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04. Juli 2009, 13:22:36 *
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Autor Thema: Wer kann sich einen Neuanfang von Null vorstellen?  (Gelesen 1872 mal)
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lost
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Dubi dubi daa...Oh lost..why don't you get lost??




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« Antwort #15 am: 01. Dezember 2008, 18:47:16 »

Ich habe auch schon paar Male "bei Null" anfangen muessen.
Beim 1.Male war es schwer, aber nach dem 3.Male ist es fast eine Routine.
(Wegen Arbeitsaufnahme in einer anderen Stadt, etc.)

Es soll auch sehr gut fuer die Seele sein, sich richtig von den Altlasten befreien..
Ich druecke Dir den Daumen. .. icon_top

Uebrigens kenne ich Jemanden, der Dir in Dusseldorf evtl. Immobilien preiswert vermittelt.
Falls Du noch auf der Suche bist.

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Schrauber
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Geht net,gibt's net




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« Antwort #16 am: 01. Dezember 2008, 19:40:53 »

Ich hatte auch schon das Vergnügen das mir alles zerbröselt ist und ich bei 0 anfangen mußte..OK,am Anfang fand ich das schlimm aber auch Aufregend wieder neue perspektiven zu haben und anzupacken.
Nicht zu vergessen den Stolz wenn man es wieder geschafft hat. Natürlich gehört eine Ordentliche Portion Fleiß,Sturheit und Wille dazu ..aber wie es so heißt:Ohne Fleiß kein Preis.

Andererseits sind die Zeiten nun echt besch...eiden,und einfacher macht einem das die Sache auch nicht grade.

Einen Garantiezettel bekommt man halt nicht im Leben und für mich war es größtenteils positiv auch wenn ich ab und zu Federn gelassen habe.
Echte Freunde hat man eh nur wenig und mit denen kann man auch über die Ferne Kontakt halten..und den Rest kann man sowieso vergessen

Also Kopf hoch auch wenn der Hals dreckig ist  icon_wink Ich drück dir die Daumen  icon_top
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Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach verzichtete er auf weitere Experimente.
M. Twain
Deutsche In London
« Antwort #16 am: 01. Dezember 2008, 19:40:53 »

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joni
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« Antwort #17 am: 01. Dezember 2008, 21:48:50 »

ich hab auch schon oefter als einmal neu angefangen... wobei ich ueberlege, wo eigentlich null ist auf welcher skala? ich meine, abgesehen von materiellen dingen, man nimmt ja sich selbst ueberall hin mit und die erfahrungen, staerken, schwaechen, faehigkeiten usf.... ich denke eine der groessten schwierigkeiten ist, nicht zu vergleichen ( was vorher war/ was jetzt ist) , sondern wirklich mit der entscheidung einverstanden zu sein und die verantwortung dafuer zu uebernehmen.
klingt das unklar...?  icon_eek
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Welch ein Mann waere ich, wenn ich nicht das Kind gewesen waere, das ich war!
SpikeTheRabbit
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« Antwort #18 am: 03. Dezember 2008, 21:18:30 »

Also erst einmal möchte ich Joni zustimmen, dieser 0 Punkt auf der Skala, den gibt es nicht (meine Meinung). Durch alles was man erlebt, mitgemacht hat etc. , wirst du geformt, du wirst reifer und auch schlauer (in manchen Dingen mehr und in manchen weniger).
Die Frage ist wie man einen Neuanfang definiert, aus welchem beweggruenden man etwas tut und ob es aus Überzeugung geschieht, am Ende entscheidest du selber ob du dir einen Neuanfang bei "0" vorstellen kannst...Mein Tip an dich ist nur, sei dir selber ganz sicher das du wirklich einen Neuanfang starten möchtest, wenn du das nicht sein solltest dann wird es schwer für dich neu anzufangen, weil du irgendwann vielleicht bereust dies oder aber auch das getan zu haben.
Ach ja und nun mal aus meiner eigenen Erfahrung. Ich habe in meinem Leben etliche male bei "0" angefangen und das immer im Ausland, ich bin alleine ohne jemanden zu kennen nach Spanien gegangen, hab da mein Leben gemeistert und gelebt, dann wollte ich was neues sehen und bin nach Norwegen gegangen, wiederum ohne jemanden dort zu kennen oder schon einen Job in Aussicht zu haben.
Danach bin ich nach England gegangen und dort das selbe spiel...und nun wird es vielleicht für dich interessant!! Ich bin vor ca. 5 Monaten wieder nach Deutschland gegangen weil es meinem Vater gesundheitlich schlecht ging, ich musste England leider hinter mir lassen und in Deutschland bei null anfangen.
Auch wenn die Leute über das Arbeitsamt viel meckern etc. so haben die mir promt geholfen und nach einem weiteren Monat hatte ich wieder arbeit in Deutschland...
Da es meinem Vater mittlerweile wieder gut geht, werde ich am 9 Dezember wieder zurück nach England gehen, und was soll ich dir sagen, es wird für mich wieder ein Anfang bei "0", ich werde mir wieder einen neuen Job suchen, eine neue Wohnung und und und...

Aber eins weiß ich auf jeden Fall, dass ich es erneut, wie schon oft in meinem Leben schaffen werde, weil ich den Willen dazu habe und es mir zutraue, dass es nicht einfach am Anfang ist das ist mir selbst bewußt und dir sicher auch, aber ganz ehrlich, das wird schon.
Immer Positiv denken und dann wird das schon...

Mist, jetzt ist das ja ein ganzer Roman geworden...
Hoffe ich kann dir mit meinem kleinen erfahrungsbericht ein wenig Mut machen.
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Littleblack
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« Antwort #19 am: 03. Dezember 2008, 21:28:00 »

@ Spike

Ich möchte auch mal für ne Weile nach Spanien gehen. Muss nur vorher mein Spanisch auffrischen.
Darf ich dich dann um Infos (Behördenkram) fragen?

LG
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SpikeTheRabbit
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« Antwort #20 am: 03. Dezember 2008, 21:38:44 »

Mmmh jetzt weiß ich nicht ob meine PM angekommen ist, was möchstest du denn genau wissen und wo nach Spanien möchtest du?

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joni
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« Antwort #21 am: 03. Dezember 2008, 21:49:35 »

@spike: danke fuer deinen erfahrungsbericht! genau das, was du am schluss sagst, meinte ich - wenn man mehrmals die erfahrung gemacht hat, dass alles moeglich ist, dass man nicht "untergeht" oder schreckliches passiert bei veraenderungen, dann ist es einfacher. Oder wie Camus mal geschrieben hat --- zitat: "ich habe jetzt das gefuehl, dass ich von jedem punkt aus zu fuss nach hause gehen kann!"

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Littleblack
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« Antwort #22 am: 03. Dezember 2008, 22:41:00 »

Mmmh jetzt weiß ich nicht ob meine PM angekommen ist, was möchstest du denn genau wissen und wo nach Spanien möchtest du?



Danke für die PM. Hast ne Antwort.
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kiki_in_london
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« Antwort #23 am: 04. Dezember 2008, 21:21:57 »

Noch mal zum Thema:
Von Null anzufangen kann sehr erfolgreich sein; zu schaffen ist es fast immer.
Aber: Nur wenn man auch wirklich selber 100% dahinter steht. Sonst wird das ganze eher zu einer Tortur und bei jeder neuen kleinen Hürde sagt man sich "Ach wär ich doch in... geblieben", verzweifelt vielleicht gar anfangs vor Einsamkeit, sondert sich ab.
Es kann auch schön sein, irgendwann im Leben "anzukommen", einen Ort (und einen Freundeskreis) zu finden, an dem man bleiben möchte und an den man immer wieder gern zurückkehrt.

Falls einen aber wirklich das Fernweh packt, man sich in seiner alten Umgebung eh nicht mehr ganz wohl fühlt... dann nichts wie weg!! icon_biggrin
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osmachar
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« Antwort #24 am: 05. Dezember 2008, 09:38:11 »

...
Falls einen aber wirklich das Fernweh packt, man sich in seiner alten Umgebung eh nicht mehr ganz wohl fühlt... dann nichts wie weg!! icon_biggrin

Ich bin ja dafuer, dass jeder per Gesetz mindestens ein halbes Jahr ins Ausland gehen sollte, egal wie sehr er/sie sich in der gewohnten Umgebung wohlfuehlt.  Das wuerde enorm den Horizont der Leute erweitern und vielleicht auch einigen die Augen oeffnen.
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rai
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« Antwort #25 am: 05. Dezember 2008, 09:47:18 »

Ist eine Neuanfang von nichts/mit nichts realistisch bzw. machbar?
Ziehe zurueck nach Duesseldorf - zunaechst in ein moebliertes Appartement und nehme eigentlich nur meine Klamotten von hier mit da Spedition zu teuer. Habe vor mir mein Leben neu aufzubauen. Also Job zuerst und dann nach und nach eigene Wohnung, Moebel etc.
Wmeint Ihr dazu? Ist das Risiko zu gross?
Das Risiko ist sehr überschaubar. Allerdings beunruhigt mich die Anzahl deiner Fragen und Threads zu diesem Thema, die darauf schliessen lassen, dass du eigentlich gar nicht weg möchtest und du vielmehr irgendwelche Stimmen suchst, die dir von diesem Umzug abraten. Habe ich nicht richtig in Erinnerung, dass du in München bereits eine Halbtagsstelle sicher hattest? Warum nun doch Düsseldorf? Nicht, dass die Stadt schlecht wäre, ganz im Gegenteil. Nur hast du hier noch keinen Job, während du in München ein bisschen mehr Sicherheit hättest.

Entscheid dich halt mal und zieh's durch.
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Viola
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« Antwort #26 am: 05. Dezember 2008, 09:50:28 »


Das Risiko ist sehr überschaubar. Allerdings beunruhigt mich die Anzahl deiner Fragen und Threads zu diesem Thema, die darauf schliessen lassen, dass du eigentlich gar nicht weg möchtest und du vielmehr irgendwelche Stimmen suchst, die dir von diesem Umzug abraten. Habe ich nicht richtig in Erinnerung, dass du in München bereits eine Halbtagsstelle sicher hattest? Warum nun doch Düsseldorf? Nicht, dass die Stadt schlecht wäre, ganz im Gegenteil. Nur hast du hier noch keinen Job, während du in München ein bisschen mehr Sicherheit hättest.

Entscheid dich halt mal und zieh's durch.
[/quote]
Nein, ich habe/hatte keine Halbtagsstelle in Muenchen sicher. Ich glaube Du verwechselst mich mit Yolande.
Ich komme aus dem Raum Duesseldorf - deshalb Duesseldorf.
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kiki_in_london
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« Antwort #27 am: 06. Dezember 2008, 13:27:50 »


Ich bin ja dafuer, dass jeder per Gesetz mindestens ein halbes Jahr ins Ausland gehen sollte, egal wie sehr er/sie sich in der gewohnten Umgebung wohlfuehlt.  Das wuerde enorm den Horizont der Leute erweitern und vielleicht auch einigen die Augen oeffnen.
Interessante Idee...
Aber ich denke, wenn man dazu gezwungen wird, bringt das nichts. Kenne auch Leute, die monatelang im Ausland waren, aber danach trotzdem die Sprache kaum besser können als vorher. Weil sie bis auf die notwendigsten Konversationen selbst dort hauptsächlich deutsch sprechen, nur mit Deutschen ausgehen usw.
Oder solche, die sich nach Monaten in der Stadt noch immer nicht auskennen, weil sie abends daheim oder immer im selben Pub rumhängen und selbst am Wochenende "Besseres zu tun haben" als sich mal aus ihrer kleinen Nachbarschaft herauszubewegen.
Durch Zwang würde solches Verhalten wahrscheinlich noch eher gefördert - man ist dann ja nicht aus Neugier am Land dort hingegangen.
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Lady_Violet
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« Antwort #28 am: 06. Dezember 2008, 14:27:33 »

Logischerweise ist aller Anfang schwer und gerade,wenn man ins Ausland geht ,wird man immer mit der wunderschoenen,herzallerliebsten und gemuetsaufmunternden Buerokratie empfangen,was einem Steine in den Weg raeumt,jeder der schon mehrmals in verschiedene Laender gezogen ist,kann ein Lied davon singen.Das Wichtigste am neuen Leben im Ausland ist es flexibel zu bleiben,was den Arbeitsmarkt anbelangt und beispielweise Akademiker kaum eine identische Arbeitsposition erwarten koennen,wenn die Fremdsprache nicht auf hoechstem Muttersprachlerniveau beherrscht wird.Wenn man nicht materialistisch veranlagt ist und keine utopischen Vorstellungen hat,ist alles machbar.
Bei Null anzufangen ist ueberaus charakterformend und macht einen,wenn man die ersten Huerden erfolgreich ueberstanden hat richtig stolz auf einen selbst,Veraenderungen ohne die Mitwirkung von Familie und Freunde gemeistert zu haben.Ausserdem kann es einem auch durchaus passieren,dass man ploetzliche ohne Geld dasteht und notgedrungen den Wohnsitz wechseln muss.Ich persoenlich ging nach Barcelona und zog dann,ohne es geplant zu haben nach Madrid und jetzt bin ich hier in London,Ueberraschungen gibt es doch immer auf diesem Planeten und man sollte lernen damit umzugehen,so schneller man dies erlernt,desto schneller wird alles zur Routine.Und zum Thema wahre Freundschaft gibt es zu sagen,dass die echten Freunde einem ein Leben lang erhalten bleiben und man zumindest den Kontakt aufrechterhalten kann-Gott sei an dieser Stelle gedankt,dass Mails,Skype und Co. existieren-.Also ich persoenlich finde es irgendwie schoen meinen Freundeskreis in mehreren Laendern verteilt zu haben und ausserdem findet man frueher oder spaeter auch immer wieder neue liebe Menschen,die zu absolut angenehmen Weggefaehrten mutieren,die einem alles irgendwie verschoenern und uns mit ihrer Gegenwart Freude bereiten.Da du Viola jetzt garnicht die Barriere der Sprache hast und Deutschland ein Sozialstaat ist,wuerde ich mir garnicht so viele Sorgen machen.Veraenderungen sind im wahrsten Sinne des Wortes immer sehr erfrischend und es kann auch durchaus befriedigend sein,neue Abenteuer zu erleben und damit dem monotonen Alltagstrott zu entfliehen.Abgesehen davon gibt es keine Sicherheiten im Leben,da alles von heute auf morgen zu Ende gehen kann und keine Menschenseele diese Tatsache ignorieren kann.Also tschaaackka und Kopf hoch ! icon_top
« Letzte Änderung: 06. Dezember 2008, 14:29:31 von Lady_Violet » Gespeichert
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