Fassbrause

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Über Fassbrause

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    Personal Finance, Food, Technology

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  1. Hallo Fassbrause,

    danke für deine Interesse an meinen Fragen,ich arbeite seit 20 Jahren ununterbrochen im gleichem Betrieb welcher sich einen 

    sehr guten namen im bereich Maschinenbau erarbeiten konnte. Das eigentliche Problem was ich sehe ist das ich für einen Britischen Arbeitgeber 

    nicht sofort zur Verfügung stehe da ich noch in ungekündigter Anstellung bin und auch erst umziehen müsste. Der Zeitpunkt mag sicher nicht optimal sein 

    aber ich möchte nicht noch xxx Jahre warten wobei es einen Optimalen Zeitpunkt möglicherweise auch nicht geben wird.  Das schwierige bei der Jobsuche von deutschland aus ist zum einem das die Berufsbezeichnungen im englischem für einen deutschen kaum zu entschlüsseln sind,zum anderen bin ich auf verschiedenen britischen seiten 

    welche mir regelmäßig Jobangebote via e-mail zukommen lassen wo aber meist für mich beruflich ungeeignete Angebote enthalten sind. Desweiteren sind da natürlich die sprachlichen Schwierigkeiten,wenn ich die Sprache könnte dann wäre es eine kleinigkeit den Telefonhörer zu nehmen und in den Firmen einfach anzurufen,aber so gut kann ich das leider nicht.

    Vielen Dank

    1. Und superwichtig zu wissen: Je nach Sektor läuft sehr viel über Headhunter!
    2. In Deutschland tut man sich noch schwer mit Vergleichen à la Ofsted. Das liegt auch daran, dass das Ziel gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land sind laut Grundgesetz. In der Praxis sieht es natürlich anders aus. Aber wenn man nicht darüber redet, fällt's vielleicht keinem auf. NRW und Sicherheit, naja, dank HoGeSa, Kölner Silvesternacht usw. hat das Image doch etwas gelitten. Es gibt m.E. gewisse Vorteile einer konservativen Regierung, Sicherheit ist in Bayern definitiv gut. Schulen kann man nirgendwo so wirklich ohne Einschränkungen empfehlen.
    3. Offenbar Angriff vor dem Parlament in Westminster - Schießerei, ein Dutzend Verletzte durch Auto, U-Bahnhof geschlossen.

      1. Die EU hat ja schon bei der Griechenland-Rettung mehrmals beide Augen zugedrückt. Auch da gab es ein Referendum, wo die Griechen "OXI" gestimmt haben, was dann weiteres Feilschen wie auf dem Basar erlaubt hat. Am Ende kam ein europatypisch fauler Kompromiss raus.
      2. Man sah das aber als ein historisches Zeitfenster. Das hätte sich wieder schließen können, wenn man sich nebeneinander arrangiert hätte. Es wäre dann eine Situation eingetreten, die oberflächlich der zwischen der heutigen Bundesrepublik Deutschland und Österreich ähnelt. (Bevor ich hier zerfleischt werde: In Österreich verstand man sich zumindest bis 1871, teils auch noch deutlich später als ein deutscher Staat. Vollständig davon abgekehrt ist man erst nach dem 2. WK.) Die Situation wäre aber abnormal geblieben und vermutlich auch nicht so lange geblieben mit West-Berlin als Quasiexklave der BRD usw. Ich arbeite ja immer noch, wenn auch auf kleinerer Flamme, an meinem Comeback. Viele der Vorzüge UKs bleiben ja. Habe ja wenig zu verlieren und bisher auch die Hoffnung nicht aufgegeben, dass alles halb so heiß gegessen wird wie gekocht. "British business will need its foreign language speakers" - einen Komplettzusammenbruch der Wirtschaft UKs wird die EU schon aus eigenem Interesse nicht zulassen. Am Ende wird wohl so ein europatypischer Deal rauskommen, Europäer kommen nicht mehr ganz so einfach nach UK, Briten aber frei nach Europa.
      3. Sehe ich ähnlich. Ich wünsche denen von ganzem Herzen alles Gute und viel Erfolg, und meine das auch ernst. Dass es in Deutschland (wie auch im restlichen Mittel- und Osteuropa) auch mehr als genug Gegenden gibt, wo hinter der Fassade nicht nur Toleranz und Offenheit zu finden sind... Ich hoffe sehr, dass sie diese Erfahrung nicht machen müssen, aber es würde mich nicht wundern, wenn die Anpassung an die neue Umgebung dann schwer fällt, angefangen mit dem Bildungssystem.
      4. Sollte gehen. http://europa.eu/youreurope/citizens/health/help-from-the-pharmacy/prescription/index_en.htm
      5. Erst mal auf https://listentotaxman.com/ und Nettogehalt bestimmen. Wenn man mit dem ÖV nach Holborn muss, bietet sich etwas an der Central Line (voller als voll) oder der Piccadilly Line an, die sind ja recht lang Langes Pendeln ist im Großraum London eh nicht unüblich und teuer ist es so oder so. Was sind denn die eigenen Ansprüche? Reicht für den Anfang erst mal ein WG-Zimmer (auch das ja recht üblich)? Von Familie ist ja keine Rede...
      6. Ja, nur der polnische MEP Janusz Korwin-Mikke kommt Lord Nigel nahe (und hat noch einen gewissen Grusel- und Fremdschämfaktor dazu). Dessen Fresse grinste mich heute aus dem Fernseher an, als ich ITV anschaltete und er bei Good Morning Britain seine Thesen zum Verdienst von Frauen usw. zum Besten gab.
      7. Im von mir aus nahen Berlin zeichnen sich ähnliche Probleme ab. Das mit Niedrigzinsen und Betongold ist ein internationaler Trend. Gehaltsmäßig werden die Leute an der kurzen Leine gehalten. Ich habe z.B. mehrere Bekannte bei Zalando, die stellen gefühlt jeden ein, auch von weiter weg, aber die Bezahlung lässt sehr zu wünschen übrig. Startups haben immer viel mit Selbstausbeutung zu tun, aber auch im öffentlichen Dienst und Bildungswesen ist manches kaputtgespart worden. Das heißt, dass sehr viel Geld von außen kommt - für viele Ortsansässige ist das Besteigen der Eigentumsleiter hingegen nicht drin. Und mancher einfache Geist richtet seinen Frust dann gegen zugezogene Schwaben, Briten oder Amerikaner: http://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article209800681/Unbekannte-zertruemmern-Scheiben-von-Vertikal-Restaurant.html (Schmierereien "Ausländer-Bonzen raus" an einem Restaurant, das angeblich nicht in den Kiez passe) http://www.tagesspiegel.de/berlin/espiners-berlin-brits-go-home/9974006.html ("Ich wollte noch hinzufügen, dass Hunde und deren Würmer und Kacke und Pisse nicht zu im Sand spielenden Kindern passen. Aber bevor ich das loswerden konnte, sagte er, er würde mein Deutsch nicht verstehen. Und dass ich doch zurück nach England gehen sollte." - schon 2014 die Aussage, jemand wolle sich sinngemäß von einem bloody foreigner nicht auf die Regeln hinweisen lassen) Die Alltags-Fremdenfeindlichkeit wird auf dem Kontinent immer allgegenwärtiger. Gar nicht mal so sehr Gewalt wie neulich gegen den Professor, der dummerweise in einer Warschauer Straßenbahn mit einem Kollegen Deutsch sprach, sondern eher dumme Bemerkungen und Pöbeleien sowie Vandalismus. (Was die Situation in UK natürlich auch nicht besser macht, aber mir fiel beim Aufräumen neulich ein Buch "Großbritannien - Geographien eines europäischen Nachbarn" in die Hand, das die These aufstellte, dass UK eine Art Labor und Vorreiter sei, in dem Trends europäischer Gesellschaften schon einige Jahre im Voraus erkennbar seien. Das fand ich unheimlich...) Interessant dennoch aber diese neue Nachricht aus Wales, wo ein schwules Ehepaar (Ex-Bürgermeister und sein aus Deutschland stammender Partner) UK verlassen möchte: http://www.dailypost.co.uk/news/north-wales-news/gay-couple-quit-gwynedd-germany-12694298
      8. Klar hat man in Großbritannien ein anderes Verständnis von Europa als in Deutschland, schon aus historischen Gründen. Den Briten fehlt auch ein wenig der deutsche Idealismus, der als Naivität belächelt wird (dafür gelten die Briten eben als geldfixierte Krämerseelen). Das ist alles auch kein rein britisches Ding. Klar ist Deutschland für Einwanderer etwas leichter zu navigieren als England, auch was Sozialleistungen angeht, aber gesellschaftliche Anerkennung ist noch was ganz anderes. In Deutschland wird auch noch den Nachfahren von Einwanderern ganz gern vermittelt, dass sie nicht so richtig dazu gehören sollen, mehr als in UK. Kein Wunder gibt es dann gewisse Trotzreaktionen, die z.B. die türkische Politik sehr gut für sich auszunutzen weiß. Und in Polen und anderen Ländern Zentral- und Osteuropas ist die Akzeptanz und das Verständnis von Einwanderung eh ein ganz anderes Problemfeld. Dennoch: Das UK von vor rund fünf Jahren war ein ganz anderer Ort als das UK von heute, ich erkenne es kaum wieder, und wie sich der Wind so schnell drehen konnte, finde ich heftig...
      9. Ob auf einer der Seiten auch ein Netzplan der Berliner U-Bahn enthalten ist?
      10. In der Tat, eine gute Sache, und deutlich weniger anstrengend als das Einrichten eines Basiskontos bei einer traditionellen Filiale. Es gingen bei einem Testlauf von mir aber ausgehende Überweisungen mit der falschen Kontonummer aus. Ich bin aber vorsichtig optimistisch...
      11. Aber wenigstens gut informiert wird man dann in UK Wie bei der Bahn. http://www.southernrailway.com/mobile/service-update/service-alterations/ mit Impact, Customer Advice, Twitter, Check before you travel, Compensation, Feedback. Alles schön durchstrukturiert. Zack, zack, zack. Man weiß (zumindest in der Theorie - in der Praxis kann es anders aussehen), woran man ist.