Jensemann

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  1. Du hast gerufen? Was cash angeht: Wie neulich mal woanders hier erwähnt, für mich ist der USD die Zufluchtswährung. Ich habe nichts gegen den Euro aber der fundamentalste Indikator für Wertzuwachs sind die Zinsen und ein stabiler Handel. Ich erwarte das die USA ihre Zinsen langsam steigern werden, ich sehe keine großen Risiken in den Handelsfragen und offene Konflikte vor der eigenen Haustür werden dort auch nicht zu erwarten sein. Ich werte Trump eher als Gefahr für andere ... leider ein typisches US Problem.
  2. Deswegen schrieb ich ja "später" Du hast recht, die Probleme sprach ich auch vor geraumer Zeit schonmal an. Einen vollwertigen Sitz wieder zu erhalten rangiert irgendwo zwischen small technicality und big problem. Wenn tatsächlich alle WTO Mitgliedsländer zustimmen müssen (darunter so wohlgesonnene Staaten wie Argentinien und Russland die das ganz ganz sicher nicht als Druckmittel nutzen werden *haha*) und einer EU mit der man einen Handelskrieg führen möchte dann gute Nacht Marie.
  3. Naja, GB schadet sich selber das muss die EU nicht erledigen. Alles was die EU will ist (logischerweise) die Einhaltung der Regeln, ähnlich wie im Falle der Schweiz. Das hat natürlich, da gebe ich dir dann quasi Recht, Gründe der Selbsterhaltung. So wie überall anders auch wo Regeln gelten kann nicht plötzlich jeder sein eigenes Regelwerk bekommen. Das selbe gilt für GB auch später in der WTO, eigenen Tradedeals und und und. Mit dem neuen Businessmodell stimme ich dir im Prinzip zwar zu, allerdings kann keine Rede davon sein das die EU GB dazu zwingt und ob Trade gegen niedrige Corporate Tax einzutauschen für ein relativ großes Land so gut funktioniert darf wohl bezweifelt werden. Industrie wird man auf den Steueroasen dieser Welt jedenfalls eher wenig finden, so stellt sich die Frage wie man eine alternde Gesellschaft die sich nicht selbst an eine verändernde Welt anpassen will in Arbeit halten kann.
  4. Die genaue Summe würde mich auch mal interessieren. Der weit aus größte Teil meines "Einkommens" fällt unter streuerfreies Glücksspiel (FX Spreadbetting - auch wenn ich das niemals als Glücksspiel bezeichnen würde, aber das ist eine andere Geschichte ...), ansonsten beziehe ich halt über verschiedene Ltds Lizenzeinnahmen und ein wenig anderes "Kleinzeugs" was dann eben wie Kerstintoo beschrieb teilweise als income, teilweise als dividend an mich persönlich fliest.
  5. Meine Meinung: bei kompletter Wohnort Unsicherheit in USD tauschen, ansonsten in der Währung behalten in der es gebraucht werden soll. Oder halb/halb oder ... auf der anderen Seite ist der Bid/Ask Unterschied (Spread) je nach Dienstleister schon so hoch das es sich vielleicht gar nicht mehr lohnt ... GBP kann zum USD nur fallen, es sei denn (hard) Brexit kollabiert aus irgendeinem unwahrscheinlichen Grund. Im EUR sind bei schlechtem Wahlausgang ebenfalls in Mitgliedsländern extreme Unsicherheiten drin (Stichwort Frankreich). Ich sehe das Pfund zZ. als Währung aus der man fliehen sollte den Euro aber nicht als Zufluchtsort. Spekulation zum Zweck des Gewinns ist natürlich wie deewee sagte eine ganz andere Sache. Mit meinen Positionen im Minuten Bereich bin ich jeden Tag mehrmals long und mehrmals short, sowohl im Pfund wie auch im EUR/USD. Nun ist der Unterschied das ich hier stark gehebelt bin und eine 1/10 cent Bewegung eine relevante Summe ausmacht und der Spread inkl. Kommission eben weit aus niedriger ist als beim physischen Tausch.
  6. Ich hoffe sehr das diese Ausländer Strafsteuer kommt - da knallen hier die Champus Korken für Wochen. Nie war es so einfach Geld durch shorten diverser UK Aktien zu machen. Und jetzt im Ernst: Manche Ideen sind so hohl das ich mich fragte ob ich überhaupt auch noch meinen Senf dazu geben soll. Das Land hat nicht ein Brexit Problem, es hat mehrere. Unklare Handelsbeziehungen für viele Jahre und einen rechten Schweinestall in der Politik der Unternehmen die Arbeitnehmer wegnehmen will. Was meinst du/ihr wohl macht der Markt mit Unternehmen und demnach mit wichtigen Steuerzahlern in diesem Land? Hackfleisch. Geld kennt keine Grenzen (es ist ein Bürger von nirgendwo und wohl ganz glücklich damit), es fliest dahin wo es am effektivsten wirken kann. Die Bürokratie hinter dieser "Idee" dürfte eher das kleinste Problem sein. Die zu erwartende negativ Einnahme ein größeres.