Gewaehr.
  8. Wo Du das genau hinschicken musst haengt davon ab, wo Du zuletzt in Deutschland gemeldet warst. Du schickst das an die entsprechende Gemeindebehoerde, die fuer den Eintrag ins Waehlerverzeichnis zustaendig ist. Solltest Du eigentlich uebers Internet finden. Im Zweifelsfalls schicke es an die Stelle Deiner ehemaligen Gemeinde, die auch fuer Briefwahlen zustaendig ist. Hier in KA gibt es da z. B. eine eigene Seite: https://www.karlsruhe.de/b4/buergerengagement/wahlen/bundestagswahlen Da werden unten auf der Seite auch im Ausland lebende Deutsche erwaehnt, und rechts findet sich die Postadresse. Ich gehe mal davon aus, dass das bei Deiner Gemeinde aehnlich aussehen wird. Einfach mal schauen. https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2017/informationen-waehler/deutsche-im-ausland.html Bitte Abschnitt "Bin ich walhberechtigt?" lesen.
  9. Yep. Die zitieren Sachen findet man so oder in aehnlicher Form bei den meisten Firmenausschreibungen - koennte man so wortwoertlich auch fuer meine ehemalige Firma verwenden.
  10. Die "Versicherung an Eides statt" ist Teil des Antrags und wird von der Gemeinde, wo Du Deinen Antrag einreichst, ausgewertet. Es ist eigentlich keine separate Bestaetigung noetig, Du musst einfach alles eigenhaendig unterschreiben. So war das zumindest in der Vergangenheit. Sollte sich herausstellen, dass Du (absichtlich) falsche Angaben zum Inhalt Deines Antrags gemacht hast (z. B. gar nicht mehr wahlberechtigt bist) oder einen zweiten Antrag an eine andere Gemeinde gestellt hast, so kannst Du strafrechtlich belangt werden.
  11. The less you respond to negative people, the more peaceful your life will become.

    1. zu Gibraltar: die nationalen Parlamente sind doch in den Prozess einbezogen, d.h. einem EU-GB Deal muessen alle nationalen Parlamente zustimmen. Insofern hatte Spanien schon immer die Moeglichkeit, einen Deal zu blockieren, unabhaengig von dem kuerzlich veroeffentlichen Standpunktdokument der EU. Das Dokument ist uebrigens eh nur ein Draft und nicht die endgueltige Version, die wird erst auf dem EU-Gipfel Ende April beschlossen. Was sich prinzipiell geaendert hat ist die Moeglichkeit Spaniens, nun einem generellen EU-GB Deal zuzustimmen, aber dessen Anwendung auf Gibraltar abzulehnen. Da ist die EU in gewisser Weise inkonsistent, da sie zuvor gesagt hat, sie wird als Einheit die Brexit- und Anschlussverhandlungen fuehren. Man muss nun erst mal schauen, was im April denn tatsaechlich als EU Standpunkt beschlossen wird.
    2. Im Prinzip sollte jeder tax advisor / accountant sich damit auskennen. Es gibt jedoch Berater, die sich speziell auf Expats konzentrieren. Schau mal bei http://www.expertsforexpats.com/expat-tax/expat-tax-advice/ vorbei. Es ist wichtig, den Unterschied zwischen resident/non-resident und dom/non-dom zu verstehen. Wer nicht fuer immer im UK bleiben will/wird, ist oft resident aber non-dom. Und dann stellt sich die Frage ob Steuern auf "arising basis" oder "remittance basis" bezahlt werden - ersteres ist der Normalfall, letzteres kann in gewissen Faellen (wenn z.B. sehr viel Einkommen von ausserhalb UK stammt) von Vorteil sein. Auch dazu findet sich auf o.g. Webseite weitere Informationen. Die Sache ist aber durchaus komplex, und wer laengerfristig im UK bleiben will und/oder komplexe Einkommensverhaeltnisse ueber mehrere Laender hinweg hat, sollte sich vielleicht in der Tat zumindest einmalig einen Berater leisten.
    3. Also ist dieser Beitragsstrang doch kein Aprilscherz... Was Bammel vor Behoerdengaengen etc. angeht, muss ich sagen, waren wir doch positiv ueberrascht. Zwar ist unsere Situation etwas einfacher (alle deutsch etc.), aber der ganze Behoerdenkram (von Krankenkasse ueber Steuer-ID, Notar und Stromanbieter etc.) liess sich doch relativ problemlos bewaeltigen. Vieles geht heute auch tatsaechlich online. Haengt natuerlich auch ein wenig von der Stadt/dem Bundesland ab, nicht alle sind da auf gleichem Level. Hier ist z.B. auch die Behoerdennummer 115 aktiv, zum kurzen Nachfragen manchmal echt hilfreich. Also nur Mut!
    4. Ich bringe die Information, die in einem Status Update gelandet ist, mal zurueck in diesen Thread. Es geht also um die Maschinenbau-Branche. Waren das Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen oder Initiativbewerbungen? Das ist leider eine Branche, in der ich mich nicht so gut auskenne, aber vielleicht weiss ja jemand anders, wie da momentan die Lage so ist. Generell gilt (Daumenregel), dass bei Stellen, die in der Firmenhierarchie eher weiter unten angesiedelt sind, es schwieriger ist, sich aus dem Ausland zu bewerben - da duerfte es in der Tat helfen, vor Ort zu sein. Bei hoeheren Stellen oder Stellen, die eine ganz spezielle Qualifikation erfordern, werden oft auch auslaendische Bewerber beruecksichtigt - es haengt also auch ein wenig davon ab, auf was genau Du Dich beworben hast. UK ist heutzutage allerdings nicht mehr unbedingt fuer sein produzierendes Gewerbe bekannt. Und die Brexit-Geschichte ist da sicherlich auch eine zusaetzliche Huerde momentan. Ich stimme meinen Vorrednern zu, da gab es einige nuetzliche Tips, die man versuchen koennte. Und vielleicht kann ja jemand aus der Maschinenbau-Branche noch genaueres zur Lage sagen.