London1

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  1. London ist eine eigene Welt, und offenbar auch liberal geblieben, auch nach dem Referendum. Ich vermute, fragst Du einen Polen bekommst Du leider eine andere Meinung, gehst Du nach Cornwall oder Nordengland ebenfalls. In der City, der Londoner Finanzwelt, wird man sich sicher nicht abfaellig ueber EU Buerger auessern oder deren Einstellung behindern.
  2. Ich vermute, der Unterschied wird auch zwischen London und dem Rest von UK gross sein. Am Ende waehlte ja auch London deutlich fuer Remain.
  3. Hierbei haette mich interessiert auf folgendes zu achten: Herrscht in der Firma internationale Umgebung, sind mehrheitlich EU Buerber beschaeftigt, oder sind alle Briten und man ist der einzige EU Buerger. Ich denke in internationalem Umfeld oder an einer Uni wird die Benachteiligung beim Recruitment sehr gering sein bis gar nicht vorhanden.
  4. Hoecke und Lobe kenne ich nicht. Ich vermute, die AfD ist ein Produkt jahrzehntelanger fehlgeschlagener Einwanderungspolitik und Integrationsunwilligkeit in Deutschland. Die AfD wird mit ihrem Populismus darauf aufbauen, wie Gerd Wilders in NL, oder diese Blondine in Frankreich. In die Regierung kommen die alle nicht, dazu sind sie zu inkompetent, und treten zu oft daneben. Dennoch schaetze ich die Situation so ein, dass Europa generell mieser dasteht als Nordamerika. Trump wird ohnehin bald Geschichte sein, vermutlich droht ihm bald eine Amtsenthebung wegen geistiger Unzurechnungsfaehigkeit fuer das Amt. Pence uebernimmt, und die Sache hat sich erledigt.
  5. Viel Erfolg ! Klingt doch gut. Ich vermute, solange es keine gesetzliche Regelung gibt, wird der Staus Quo bleiben. Unsicherheiten finde ich dennoch verstaendlich.
  6. Die Conservatives in Canada scheinen ja fuer die temporaere Rona Ambrose ja noch einen permanenten Kandidaten zu suchen. Da gibt's ja eine Dame, die aehnlich wie Trump tickt, aber dennoch manierlicher. Und Montreal scheint ja zu einer Sanctuary City zu werden. Auch der letzte Census hat gezeigt, dass Canada von Einwanderung weitaus groesser abhaengig ist, als die USA. So rasch wird sich da nichts aendern, - hoffen wirs. Uns beiden als Staatsbuerger kann's egal sein.
  7. Offenbar ist UK nichtmehr das gefragteste Land fuer EU Buerger. Viele EU Buerger scheinen freiwillig das Land zu verlassen. http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5169049/Britische-Unternehmen-koennen-freie-Stellen-nicht-besetzen
  8. Der Artikel war sehr lesenswert.
  9.   Ähnliches hab ich leider auch schon miterlebt. Über einen Busfahrer mit etwas Akzent (für mich hörte es sich zuerst fast wie ein italienischer Akzent an, d.h. ich hätte es jetzt nicht irgendeiner Landsmannschaft zuordnen können oder wollen), der im überfüllten Bus ein paar mal sagen musste, dass die Fahrgäste entweder aufrücken müssen, oder halt nicht einsteigen sollen, wenn sie sehen, dass voll ist, wurde rumgenölt, er würde polnisch sprechen und zwar "rubbish polish"! :-/     Viele werden auch bleiben, oder bleiben muessen, weil sie schon zu lange in UK sind, dort verwurzelt sind, und der Wegzug nicht wirklich einfach ist. Diese Leute werden auch die Leiden des Brexit mitmachen muessen. Ich denke, die Frage die ihr Euch alle in UK stellen muesst ist in der Umfrage gar nicht erhalten:   "Wuerdet ihr in dieser Zeit der Brexit Unsicherheit von anderswo nach UK ziehen?".     Die Mehrheit wuerde mit Nein antworten, - es sei denn der Gehalt ist gut, der Beruf ein guter Schritt, und Arbeitgeber stellt die Wohnung......    Da dies bei der Mehrheit nicht der Fall sein wird, wuerde es eher ein Nein sein.   Ich haette vom Ausland her jedenfalls nie ein Land zur Auswahl genommen, wo man Referenden und Populismus treibt, die Wirtschaft in Schwierigkeiten bringt, und Zuwanderung eigentlich nicht will.
  10. Ich bin von UK recht weit ferne, daher kann ich die Dinge wenig beurteilen. Was sich aus allen Postings herausliest ist: Unsicherheit - Unklarheit ueber die Zukunft - fehlendes politisches Vertrauen - erstmal abwarten und schauen wie sich die Lage entwickelt, nichts uebereilen - langsamerer Arbeitsmarkt - wichtige Entscheidungen wie neuer Job oder Immoibilienkauf vertagen, oder sollten diese Entscheidungen dringlich anstehen, etwa neuer Job, auf andere Laender fallen zu lassen. Bei einigen Postings duerfte der Gedanke umgehen bzw. herauszulesen zu sein "Wo anders laesst sich's auch gut leben" - oder "es muss ja nicht gleich Deutschland sein". Klingt alles mehr als schluessig, solche Gedanken zu haben. Die Frage ist auch, wie lange das noch die Londoner Banken und Finanzwelt mitmacht? Oder sind die schon fleissig und tatkraeftig aktiv am Abziehen? - und Theresa May und ihr Gefolge bekommt davon nichts mit?
  11.   Die EU machte in ihrem Aktionismus vor etwa 10 Jahren zu grosse Fehler.   Man wollte umbedingt etwas gemeinsam machen, Gemeinsamkeiten gab's aber damals schon nicht, - man hat sich besser darueberhinweg-gelogen.  Heute sieht man die Fehler,  Eurokrise, Fluechtlingskrise, etc..  Nun will man wieder Trennen, Nationalismus bringen,   Polen, Ungarn, Tschechien, FPOe in Oesterreich, AfD in Deutschland, da ist der Brexit nur ein Teil des Ganzen.   
  12. Meines Wissens verlangt BA ja schon bei Transatlantikfluegen ziemliche Zusatzgebuehren nur um einen Sitzplatz zu reservieren, und dies auch bei Executive Club Mitgliedern. Frueher war dies immer noch kostenlos. Bei Air Canada ist die Sitzplatzreservierung bei internationalen Fluegen noch kostenlos. Es fragt sich nur wie lange... Die Fluglinien werden halt frech, und die Call Center Mitarbeiter und deren akribisches Vorgehen nach duemmlichen Vorgaben immer seltsamer fuer mich.
  13.   Wir hatten das Thema ja bei unserem abendlichen Treffen in Montreal angesprochen.  In Oesterreich ist das ein sehr sehr verlogenes Thema wo ziemlich deutlich wird, dass nicht alle Staatsbuerger gleiche Rechte haben.  D.h. auslaendische Professoren mit Lehrstuhl an einer Universtiaet in Oesterreich bekommen die oesterr. Staatsangehoerigkeit relativ leicht, und koennen diese neben ihrer bisherigen Staatsangehoerigkeit problemlos haben, gleiches ist oft bei Sportlern, Musikern oder bestimmten Kuenstlern, etwa einer bekannten russischen Opernsaengerin, der Fall.   Der Rest muss sich um eine Beibehaltungserlaubnis bemuehen, oder luegen, und nicht auffallen. D.h. neuer oesterreichischer Pass nur bei Rueckreise nach Oesterreich bei einer oesterreichischen Behoerde holen, Meldeadresse in Oesterreich behalten, etc....   Was ebenfalls der Fall ist, ist dass Kinder von Oesterreichern, die etwa in Canada geboren sind und nie in Oesterreich waren, die oesterr. Staatsangehoerigkeit bekommen koennen, zuzueglich zur Canadischen.   Wanderst Du in Canada ein, und laesst Dich einbuergern, oder musst dies tun, da Du reisen willst, laengere mehrjaehrige Abwesenheiten aus dem Lande planst, wird's heikel, - dies obwohl man fliessend Deutsch spricht, und in Oesterreich auch gelebt hat.   Gesetzliche Aenderung ist in Oesterreich nicht in Aussicht.   
  14. Austria says NEIN to right wing extremism and to the Ausschluss..... Ob es bei einem "nein, nein und nochmals nein" bleibt, ist aber fraglich. Die rechtspopulistische FPOe scheint bei der naechsten Nationalratswahl gute Chancen zu haben, und dies ist weitaus schlimmer als die Wahl zum Praesidenten.
  15. Hat sich der Brexit nun erledigt? - vermutlich nein, aber langsam verliert man den Ueberblick: http://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-38219928 The EU referendum result does not give ministers the power to trigger Brexit without consulting Parliament, the Supreme Court has been told. The lawyer acting against the government said the "political significance" of June's vote was "irrelevant" to the legal battle. Mehrheit im Parlament fuer den Brexit gibt's ja nicht. Soweit mein Wissen.